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Studie Social Commerce im Online-Handel 2012

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Noch kein Marketing-Budget für Social Commerce


Social Commerce ist für die meisten deutschen Online-Händler (noch) kein erfolgsversprechendes Thema. Fast 90 Prozent der Händler geben bislang höchstens 10 Prozent ihres gesamten Marketing-Budgets für Social Commerce Maßnahmen aus. Der Grund: nur 22...

Karlsruhe, 02.07.2012 - Social Commerce ist für die meisten deutschen Online-Händler (noch) kein erfolgsversprechendes Thema. Fast 90 Prozent der Händler geben bislang höchstens 10 Prozent ihres gesamten Marketing-Budgets für Social Commerce Maßnahmen aus. Der Grund: nur 22 Prozent der Händler glauben, dass ein Engagement im Social Commerce signifikante Veränderungen im Geschäftserfolg bewirken kann. Das ist das Ergebnis einer von der Become Europe GmbH, einem der führenden Preisvergleichsanbieter in Europa, im Mai 2012 durchgeführten Online-Händler-Umfrage.

Wie wichtig ist den deutschen Online-Shops Social Commerce und wie bewerten Shopbetreiber die Notwendigkeit von mobil-fähigen Online-Shops? Become Europe, Tochterunternehmen der Become Inc und weltweit führender Preisvergleichs-Anbieter mit Sitz in Silicon Valley, Kalifornien/USA, ist diesen Fragen nachgegangen und hat 1000 Shops aus dem 2400 Händler umfassenden Netzwerk dazu befragt.

Große Unsicherheit bei Social Commerce

Das Ergebnis zeigt eine große Unsicherheit der befragten Online-Händler bezüglich des Nutzens von Social Commerce. Zwar geben 45 Prozent an, sich bereits in sozialen Netzwerken zu engagieren, aber nur 21 Prozent der Befragten glauben, dass sie damit ihren Geschäftserfolg signifikant verändern können. 33 Prozent der Händler sind bislang noch gar nicht im Social Web aktiv; knapp 23 Prozent geben an, gerade in der Planungsphase zu stecken. Als Grund für das Nicht-Engagement im Social Web nennen die Händler den zu hohen Aufwand mit 38 Prozent gepaart mit der Einschätzung, dass sich dieser finanziell nicht auszahlen würde. Zudem glauben 35 Prozent der Befragten, dass für ihre Zielgruppe Social Commerce nicht relevant sei.

Aber auch die fehlenden Tools zur Erfolgsmessung von Social Commerce hindern Shopbetreiber daran, hier aktiv zu werden: 18 Prozent wollen einsteigen, sobald es Tools mit eindeutiger Erfolgsmessung gäbe. Entsprechend der vorherrschenden Unsicherheit geben 87 Prozent der deutschen Händler bislang nur bis 10 Prozent ihres gesamten Marketingbudgets für Social Commerce Maßnahmen aus. Nur 10 Prozent der Händler sind mutiger und investieren 10-20 Prozent ihres Budgets.

Das Ranking der tatsächlichen Social Commerce-Aktivitäten unter den Shops sieht wie folgt aus:

89 Prozent der Händler betreiben eine eigene Facebook Fan Page

48 Prozent haben einen Twitter Account

38 Prozent machen Werbung auf Social Media Plattformen

Als Motivation für ihre Social Commerce Aktivität geben die Händler folgende Antworten: mit 64 Prozent an der Spitze möchten Händler auf Facebook & Co vor allem Neukunden gewinnen. Für 50 Prozent ist der Brandingeffekt wichtig, mit 48 Prozent erwarten Händler positive Effekte auf die Kundenbindung.

Fit für Mobile Commerce

Im Themenumfeld von Mobile Commerce ergeben sich ebenfalls interessante Tendenzen: So gaben 36 Prozent der befragten Händler an, bereits einen mobile-fähigen Shop zu haben. Von den verbleibenden 64 Prozent geben fast die Hälfte an, dies binnen der nächsten 12 Monate nachzuholen und ihren Shop ebenfalls für mobile Anwendungen fit zu machen.

Informationen zur Studie:

Befragte Händler: 1000

Stichprobenumfang/Anzahl der Teilnehmer = 107

Zeitraum der Befragung: 03.05.2012 ? 25.05.2012 (22 Tage)

Branchenschwerpunkte der Händler: (Mehrfachnennung möglich)

Baby Products 9,2%

Books, Music, Video & DVD 1,1%

Cars & Motorbikes 5,7%

Communication & Mobile Phones 4,6%

Computer Hardware, Software, Video Games & Consoles 10,3%

Consumer Electronics & White Goods 12,6%

Fashion & Accessoires 26,4%

Health & Beauty 17,2%

Home & Garden 39,1%

Office & School 11,5%

Sport & Leisure 10,3%

Toys & Games 9,2%

Travel 2,3%


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