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Deutsche Venture Capital |

2,5 Millionen Euro für Startup G2M Cancer Drugs

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Investition in deutsches Unternehmen: Entwicklung innovativer Arzneimittel gegen Krebserkrankungen


Die Deutsche Venture Capital (DVC), Frankfurt am Main, Partnergesellschaft der Deutsche Bank AG, beteiligt sich mit 2,5 Millionen Euro an der G2M Cancer Drugs AG, Frankfurt am Main. G2M entwickelt innovative Arzneimitteln zur Behandlung von Krebserkrankungen. Unter Nutzung spezifischer Eigenschaften von Krebszellen will das Unternehmen gezielte Angriffe auf diese Zellen starten. Gegründet wurde G2M gemeinsam von Mitarbeitern des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main und des Instituts für Genetik des Forschungszentrums Karlsruhe.

Investition in deutsches Unternehmen:
Entwicklung innovativer Arzneimittel gegen Krebserkrankungen

2,5 Millionen Euro für Startup G2M Cancer Drugs

Die Deutsche Venture Capital (DVC), Frankfurt am Main, Partnergesellschaft der Deutsche Bank AG, beteiligt sich mit 2,5 Millionen Euro an der G2M Cancer Drugs AG, Frankfurt am Main. G2M entwickelt innovative Arzneimitteln zur Behandlung von Krebserkrankungen. Unter Nutzung spezifischer Eigenschaften von Krebszellen will das Unternehmen gezielte Angriffe auf diese Zellen starten. Gegründet wurde G2M gemeinsam von Mitarbeitern des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main und des Instituts für Genetik des Forschungszentrums Karlsruhe.

Tumorzellen haben bestimmte Eigenschaften von normalen Zellen verloren, etwa bei Kontakt mit anderen Zellen das Wachstum zu beenden oder bei einer Mutation des Erbgutes den programmierten Zelltod auszulösen. Ein von G2M verfolgter Ansatz zielt auf die sogenannte Differenzierungstherapie ab: Wenn Zellen ihre Differenzierungseigenschaften verlieren, die sie von anderen Zellen unterscheiden, so ist dies darauf zurückzuführen, dass sich ein genetisches Programm abschaltet und damit eventuell die Entstehung von Krebs auslöst. G2M entwickelt Wirkstoffe wie VPA, die das Differenzierungsprogramm wieder aktivieren. Als Folge darauf verlieren die Zellen wieder ihre Teilungsfähigkeit und können sogar in den programmierten Zelltod getrieben werden.

Ein weiterer Ansatz besteht in der Entwicklung verschiedener Antikörpertherapien: Die Oberfläche von Tumorzellen weist spezifische Strukturen auf, die von natürlichen oder dafür konstruierten Antikörpern erkannt und besetzt werden können. Der Antikörper wirkt dabei wie ein Schlüssel, der in ein bestimmtes Schloss passt. Werden an diesen Antikörper nun Moleküle gekoppelt, die für die Zelle giftig sind, können gezielt alle Zellen abgetötet werden, die der Schlüssel aufschließt.

Zusätzlich hat das Unternehmen Zugriff auf eine Reihe von Gensequenzen, deren Aktivität in Tumorzellen zugenommen hat. Ziel ist es, über diese potenziellen „Makergene“ neue therapeutische Ansätze zu schaffen, die die Entwicklung von Krebsmetastasen verhindern sollen.

Das hierfür notwendige Know-how kommt von den Firmengründern Prof. Dr. Bernd Groner und Dr. Winfried Wels, beide Georg-Speyer-Haus, und Prof. Dr. Peter Herrlich, Forschungszentrum Karlsruhe. Gründungsgeschäftsführer ist Dr. Bernd Hentsch, der vorher bei der Merck KGaA tätig war. G2M plant, strategische Partnerschaften in der Pharmaindustrie eingehen, um für seine Produkte einen möglichst effektiven Marktzugang zu ermöglichen.

An der ersten Investitionsrunde beteiligt sind neben dem Leadinvestor DVC auch die tbg Technologiebeteiligungsgesellschaft der Deutschen Ausgleichsbank mit rund 1,5 Millionen Euro. Ausschlag gebend für das Investment ist laut Dr. Thomas Brennecke von DVC die breite Produktpalette: „Bei G2M gehen weit fortgeschrittene Projekte, die unmittelbar in die klinische Testphase einmünden können, und frühe Forschungsvorhaben nebeneinander.“

Das Unternehmen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 beteiligt sich die DVC an Unternehmen in zukunftsgerichteten Märkten wie Informations- und Kommunikationstechnologie, Biotechnologie/Medizintechnik (Life Science) sowie Mikro- und Systemtechnik. Je nach Kapital- und Wachstumsbedarf kommen Seed-, Early- und Later-Stage-Finanzierungen in Frage. Dabei schöpft die DVC aus einem Fondsvolumen von derzeit rund 600 Millionen Mark. Rund 50 Prozent der Investitionen fließen in IT-Firmen, jeweils 25 Prozent in Unternehmen aus Life Science sowie Mikro- und Systemtechnik. Die DVC unterhält Büros in Berlin, Frankfurt, München und Menlo Park (USA). Sie ist ein Partnerunternehmen der Deutsche Bank AG. Regionale Schwerpunkte sind Deutschland, Österreich, Schweiz und die USA.

Bei Veröffentlichung bitte Beleg – DANKE!

Pressekontakt:
Marketing Communications
Ingrid Vos
Oberdorfener Straße 13a
84405 Dorfen b. München
Tel. 08081-95 97 72
Fax 08081-95 97 73
ivos@markcom.de

Weitere Informationen:
DVC
Deutsche Venture Capital
Kennedyallee 109
60596 Frankfurt am Main
Tel. 069-57 006-0
Fax 069-57 006-200
thomas.brennecke@dvcg.de

Web: http://www.dvcg.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anna Jensen, verantwortlich.

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