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Fit für den interkulturellen Hürdenlauf

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Vom 27. Juli bis zum 12. August sind die besten Sportler der Welt zu Gast in London. Obgleich die Athleten bestens auf die sportlichen Wettkämpfe vorbereitet sind, können sie außerhalb des Sportplatzes über einige Hürden stolpern. Denn bei über 200 teilnehmenden Nationen fällt es nicht leicht, alle interkulturellen Herausforderungen zu meistern. Die ICUnet.AG gibt Tipps, wie sich Sportler und Olympiafans auf die „Gegner“ vorbereiten können.

„Die Briten sind prinzipiell ein sehr höfliches und zuvorkommendes Volk“, weiß Diane Klein,Großbritannien-Expertin bei der ICUnet.AG. „So kann man beispielsweise punkten, indem man sich in Schlangen einreiht und nicht vordrängelt. Auch Türen für andere aufzuhalten und das bekannte ‚Excuse me, please’ gehören hier zum guten Ton.“ Achtet man zusätzlich noch darauf, sich auf öffentlichen Plätzen nicht laut zu gebärden und auch im direkten Gespräch nicht wild zu gestikulieren, kann man viele interkulturelle Missverständnisse vermeiden. „Ratsam ist es auch, den britischen Akzent nicht zu imitieren, denn dies ließe vermuten, dass Sie sich über die Briten lustig machen“, erklärt Klein.

Die passenden Gesprächsthemen finden

Wer während der Olympiade nach London fährt, um seinen Lieblingsathleten anzufeuern, sollte auch für den Kontakt mit anderen Nationalitäten vorbereitet sein. Ein für nahezu jedes Land zutreffendes „Don’t“ ist es, Themen wie Politik und Religion anzuschneiden oder das Heimatland des Gesprächpartners zu kritisieren. Daher ist es ratsam, sich im Small Talk zu üben – das Wetter, die Familie, gemeinsame Interessen und Sport eignen sich hier besonders gut. Und bietet nicht die Olympiade bereits genügend Gesprächsstoff?

Auf Körpersprache, Gestik und Mimik achten

Neben den Inhalten eines Gesprächs sollten Reisende außerdem auch bewusst auf ihre Körpersprache, Mimik und Gestik achten. Im asiatischen Kulturkreis zeugt es beispielsweise von Respekt, seinem Gegenüber nicht direkt in die Augen zu blicken, sondern den Blick zu senken. In den USA wirkt der lange und intensive Blickkontakt dagegen aufrichtig und zeigt wahres Interesse am Gegenüber. Hier wird übrigens auch großer Wert auf Lässigkeit gelegt. Die eine Hand in der Hosentasche und das Anreden beim Vornamen zeichnen den Amerikaner im Gespräch aus.

Südlich der USA gelten andere Regeln

Im Gespräch mit den Nachbarn der US-Amerikaner, den Mexikanern ist es dagegen wichtig, diese nicht mit ihren nördlichen Nachbarn zu vergleichen. „Außerdem können Europäer hier punkten, wenn sie die Landessprache Spanisch verwendet und nicht voraussetzen, dass der Gesprächspartner Englisch spricht“, erklärt Arne Kühn, interkultureller Berater für Latein- und Südamerika bei der ICUnet.AG. Weiter südlich, in Brasilien, wird viel Wert auf Äußeres gelegt: Kleider machen Leute. Beim Gestikulieren sollte das europäische Zeichen für OK vermieden werden, da dieses in vielen Ländern Südamerikas eine obszöne Bedeutung hat. Beim Anfeuern der Athleten ist ansonsten fast alles erlaubt.

Afrika – Begrüßung, Blickkontakt und Beziehungen

Auch für den afrikanischen Kontinent gibt es einige Regeln, die zu beachten sind. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird beim Kommunizieren beispielsweise stark zwischen männlichen und weiblichen Gesprächspartnern unterschieden. Gegenüber Personen des anderen Geschlechts sollten Sie sich eher zurückhaltend verhalten und nicht zu viel Nähe und Offenheit zeigen. Dies gilt auch im Stadion. Geben Sie nicht von sich aus die Hand und vermeiden Sie intensiven und langen Blickkontakt.
In Südafrika wird die Begrüßung groß geschrieben. Hände schütteln und die Frage nach dem Befinden gehören hier zum guten Ton. Die Bildung von stärkeren Beziehungen benötigt dagegen – wie vieles andere auch – viel Zeit. Ungeduld ist hier deshalb fehl am Platz, weswegen auch Drängeln im Stadion
nicht gut ankommt.

Kommunizieren in Asien: von Indien bis Russland

In Indien sollte man andere nicht mit seinen Schuhen oder Füßen berühren. Falls dies doch passiert, ist eine Entschuldigung angebracht. Außerdem ist es zu vermeiden, den Kopf eines Inder zu berühren, da dieser in Indien als besonders
empfindlich gilt. Falls das im Eifer des olympischen Gefechts jedoch aus Versehen mal vorkommt, wird Besagter sicherlich nicht abgerissen.
Im Gespräch mit Russen fällt auf, dass diese seltener als Europäer lächeln. Dies hat nichts mit Unfreundlichkeit zu tun, sondern liegt daran, dass ein Lächeln in Russland eher selten mit Fremden ausgetauscht wird und dem engen Bekanntenkreis vorbehalten ist. Beim Sieg der russischen Athleten können Besucher der Olympiade wahrscheinlich aber doch das ein oder andere lachende russische Gesicht sehen.

Die Olympiade implementiert Multikulturalität

Auch wenn man in das ein oder andere interkulturelle Fettnäpfchen tritt – Sport kann als universelle Sprache Toleranz und Verständigung fördern und den einen oder anderen Fehltritt sicherlich verzeihen. Gerade Großereignissen wie die
Olympischen Spiele haftet eine weltoffene Multikulturalität und ein positiver Umgang mit kulturellen Unterschieden an. Und seien wir doch mal ehrlich: Gerade die kulturellen Besonderheiten der einzelnen Teilnehmerstaaten machen den Reiz internationaler Sportveranstaltungen aus. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wird die Olympiade – auch unabhängig von den Leistungen des Lieblingsathleten – sicherlich zum vollen Erfolg.

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Beratung, Qualifizierung und Assignment Management mit Büros in Berlin, Bremen, Frankfurt, Fürth, Hamburg, Köln, Leipzig, Passau, Stuttgart und Wien.
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Franziska Genster, verantwortlich.

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