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arago stellt Projektmanagement-Tool als Open-Source-Lösung zur Verfügung

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Open Source Tool Rike unterstützt Teams dabei, ihre Aufgaben nach dem Kanban-Prinzip eigenständig zu verwalten und so zielorientierter zu arbeiten


Frankfurt/Main, 21. August 2012 – Der Frankfurter IT-Automatisierungs-Spezialist arago stellt mit Rike jetzt sein selbstentwickeltes Projektmanagement-Tool als Open Source Software kostenlos der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Seit Dezember 2010 setzt arago das Tool im Eigenbetrieb innerhalb der Produktentwicklung ein, beispielsweise auch bei der Entwicklung des arago AutoPilot für den IT-Betrieb. Die Besonderheit an Rike: Das Projektmanagement-Tool baut auf dem Kanban-Prinzip auf und berücksichtigt gleichzeitig Elemente anderer agiler Methoden, wie zum Beispiel Extreme Programming oder Scrum. Bei Kanban suchen sich die Mitarbeiter nach einem sogenannten Pull-Prinzip ihre Aufgaben selbst aus. Dadurch sind alle Mitarbeiter gleichermaßen gefordert und können ihre jeweiligen Stärken bestmöglich einbringen. Durch eine Minimierung von gleichzeitig auszuführenden Aufgaben verringert Rike die Durchlaufzeiten für einzelne Aufgaben.

Rike steigert Motivation durch Kanban
Die Kanban-Methode setzt ein aktives Engagement der Mitarbeiter voraus: Statt des klassischen Push-Prinzips vieler Lösungen, bei denen abgeschlossene To-dos automatisch an den nächsten Mitarbeiter weitergegeben werden, baut Kanban auf ein Pull-Prinzip: Die Projektbeteiligten holen sich ihre Aufgaben selbst ab, sobald sie die entsprechenden Kapazitäten dazu haben. Zuvor können alle Team-Mitglieder einzelne Tätigkeiten in Rike einstellen und mit verschiedenen Merkmalen wie Priorität, geschätzter Dauer, prognostizierter Größe, Schwierigkeitsgrad etc. kategorisieren. Ein Kollege prüft die Aufgabe und gibt sie frei. Alternativ können Mitarbeiter ihre zu erledigenden Arbeiten selbst freigeben – allerdings werden diese zunächst 24 Stunden gesperrt, um voreilige Entscheidungen zu vermeiden. Auf Basis der im System eingestellten Aufgaben wählen die Mitarbeiter dann die Jobs aus, die sie erledigen möchten und können. Das führt zu einer Steigerung der Motivation und Zufriedenheit im Team, da nichts delegiert wird. Das Projektmanagement-Tool Rike von arago sieht vor, dass jeder Mitarbeiter maximal drei Tätigkeiten gleichzeitig bearbeitet, um so die Produktivität zu steigern und auch beispielsweise im Krankheitsfall keine große Projektverzögerung zu verursachen.

Rike: Transparenz in Projekten
In Entwicklungsteams gibt es zahlreiche Auslöser, die Aufgaben hervorbringen. Zum Beispiel eine aktuelle Release-Planung, Fehlermeldungen der Benutzer oder Eilanfragen von Kunden. Rike ist ein Metasystem, das sich über diese unterschiedlichen Arbeitsquellen setzt und einem Team erlaubt, Arbeitskräfte optimal zu steuern. Dabei ersetzt Rike nicht die einzelnen Quellen wie beispielsweise das WiKi, die Dokumente, in denen die Releases beschrieben sind, oder das Feedback- bzw. Ticketsystem. Vielmehr verweist Rike auf die jeweiligen Systeme und schafft dabei für das Entwicklungsteam eine übergeordnete Sicht.

„Wenn ein Team an einem gemeinsamen Ergebnis gemessen wird, müssen sich alle Mitarbeiter untereinander helfen“, so arago-Vorstand Hans-Christian Boos. „Das geht jedoch nur, wenn jeder weiß, was die einzelnen Kollegen tun, welche To-dos noch offen sind und wo es Engpässe oder einen Flaschenhals gibt. Genau diesen Überblick verschafft Rike.“ Rike fungiert somit als eine Art Klemmbrett, das vom ganzen Team genutzt wird und verschiedene Prozess-Schritte eines Projekts transparent darstellt.

Technologie und Verfügbarkeit
Um das Projektmanagement möglichst schlank und übersichtlich zu halten, werden einzelne To-dos in Rike mittels URLs eingetragen, hinter denen sich die eigentlichen Informationen über die Aufgaben verbergen – in der Softwareentwicklung beispielsweise „Refactoring planen (URL zu Refactory-Meeting im Wiki)“. Anhand der Historie zu den Projekten können außerdem Performance-Daten errechnet werden, die ein Optimierungspotenzial für zukünftige Arbeitsabläufe liefern.

Rike wurde mit der Open Source Portal Software Liferay 6, der Programmiersprache Java 1.6 sowie Portlets entwickelt. Der Code des Projektmanagement-Tools Rike steht ab sofort unter https://github.com/arago/rike zum Download bereit. Rike unterliegt einer MIT-Lizenz, sodass die Software uneingeschränkt verwendet, kopiert und geändert werden darf, arago jedoch in jedem Fall als Urheber genannt werden muss.


Pressekontakt:
arago Institut für komplexes Datenmanagement AG, Tel.: +49 (0)69 40568-0, E-Mail: info@arago.de
PSM&W Kommunikation, Annette Spiegel, Tel.: +49 (0)69 970705-35, E-Mail: arago@psmw.de

Über arago:
Die arago AG mit Sitz in Frankfurt am Main hat sich ganz auf die Automatisierung in der IT spezialisiert. Das Credo des 1995 gegründeten Unternehmens lautet: die Entwicklung, das Management und den Betrieb von IT-Systemen durch intelligente Softwarelösungen zu automatisieren. Auf diese Weise ermöglicht arago seinen Kunden eine qualitative Optimierung der IT-Bereiche bei gleichzeitiger Kostenreduzierung. Das Produktportfolio umfasst sowohl Lösungen für den automatisierten IT-Betrieb innerhalb des Unternehmens als auch Managed Services. Darüber hinaus stellt arago Software für das Informations- und Wissensmanagement sowie ein Framework für die Entwicklung individueller Apps und Portale bereit. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.arago.de, auf www.facebook.com/aragoAutomationExperts und auf www.automatisierungs-experten.de.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PR-Agentur: Annette Spiegel, verantwortlich.

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