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Der Druck im Wandel der Zeit

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Schon lange wurde es vermutet, nun ist es belegt. Schriftzeichen auf Knochen, Steinen und Keramik bezeugen die Verwendung von Schrift in China bereits im 5. Jahrtausend vor Christus.

Mit der Erfindung des Papiers vor 2200 Jahren entwickelte sich der frĂŒhzeitliche Druck zu einem der wichtigsten Kommunikationsmedien.



Die Vorform des fĂŒr uns bekannten Druckens bildeten chinesische Abreibungen und Abklatsche von Steinschriften, bei den ein befeuchtetes Papier so auf die Inschriftenseite gedrĂŒckt wurde, dass sich beim BĂŒrsten die eingeschnittenen Schriftzeichen vom geschwĂ€rzten Papier abhoben. Zur etwa gleichen Zeit wurde in Rom, dem Zentrum der westlichen Welt, auf Papyrusrollen geschrieben, zu dessen VervielfĂ€ltigung mehrere Verfasser benötigt wurden, da viele der Bewohner weder lesen noch schreiben konnten. Die Entwicklung mĂŒndete im Holztafeldruck im 7. Jahrhundert, bei dem seitenverkehrt in einen Holzstock geschnitten wurde. Durch die eingefĂ€rbten Linien konnte der Text in positiver Gestalt auf das Papier wiedergegeben werden.

Johannes Gutenberg gilt als herausragender Entwickler der Inkunabelzeit, bei der Schriften mit beweglichen Lettern bedruckt wurden. Mit seinen rund 150 auf Papier gedruckten Exemplaren zÀhlt Gutenberg heute zu den Wegbereitern des modernen Kommunikationszeitalters. Der Druck entwickelte sich stÀndig weiter und neue Verfahren entstanden. Alois Senefelder, Jurastudent und Schriftsteller, liess sich aufgrund von Geldmangel auf eine Neuentwicklung ein, bei der eine Steinzeichnung als Druckvorlage dient. Das noch heute bekannte Verfahren der Lithographie ist das Àlteste Flachdruckverfahren, wird aber gegenwÀrtig nur noch im Kunstdruck eingesetzt.



Bereits zur Schwelle des 19. Jahrhundert wurde mit dem Offsetdruck ein Verfahren entwickelt, bei dem dĂŒnne Metallplatten gebogen und dann auf einen Zylinder gespannt werden. Die Druckmaschine konnte durch die Erhöhung der Druckgeschwindigkeit weit mehr Zeitschriftenexemplare drucken, wie noch in der Vergangenheit. Ein Meilenstein in der Druckindustrie und der Beginn der modernen Druckstrassen, die wir auch noch heute kennen.



Die 3-D-Technik ist der gegenwĂ€rtige Trend im Druckbereich und wird die Industrie weiter fordern. Mittlerweile gibt es unzĂ€hlige Verfahren zu Herstellung verschiedener Materialien. In diesem Jahr war auf der Drupa, der weltgrössten Fachmesse fĂŒr Print, Media und Presse eine eindeutige Entwicklung zum Digitaldruck erkennbar. Auch kostengĂŒnstigere Druckverfahren wie DLE (digital light engraving) wird immer mehr zu einer echten Alternative fĂŒr die Industrie. Der Entwicklung ist auf dem Markt kein Ende gesetzt. Die Drucktechnik gibt den Ton vor - in fast allen Bereich des Lebens.




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Beat Amhof (Tel.: +41 (0)41 449 41 00), verantwortlich.

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