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Deutlicher Abwärtstrend bei Gründungen.

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Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die aktuellen Kürzungen beim Gründungszuschuss wirken sich negativ auf die Gründungsbereitschaft aus. Die Folgen des massiven Einbruchs bei den Gründungen werden in einigen Jahren für den Wirtschaftsstandort Deutschland schmerzlich spürbar sein.

DÜSSELDORF - Die Zahlen sind erschreckend. Die DIHK rechnet für das Jahr 2012 mit der niedrigsten Zahl an Neugründungen seit der deutschen Wiedervereinigung. Wie verheerend diese Entwicklung aus volkswirtschaftlicher Sicht ist, verdeutlicht eine einfache Gleichung. Jedes Unternehmen, das heute nicht gegründet wird, beschäftigt in Zukunft keine steuerzahlenden Mitarbeiter, zahlt selbst keine Umsatz- und Gewerbesteuer und trägt auch sonst nichts zum Bruttosozialprodukt bei.

Die Kürzungen beim Gründungszuschuss haben diesen Trend sicherlich zusätzlich befeuert. Dabei war der Gründungszuschuss sogar ein Erfolgsmodell wie das Ergebnis einer Umfrage bei Unternehmen, die mit Gründungszuschuss gegründet wurden, ergab. Rund 80% der geförderten Unternehmen sind nach zwei Jahren noch am Markt. Etwa ein Drittel von diesen Unternehmern wurden sogar selbst Arbeitgeber.

Vor diesem Hintergrund erscheinen die Kürzungen der Bundesregierung beim Gründungszuschuss unverständlich und voreilig.

Im laufenden Jahr wurde bisher nur ca. 15.000-mal der Gründungszuschuss bewilligt. Das sind sage und schreibe 82% weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch gravierender ist, dass einige Arbeitsagenturen Gründungswillige mit dem Argument, dass der Antrag ja ohnehin abgelehnt würde, davon abhielten überhaupt einen Antrag zu stellen. Durch diesen vorauseilenden Gehorsam wird sogar noch mehr als die von der Bundesregierung geplanten 800 Mio. Euro eingespart.

Bianca Seidel, Inhaberin der auf die Kreativwirtschaft spezialisierten Unternehmensberatung Bianca Seidel Consulting, erläutert das persönliche Ausmaß der Einsparungen für die Gründer. Ein durch die KfW gefördertes Coaching für Existenzgründer mit Gründungszuschuss beträgt 90%, ohne den Gründungszuschuss reduziert sich die Förderung auf 50%.
„Ob der Gründer lediglich 10% selbst zahlt oder die Hälfte selbst tragen muss“, so Bianca Seidel, „ist für die meisten, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, eine ganz existenzielle Frage.“

Tatsächlich sind es diese Menschen, die durch die Kürzungen doppelt gestraft werden – zum einen müssen sie ohne Zuschuss gründen und zum anderen noch wesentlich mehr für notwendige Beratungen bezahlen. Dabei minimieren die Unternehmen, deren Gründung von einem erfahrenen Coach begleitet wurde, wesentlich ihr Risiko. Oft sind es gerade vermeidbare Fehler in der Anfangsphase, die ein frühzeitiges Ende eines Unternehmens besiegeln.

So ernst das Thema ist, eine gute Nachricht hat die Unternehmensberaterin Bianca Seidel dann doch. „Ich rate allen Gründern, die im vergangenen Jahr noch schnell zu den alten Konditionen gegründet haben, noch rechtzeitig das KfW-Gründercoaching-Programm zu beantragen – und zwar innerhalb des ersten Jahres nach der Gründung. So können sie sich jetzt noch die 90%-Förderung sichern.“

Wer diese Frist verpasst, muss zukünftig für ein Coaching wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Es ist also hervorragende Chance, die man als Gründer nicht ungenutzt lassen sollte. Insbesondere im Hinblick darauf, dass Ende 2013 sämtliche Förderprogramme auslaufen und heute noch nicht bekannt ist, welche und in welcher Form diese wieder aufgelegt werden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bianca Seidel, verantwortlich.

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