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Interne Weiterbildung: schallende Ohrfeige für HR-Abteilungen

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Die neue Studie 'Agile Learning' des Talent Management Spezialisten Lumesse kam zu der drastischen Erkenntnis, dass mehr als ein Drittel aller HR-Entscheider die Weiterbildungsmaßnahmen im eigenen Haus nicht für ausreichend halten und glauben daher auch...

Düsseldorf, 07.09.2012 - Die neue Studie 'Agile Learning' des Talent Management Spezialisten Lumesse kam zu der drastischen Erkenntnis, dass mehr als ein Drittel aller HR-Entscheider die Weiterbildungsmaßnahmen im eigenen Haus nicht für ausreichend halten und glauben daher auch nicht daran, ihre Kollegen mit internen Maßnahmen wirklich fit für die Zukunft zu machen. Auf Seiten der Mitarbeiter wiederum zeigte die Befragung große Unsicherheiten der Mitarbeiter bezüglich der Beschäftigungssicherheit. Im Rahmen der Studie wurden 769 HR-Entscheider weltweit befragt, darunter 130 aus Deutschland.

Insgesamt zeigte die durch Lumesse beauftragte Untersuchung, dass der Druck auf HR-Entscheider wie Mitarbeiter heute stärker ist denn je. So gaben 80 Prozent der Befragten an, ihre Mitarbeiter müssten sich heute häufiger und schneller weiterbilden als noch vor fünf Jahren, damit sie ihre Rolle auch künftig erfolgreich erfüllen können. Zugleich sehen 40 Prozent der Befragten weltweit Schwächen im eigenen Unternehmen, wenn es darum geht, den Mitarbeitern die richtigen Weiterbildungsmaßnahmen zukommen zu lassen; in Deutschland lag dieser Wert sogar bei 65 Prozent.

Dr. Sven Elbert, Lumesse Sales Director Deutschland: "Drei Viertel der HR-Leiter sind der Ansicht, dass Organisationen heute weltweit deutlich schneller verändern als noch vor fünf Jahren. Sie müssen deutlich bessere Ergebnisse mit geringeren Ressourcen erzielen. Diesen Herausforderungen können sie nur mit dem Einsatz von Agile Learning Strategien begegnen, die Veränderungen im Umfeld zügig wahrnehmen und Lösungen anbieten, die mit Hilfe intuitiv verständlicher Technologieplattformen leicht umsetzbar sind. Der Einsatz von Agile Learning Strategien hilft Unternehmen und HR-Entscheidern dabei. Die Zeitspanne zwischen dem Aufkommen neuer Skills und ihrer Übernahme durch Mitarbeiter kann so möglichst gehalten werden."

Weitere zentrale Ergebnisse:

- Nur 10 Prozent der Befragten HR-Entscheider glauben, dass die Mitarbeiter ihre Abteilung als 'sehr nützlichen Partner' für die Weiterentwicklung der eigenen Skills sehen.

- Mehr als 70 Prozent der Befragten glauben, dass die Mitarbeiter generell der Ansicht seien, die HR-Abteilung böte wenige oder gar keine Weiterbildungsmöglichkeiten an, die ihnen helfen, sich auf die Zukunft vorzubereiten.

- 40 Prozent der HR-Entscheider glauben, dass die Mitarbeiter nicht auf die Hilfe der HR-Abteilung zurückgreifen würden, wenn sie neues Wissen oder neue Fähigkeiten schnell erlernen müssten. Vielmehr betrachtet der Großteil der Angestellten eher Kollegen denn interne Weiterbildungsmaßnahmen als nützliche Ressource für den Erwerb neuer Fähigkeiten oder neuen Wissens.

- HR-Entscheider glauben, dass mehr als 30 Prozent ihrer Mitarbeiter Angst um ihren Job haben, weil ihre Fähigkeiten und ihr Wissen nicht dem aktuellen Standard entsprichen.

Dr. Sven Elbert über die Ergebnisse der Studie: "Die Aussagen zeigen, dass es HR-Entscheidern zusehends schwerer fällt, die passenden Angebote für ihre Kollegen zu entwickeln. Dabei wissen die Mitarbeiter selbst in der Regel sehr genau, was ihnen bei der täglichen Arbeit weiterhelfen könnte. Daher sind Cloud-basierte Learning Management Systeme (LMS) für Unternehmen ein Schritt in die richtige Richtung, mit denen sich interne Weiterbildungsportale für verschiedenste Gruppen von Mitarbeitern aufbauen lassen. Besonders geeignet sind Anwendungen, bei denen die Nutzer die Inhalte des Portals im laufenden Betrieb anpassen und so eine personalisierte Lernumgebung schaffen können ohne Programmierkenntnisse."

Eckdaten der Untersuchung

Insgesamt wurden 769 HR-Entscheider weltweit befragt, darunter 130 in Deutschland. Rund die Hälfte der Befragten in Deutschland arbeiteten in Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern, 12 Prozent in Unternehmen mit mehr als 50.000 Mitarbeitern.


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