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Journalistenwatch e.V. |

Journalistenwatch fordert Kennzeichnung und Separierung von Halalfleisch im Lebensmittelhandel!

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EU will Verbraucher und Tierschützer weiterhin bewusst täuschen

Vor drei Monaten hatte JouWatch bereits schon einmal eine Pressemitteilung zu diesem Thema versandt. Weil diese Angelegenheit aber so brisant ist, folgt hier ein Update:

Wer heutzutage im Supermarkt in die Fleischtheke greift, zum Beispiel bei Lidl, Aldi oder Edeka, kauft - ohne es zu wissen - Halalprodukte, also Fleisch, das von geschächteten Tieren stammt. Tierschutzverbände haben immer wieder versucht, die Politiker aufzufordern, Halalprodukte von geschächteten Tieren gesetzlich zu verbieten. Vergeblich, denn Religionsfreiheit geht vor Tierschutz - das hat das Verfassungsschutzgericht so entschieden.

Wenn aber ein Verbot von Halalprodukten in Deutschland nicht durchsetzbar ist, müssten die Verbraucher zumindest aufgeklärt werden - durch eine deutliche Kennzeichnung, besser noch durch eine Separierung der Halalprodukte im Lebensmittelhandel.

Doch die EU weigert sich, die Verbraucher diesbezüglich zu informieren. Das geht aus einer Antwort aus dem Verbraucherministerium von Frau Ilse Aigner hervor:



'Zu der viel diskutierten Frage der betäubungslosen Schlachtung sind die EU-Organe im Rahmen der Beratungen zu dem von der Europäischen Kommission 2008 vorgelegten Verordnungsvorschlag betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel jüngst übereingekommen, keine Pflichtkennzeichnung von Fleisch aus betäubungsloser Schlachtung im Rahmen des allgemeinen Lebensmittelkennzeichnungsrechts einzuführen."

Damit ist klar: Die EU hat kein Interesse daran, Produkte, die aus dem Fleisch betäubungslos geschächteter Tiere "gewonnen" werden, zu kennzeichnen. Für Journalistenwatch ein Skandal. Deshalb fordern wir weiterhin gemeinsam mit den deutschen Tierschutzverbänden die Kennzeichnung und Separierung von Halalprodukten im Lebensmittelhandel und bitten um Verbreitung und Veröffentlichung dieser Pressemitteilung.



Sämtliche Infos, Fakten und O-Töne zu diesem Verbraucher- und Tierschutz-Skandal finden Sie hier:

http://www.journalistenwatch.com/cms/2012/06/21/neuer-fleischskandal-journalistenwatch-e-v-appelliert-an-das-gewissen-der-politiker-und-journalisten/



Und hier geht es zur Wahrheit:

'Der Schächter durchschneidet mit einem langen, scharfen Messer in drei Zügen die Halsmuskeln mit den darunter liegenden Organen bis auf die Halswirbel. Das Blut spritzt weit aus den Halsblutgefäßen, und das Tier rüttelt mit Gewalt an seinen Fesseln. Das Herausspritzen des Blutes aus den durchschnittenen großen Blutgefäßen läßt nach einiger Zeit nach. Dann faßt der Metzger in die klaffende Wunde, sucht den durchschnittenen Gefäßstumpf der dem Herzen zugekehrten Seite auf, zieht ihn vor und schneidet ihn nochmals durch, worauf dann das Blut wieder stärker fließt. Dieser Eingriff muss noch ein- oder zweimal wiederholt werden. Fast immer sieht man dabei die Abwehrbewegungen von neuem einsetzen - ein Zeichen dafür, dass das Tier es als Schmerz empfindet. Die Zeit von Beginn des Schnittes bis zur Ausblutung wird bis auf 10 Minuten geschätzt."



Übrigens: Am 4. Oktober ist Welttierschutztag!




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Thomas Böhm (Tel.: 0170-9290030), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 410 Wörter, 3473 Zeichen. Als Spam melden


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