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Sicherheit im Rechenzentrum: Wie aus einem modernen James-Bond-Film

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Es gibt unterschiedlich starke Sicherheitsanforderungen für Rechenzentren. Diese sind abhängig vom administrativen Umfeld und werden für den Zutritt stark reglementiert.

Einige Rechenzentren werden aber sogar in stillgelegte Bunker untergebracht, die nicht selten mehrere Stockwerke umfassen und über einen elektromagnetischen Puls gesichert sind. Dem Brandschutz wird bei den Sicherheitsaspekten eine besondere Stellung eingeräumt. Löschanlagen oder Feuerschutzabschlüsse können Hardwareschäden minimieren und die Mitarbeiter schützen. Halone, die als chemisch wirkende Löschgase wirken, werden in vielen Rechenzentren eingesetzt, da Löschwasser oder Pulverlöschsysteme einen erheblichen Schaden an einem Rechner anrichten können. Bei der Verwendung von Halonen beruht die Wirkung auf dem Entzug von Wärme, was im Gegensatz zu Stickstoff oder Argon, bei denen die Flammen durch eine Verdrängung des Sauerstoffs erstickt werden, für eine IT-Umgebung besser zu handhaben ist. Teilweise haben diese Löschgase auch schon eine Zustimmung bei der EU gefunden. "Der Brandschutz ist ein wesentliches Sicherheitsmerkmal in Rechenzentren", so Mateo Meier, Geschäftsführer der Artmotion GmbH. "Die unternehmenskritischen Daten müssen vor externen Einflüssen mit einer optimalen Vorsorge geschützt werden", so der Experte weiter. Brandmelder, die ähnlich wie in Privatwohnungen wirken, sind in Rechenzentren eher ungeeignet, da durch den Einsatz der Kühlsysteme bis zu einem Meter dicke Warmluftpolster unter der Decke entstehen können, so dass bei einem Feuer der Alarm möglicherweise nicht ausgelöst werden kann. Aber nicht nur Feuer, auch gegen andere Gefahren muss das Rechenzentrum geschützt werden.



Dies können Erdbeben sein, die in bestimmten Regionen auftreten, ein Anschlag oder Ausfallzeiten, die bei einem Update oder Störungen entstehen können. Als Redundanz-Szenario wird ein Backup-Rechenzentrum eingerichtet und dupliziert das Originalzentrum, welches räumlich deutlich getrennt sein sollte. Sollte ein Datenverlust drohen, so kann der Betrieb im Backupzentrum fortgesetzt werden. Da eine Duplizierung der Daten nicht selten sehr kostspielig ist, werden in der Regel nicht alle Daten doppelt abgesichert, sondern nur solche, die als unternehmenskritisch einzustufen sind. Notfallpläne sollten ständig angepasst und diverse Szenarien geprobt werden. Der Ausfall eines Rechenzentrums kann Unternehmen stark gefährden und sogar zur Insolvenz führen. Die Implementierung eines Notfallmanagement ist unabdingbar und enthält alle relevanten Informationen über das Zentrum, die Infrastrukturen und den Ablaufplan. "Das Notfallmanagement ist kostspielig, hat aber keine Alternative. Wir sind für die Daten von Unternehmen verantwortlich und sorgen dafür, das, sollte der Ernstfall eintreten, jeder dafür ausgebildet ist, " so Kurt Ris, Leiter der EveryWare AG.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Kurt Ris (Tel.: 0041 (0)44 466 60 00), verantwortlich.

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