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Galerie für Kulturkommunikation |

Kunstphotographie als Mittel der Entschleunigung

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Das Laterna Magica Projekt von Rainer Strzolka : Leningrad


Die Galerie für Kulturkommunikation legt mit Laterna Magica Leningrad die erste Installation von Rainer Strzolka zum Thema "Photographie als Medium der Entschleunigung" vor.


Die Galerie für Kulturkommunikation legt einen Ausstellungskatalog mit Bildern vor, die nach dem Prinzip der Lochkamera und der Laterna Magica entstanden sind. Technisch ist die Laterna Magica das Gegenstück zur Lochkamera, bei der Entstehung der hier gezeigten Bilder wurde beide komplementären Techniken kombiniert. Die Bilder der Lochkamera wie jene der Laterna Magica sind von einem zauberhaften Reiz, es ist längst in Vergessenheit geraten, dass die Laterna Magica einstmals ein Massenmedium gewesen ist.

Leningrad ist auf diesen Bildern eine Stadt wie aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt. Der vorliegende Katalog der Galerie für Kulturkommunikation zeigt erstmalig Bilder, die auf diversen Reisen nach dem Laterna-Magica Prinzip erzeugt worden sind, und deren Betrachtung heute irritierend, befremdlich und seltsam exotisch anmutet. Der Katalog enthält rund 130 Photographien und ist zum Preis von 4,99 erhältlich über:

Amazon
Apple
Barnes and Noble
Epubli
Google

ISBN 978-3-8442-3019-2

Eine inhaltlich gleiche DVD zum Preis von 15 € ist lieferbar über www.simon-bw.de

Die Galerie für Kulturkommunikation knüpft mit der Publikation dieses Katalogs an die früheren Projektionskunstwerke aus dem 19. Jahrhundert an, die Ars magna lucis et umbrae. Die Quelle für die hier gezeigten Kunstwerke sind auf Glasplatten ausbelichtete Analogfotografien, entstanden auf dem bekanntermaßen schlechten russischen Filmmaterial. Weiterverarbeitet wurden die Bilder mit einer zur Lochkamera umgebauten FED 5.

Das Projekt folgt dem Konzept der Reisephotographie als Entschleunigung des Lebens. Auch wenn Photographie der Entschleunigung des eigenen Lebens dienstbar sein kann, so ist die Umumkehrbarkeit der Moderne offensichtlich. Eine Kamera ist ein Element der Moderne. Photographie vermag so zwar nicht, die Moderne zu widerrufen, aber sie vermag, sie neu auszulegen und neu zu gestalten. Reisefotografie als Medium der Entschleunigung kommt ohne die Abbildung von Menschen aus. Das Schreckbild des Photographen ist der Alternativtourist, der durch die Botanik trampelt und davon träumt, die ganze Welt mit Windkraftwerken zu überziehen, weil die so natürlich seien. Der Mensch ist für den entschleunigenden Photographen ein Schreckbild, welches draussen vor den Toren seiner Bilder bleiben sollte. Deshalb sind auf solchen Reisefotographien so selten Menschen zu sehen. Der Mensch ist der Kolonisator der Refugien des Reisefotographen.


Die Serie wird fortgesetzt. Bitte besuchen Sie uns auf www.simon-bw.de oder auf www.galerie-fuer-kulturkommunikation.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anne Grewe, verantwortlich.

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