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Verlag Ernst Probst |

So alt wie König David aus der Bibel

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Seltene Tongefäße der späten Bronzezeit


3000 Jahre alte Keramik aus der späten Bronzezeit kommt nur noch selten in den Antiquitätenhandel

Wiesbaden – Zu der Zeit, in der in Israel nacheinander die aus der Bibel bekannten Könige Saul, David und Salomo lebten, regierten und starben, wurden manche der rund 3000 Jahre alten Tongefäße geformt, die im Online-Shop www.antiquitaeten-shop.net des international tätigen Antiquitätenhändlers Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim angeboten werden. Dabei handelt es sich um in Mitteleuropa entdeckte Schalen, Tassen und Töpfe aus der späten Bronzezeit, die etliche Jahrhunderte vor der Zeit der Germanen und Kelten angefertigt wurden.

Als diese Tongefäße entstanden, gab es in Deutschland und im übrigen Mitteleuropa weilerartige Gehöftanwesen und unbefestigte dorfartige Siedlungen im Flachland sowie befestigte Höhensiedlungen (Bronzezeit-Burgen) mit Wällen, Gräben und Toren. Viele Reste und Abdrücke von Getreidekörnern, Relikte von Hülsenfrüchten und Ackerunkräutern beweisen, dass Getreide ausgesät und geerntet sowie Hülsenfrüchte angebaut wurden. Die Keramik wurde teilweise serienmäßig in Töpfereien hergestellt. Eigene Herstellung von Bronzeerzeugnissen wird durch Schmelzstätten in Siedlungen, tönerne, steinerne und bronzene Gussformen, Werkzeuge von Bronzegießern, Bronzedepots mit Altmetall und Brucherzfunde belegt. Pferde dienten als Reit- und Zugtiere.

Verstorbene hat man damals meistens auf Scheiterhaufen verbrannt. Der Fruchtbarkeitskult war auf Ackerbau und Viehzucht ausgerichtet. Zu diesem Kult gehörten vielleicht auch Opfer an die Sonne, den Mond oder an Naturgewalten wie den Regen und den Sturm. Nachgewiesen sind Sachopfer, Opferfeuer, Kultobjekte, Tier- und Menschenopfer.

Originalfunde von Tongefäßen der Bronzezeit aus Deutschland kommen heute nur noch selten in den Antiquitätenhandel, wenn Sammler oder deren Erben so genannte Altfunde verkaufen, die vor längerer Zeit entdeckt wurden. Neufunde aus Deutschland dagegen gelangen nur noch selten in Privathand.

Der Grund: In einer Reihe von deutschen Bundesländern enthalten die Denkmalschutzgesetze nämlich Vorschriften, die abweichend von § 984 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine Einziehung wertvoller archäologischer Funde zugunsten des Staates anordnen, was sehr umstritten ist. Viele Kritiker wenden gegen die Auswirkungen dieses so genannten Schatzregals ein, dass zur Verheimlichung von Funden und zum so genannten Fundtourismus führe, bei dem archäologische Funde in ein Bundesland ohne Schatzregal gebracht werden und der wahre Fundort verfälscht oder verschleiert wird.

Nach Ansicht des Antiquitätenhändlers und Fossilienhändlers Ernst Probst sind die Bestimmungen des Schatzregals lebensfremd und ungerecht. Aufsehenerregende archäologische Entdeckungen sind früher nämlich meistens privaten Sammlern geglückt, die ihre Funde der Fachwelt bekannt machten. Ohne diese freiwilligen Helfer lägen unzählige bedeutende archäologische Funde noch heute im Erdboden oder würden bei Bauarbeiten beschädigt oder zerstört.

Für fairer hält es Ernst Probst, wenn seriöse Sammler archäologischer Objekte in Deutschland eine räumlich und zeitlich begrenzte Sucherlaubnis erhielten, wie sie beispielsweise in England bei Fossilien praktiziert wird. Wenn ein Sammler wertvolle Objekte entdecke, solle er diese melden und wenn diese wissenschaftlich interessant seien, gegen eine finanzielle Entschädigung an eine Denkmalschutzbehörde, ein Museum oder eine Universität abliefern müssen.

„In deutschen Museen liegen und verstauben - teilweise unbeachtet in Magazinen im Keller - tausende von Tongefäßen der bronzezeitlichen Lausitzer Kultur (etwa 1300 bis 500 v. Chr.)“, führt Ernst Probst als Beispiel an. „Welchen Sinn hat es also, dass alle Neufunde von Tongefäßen der Lausitzer Kultur in bestimmten Bundesländern rigoros an den Staat abgeliefert werden müssen? Das ist doch eine typisch deutsche Übertreibung!“

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Gründer des Antiquitäten-Shop & Fossilien-Shop ist der Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst, der sich durch seine Bücher "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit" und "Rekorde der Urzeit" einen Namen gemacht hat. Seine Werke über die Steinzeit und Bronzezeit werden in mehreren Bänden des ZEIT-Lexikon erwähnt. Probst hat 1980 seine private Fossiliensammlung dem Naturhistorischen Museum Mainz geschenkt und sammelt heute weder Fossilien noch archäologische Funde.

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Antiquitäten-Shop & Fossilien-Shop:

Der Antiquitäten-Shop & Fossilien-Shop wurde 2004 von dem Journalisten, Buchautor, Buchverleger, Fossilien- und Antiquitätenhändler Ernst Probst gegründet. Spezialitäten sind Tongefäße aus der Bronzezeit, Tonfiguren (Tiere, Menschen, Götter) aus dem Nahen Osten und Fernen Osten, Keilschriften aus Mesopotamien, bronzene Figuren der Kelten, antiker Schmuck, Fossilien aus Solnhofen und Eichstätt sowie fossile Saurier

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Kontaktdaten:
Antiquitäten-Shop & Fossilien-Shop
www.antiquitaeten-shop.net
Im See 11
D-55246 Mainz-Kostheim
Telefon: +49 (0)6134 21152
Fax: +49 (0)6134 26665
E-Mail: ernst.probst@gmx.de
Steuernummer: 043 857 603 23
UID-Nummer: DE154994733

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Weitere Online-Shops von Ernst Probst:
www.archaeologie-shop.com
www.urzeit-shop.com
www.buch-shop-mainz.de




Web: http://www.antiquitaeten-shop.net


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ernst Probst, verantwortlich.

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