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Bundesnetzagentur in Deutschland sollte Rahmenbedingungen f├╝r IP-Kommunikation verbessern

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VoIP-Anbieter m├╝ssen Rufnummernportierung sicherstellen


D├╝sseldorf, www.ne-na.de ┬ľ Kommunikation ├╝ber das Internet Protokoll (VoIP) bietet nach Einsch├Ątzung von Branchenexperten die besten Voraussetzungen f├╝r einen Massenmarkt. Schon heute sind die technischen Vorraussetzungen daf├╝r weitgehend erf├╝llt und auch die kommerziellen Bedingungen f├╝r breitbandige Internetanschl├╝sse stellen keine H├╝rde mehr dar.

Nach Angaben des Bundesverbandes der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (BREKO) nutzen in Deutschland rund 500.000 Kunden VoIP regelm├Ą├čig und verf├╝gen ├╝ber installierte Hard- und Software. ├ťber 12 Prozent aller internationalen Gespr├Ąche laufen bereits ├╝ber das Internet Protokoll und 14 Prozent der deutschen Unternehmen haben ihre Infrastruktur auf VoIP umgestellt. Teilnehmer k├Ânnen ├╝ber geografische Rufnummern (Zuordnung ├╝ber die vorangehende Ortsnetzkennzahl) oder ├╝ber Rufnummern der 032-Gasse erreicht werden. Dar├╝ber hinaus ist die Erreichbarkeit ├╝ber eine Benutzerkennung m├Âglich, zum Beispiel wenn zwei Endkunden per PC oder Laptop miteinander kommunizieren. Endkunden, die VoIP in Anspruch nehmen wollen, k├Ânnen aus allen anderen Fest- oder Mobilfunknetzen jederzeit erreicht werden und weltweit jeden Teilnehmeranschluss anw├Ąhlen, auch die Rufnummern der Mobilfunknetze. Bei den Endger├Ąten k├Ânnen herk├Âmmliche analoge Telefone mit Hilfe eines Adapters weiterverwendet werden. Dar├╝ber hinaus existieren spezielle VoIP-Telefone, die den Komfort herk├Âmmlicher Telefone ├╝bertreffen. F├╝r Handys oder Smartphones bleibt weiterhin die Software wichtig, die die Verbindung zum VoIP-Anbieter erm├Âglicht.

┬äEin Hemmnis ist noch zu ├╝berwinden: Die regulatorischen Rahmenbedingungen sind nicht optimal. Hier muss die Bundesnetzagentur noch nachjustieren. Zwar sind die Rufnummernregelungen f├╝r die 032er Gasse und f├╝r die geografischen Nummern verabschiedet, jedoch existiert der IP-Dienst in Deutschland nicht als entb├╝ndelte Vorleistung. Bislang ist es nicht m├Âglich, DSL als allein stehenden Zugang zum Internet zu erwerben, da der Kauf einer zus├Ątzlichen Telefonleitung mit angeboten wird. Die Entscheidung jedoch eine entb├╝ndelte Vorleistung anzubieten, wird ├╝ber kurz oder lang fallen, und insofern kann man davon ausgehen, dass VoIP neue Umsatzpotenziale f├╝r Internet Service Provider (ISP) bringt und neue Gesch├Ąftsmodelle erm├Âglicht┬ô, so Omar Khorshed, Vorstandschef des D├╝sseldorfer Abrechnungsspezialisten acoreus.

Bestehende Rufnummern im Festnetz m├╝ssten in VoIP-Netze ├╝bertragen werden und umgekehrt. Gleiches gelte f├╝r VoIP-Anbieter untereinander. ┬äF├╝r alle VoIP-Anbieter ist ein Portierungsdatenaustauschverfahren wichtig, dass gem├Ą├č den Bestimmungen des Arbeitskreis f├╝r Nummerierung und Netzzusammenschaltung verabschiedet und durch die Bundesnetzagentur im Mai 2004 verf├╝gt wurde. Um diese L├Âsung generell dem Markt anbieten zu k├Ânnen, und auch weil die Nachfrage seitens des Marktes immer mehr dr├Ąngte, wurde ein neues Verfahren zum Austausch der Portierungsdaten zwischen den Netzbetreibern und anderen Telefondienstanbietern eingef├╝hrt. acoreus hat im Verbund mit BREKO und dem Verband der Anbieter f├╝r Telekommunikations- und Mehrwertdienste (VATM) im Vorfeld dieser Einf├╝hrung einen Anforderungskatalog auf eine bundesweite zentrale Portierungsdatenbank postuliert und in der eigenen Entwicklung umgesetzt┬ô, so Khorshed.

Die Datenbank basiere auf dem t├Ąglichen Austausch der Portierungsdaten mit allen im Markt t├Ątigen Teilnehmernetzbetreibern . ┬äDiese Daten werden sowohl miteinander als auch mit den von der Bundesnetzagentur regelm├Ą├čig ver├Âffentlichten Zuteilungen von Rufnummernbl├Âcken abgeglichen. Unsere Datenbank erh├Ąlt neben der vollst├Ąndigen Information zur Zuteilung der Rufnummerbl├Âcke ├╝ber vier Millionen Informationen zu Portierungen von einzelnen Rufnummern oder Rufnummerngruppen. Wir k├Ânnen somit ┬éim Handumdrehen┬ĺ zu jeder beliebigen Rufnummer aussuchen, in welchem Netz sie momentan aufgeschaltet ist, und auch in welchem Netz sie in einem beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit aufgeschaltet war┬ô, erkl├Ąrt Khorshed.

Erst vor einigen Wochen haben sich die Branchenverb├Ąnde VATM, BREKO und die Deutsche Telekom innerhalb des so genannten ┬äOffline Billing Regimes┬ô dar├╝ber geeinigt, dass die alternativen Teilnehmernetzbetreiber ihren Endkunden Internet-by-Call und Mehrwertdienste wie zum Beispiel 0190-0/0900 und auch 118xy Rufnummern anbieten und auch gegen├╝ber ihren Endkunden abrechnen k├Ânnen. Diese Dienste waren bislang nur f├╝r die Kunden der Deutschen Telekom erreichbar.

┬äMit der Erweiterung des ┬éOffline Billing Regimes┬ĺ wurde ein enorm wichtiger Schritt f├╝r die weitere Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes in Deutschland getan. Die Markt├Âffnung bringt jedoch auch grunds├Ątzliche ├änderungen im Vertragsmanagement f├╝r Teilnehmernetzbetreiber und Serviceprovider mit sich┬ô, so Khorshed. So m├╝ssen die alternativen Teilnehmernetzbetreiber nach dem neuen Vertragswerk unter anderem mit allen Service Providern, die entsprechende Dienste wie Mehrwertdienste in ihren Netzen realisieren, entsprechende Fakturierungs- & Inkasso-Vertr├Ąge abschlie├čen, ehe die entsprechende Rufnummerngasse in den Netzen frei geschaltet wird. ┬äDa auf diese Art einige Dutzend TNB mit einigen Dutzend Verbindungsnetzbetreibern und Service Providern (VNB/SP) Vertr├Ąge schlie├čen m├╝ssen, ist alleine das Vertragsmanagement f├╝r jeden Einzelnen sehr aufw├Ąndig. Durch eine B├╝ndelung k├Ânnen wir allerdings die viel beschworenen Synergieeffekte sehr gut realisieren┬ô, sagt Khorshed.









Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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