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Supermarktkette 'Jawoll' wirbt mit veganem 'Enten'-Gericht für Kaninchenfleisch aus der Massentierhaltung

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Das Tierschutzbündnis 'Kaninchenmast, nein danke' fordert Jawoll auf, zukünftig kein Kaninchenfleisch mehr zu verkaufen.

Es klingt eigentlich zu skurril, als dass es wahr sein könnte, aber es ist wahr: Die Bloggerin "Biggy Blogsberg" (Bloggername) hat für ihren Rezepte-Blog "vegan-was-sonst-blogspot.de" ein Foto von einem veganen Essen erstellt, "Entenbrust" mit Klößen und Rotkohl. Das rein pflanzliche Weihnachtsessen ist dem fleischigen Entenbraten sowohl in der Optik als auch im Geschmack zum Verwechseln ähnlich. Offensichtlich sah das auch die Supermarktkette "Jawoll" so, denn sie bewarb mit dem Foto Kaninchenfilet zu Weihnachten.



Die Bloggerin staunte nicht schlecht, als sie ihr Foto neben Polnischer Hafermastgans und Hähnchenbrustfilet als Werbung für Kaninchenfleisch sah, allerdings fand die überzeugte Veganerin es nicht lustig, dass gerade mit ihrem veganen Gericht Fleisch beworben wird.



Sie schaltete das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" ein. Auch hier wundert sich Pressesprecher Stefan Klippstein über die Werbung der Sonderpostenmarktkette: "Der Inhaber der Bildrechte hat die `Jawoll` sofort aufgefordert, das Foto nicht weiter zu verwenden."



Nach einer Recherche fanden die Tierschützer heraus, dass das beworbene Fleisch aus der tierquälerischen Massentierhaltung stammt. "Statt Fotos zu klauen, sollte man lieber Fleisch aus der Massentierhaltung die rote Karte zeigen und das Kaninchenfleisch sofort auslisten", empört sich Stefan Klippstein, der schon mit eigenen Augen gesehen hat, wie Kaninchen in Deutschland gemästet werden. Auf Drahtgitter gehaltene Tiere sorgen für weniger Personaleinsatz, das Futterband läuft automatisch. Tageslicht und Auslauf gibt es nicht. Die Kaninchen plagen unbehandelte Entzündungen und Durchfall aufgrund des Mastfutters, blutige Fehlgeburten sind die Regel. Der Einsatz von Medikamenten steht auf der Tagesordnung. Mehr als 25 Millionen Kaninchen werden jährlich in Deutschland verspeist. Doch wie die Tiere gehalten werden, bleibt für den ahnungslosen Verbraucher meist im Dunkeln verborgen. Lobbyvereinigung und Handelskonzerne suggerieren gerne eine ländliche Tieridylle, doch das Gegenteil ist oftmals der Fall. "In engen Käfigen hocken tausende Kaninchen und warten auf ihren Tod, artgerechte Haltung: Fehlanzeige", so Klippstein abschließend.



Die Supermarktkette Jawoll hat auf das Anwaltschreiben des Bildrechteinhabers reagiert und den "Vorfall" bedauert. Eine Richtigstellung oder Korrektur blieb allerdings aus; und so haben sich vermutlich hunderte Jawoll-Kunden von einem veganen Essensfoto optisch verführen lassen und am Ende Ekelfleisch aus der Massentierhaltung auf dem Teller gehabt.



Das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" fordert Jawoll auf, zukünftig kein Kaninchenfleisch mehr zu verkaufen.





Blog "Biggy Blogsberg": http://vegan-was-sonst.blogspot.de/2010/09/weihnachts-testessen-2010.html




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Stefan Klippstein (Tel.: 0221-20463862 ), verantwortlich.

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