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Individuelle Gesundheitsleistungen nehmen spürbar zu

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Alle Leistungen, die medizinisch notwendig sind, werden von der Krankenkasse übernommen. Mit dieser Argumentationsgrundlage versetzt der Arzt den Patienten in einen Zustand der freien Entscheidungsmöglichkeit und kann ihm eventuell nützliche IGeL-Leistungen näher bringen ohne den Kunden seiner Entscheidungsfreiheit einzuengen

Alle Leistungen, die medizinisch notwendig sind, werden von der Krankenkasse übernommen. Mit dieser Argumentationsgrundlage versetzt der Arzt den Patienten in einen Zustand der freien Entscheidungsmöglichkeit und kann ihm eventuell nützliche IGeL-Leistungen näher bringen ohne den Kunden seiner Entscheidungsfreiheit einzuengen.

Ein empathisches Auftreten des Arztes und seiner Mitarbeiter ist unabdingbar, um den Patienten über die weitreichenden Möglichkeiten der Inanspruchnahme von IGeL-Leistungen zu informieren. Während des ganzen Prozesses der Aktivierung des Patienten ist es wichtig stets offene Fragen zu stellen, denn nur so erlebt der Kunde sich als wahrgenommen und wertgeschätzt.

Beachten Sie:
Über eine IGeL-Leistung muss ein schriftlicher Vertrag geschlossen werden. Und IGeL dürfen laut ärztlicher Gebührenordnung (§1 Abs. 2 GOÄ) nur auf Verlangen des Zahlungspflichtigen erbracht werden. Der Versicherte muss sie eigentlich von sich aus nachfragen.

Um dies zu erreichen nützen oft schon eigentlich selbstverständliche Dinge. Aufrichtiges Interesse am Patienten, weg vom Üblichen “Wie geht es Ihnen, was haben Sie für Beschwerden?”. Besser ist es den Patienten auch über weitergehende Dinge zu befragen, die ihn momentan bewegen. Nur so ist ein individuelles Vorgehen möglich, nur so kann eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob ein IGeL-Angebot überhaupt sinnvoll ist.

1998 wurde der Begriff IGeL von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eingeführt – vordergründig waren hier marketingtechnische Gesichtspunkte. In vielen Arztpraxen sind individuelle Gesundheitsleistungen immer noch ein Fremdwort. Die Begriffe Marketing und Verkauf werden nur selten über die Lippen gebracht und nach Möglichkeit direkt abgeblockt.

Dabei ist es in der heutigen Zeit so wichtig sich von der breiten Masse zu unterscheiden, um langfristig wirtschaftsfähig zu bleiben. Gott sei Dank gibt es auch andere Beispiele, die ich in der täglichen Praxis erlebe. Viele Ärzte haben den Sinn eines adäquaten “USP” verstanden und setzen diesen auch kontinuierlich ein.

Der IGeL-Katalog beinhaltet inzwischen mehr als 250 Zusatzangebote, welche auch in der ärztlichen Fachpresse und auf Kongressen massiv beworben werden, denn IGel-Leistungen gelten als lukrative zusätzliche Einnahmequelle für Ärzte und Zahnärzte. Das Angebot reicht von zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen über Reisemedizin und Naturheilverfahren bis zu Anti-Aging-Maßnahmen.

Von den Leistungen sind einige mit Sicherheit sinnvoll. Andere wiederum überflüssig. Jedoch liegt das im Auge des Betrachters und des Kunden. Man muss sich die Zeit nehmen, um gemeinsam herauszufinden, was sinnvoll ist und was nicht. Wenn man so vorgeht, braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben, der Graben zwischen der ärztlichen Leistung und des Verkaufens von Zusatzleistungen löst sich auf.

Das Unternehmen Waldhardt Coaching wurde 2007 gegründet.Seit mehreren Jahren ist Frau Waldhardt im Vertriebs- und Kommunikationsbereich spezialisiert auf das Gesundheitswesen tätig. Neben 2 abgeschlossenen Berufsausbildungen und einer Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin verfügt sie über aktive Referenzen und mehr als 5 Jahre Erfahrung als Personalvermittlerin und Trainerin im Gesundheitswesen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Melanie Waldhardt (Tel.: 0152/26485691), verantwortlich.

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