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Landesweit richtungsweisendes Zukunftsprojekt bei der Feuerwehr Pohlheim gestartet

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Spezielle Öffentlichkeitsarbeiter ausgebildet / Landrätin und Aufsichtsdienst begeistert





Spezielle Öffentlichkeitsarbeiter ausgebildet / Landrätin und Aufsichtsdienst begeistert



Pohlheim (Mittelhessen) - Es gibt in Deutschland zwei Arten von Freiwilligen Feuerwehren. Die einen bejammern zurückgehende Mitgliederzahlen und Investitionsstau, tragen die Feuerwehr als schier unlösbares Problem in die Öffentlichkeit und schrecken damit vor allem Neumitglieder ab. Die anderen - die Mehrheit übrigens- stellt sich den veränderten Realitäten mit klugen Konzepten, stellt die Feuerwehr auf robuste Füße und hat damit auch noch Erfolg. Zu den letztgenannten gehört ganz offenbar die Feuerwehr Pohlheim im hessischen Landkreis Gießen. Der letzte Wurf von Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer und Feuerwehrchef Bernd Schöps galt der Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr. Nicht kurzfristig - sondern grundsätzlich gelöst. "Wir haben einen ständigen, steigenden und lebenswichtigen Bedarf an Öffentlichkeitsarbeit und müssen uns hier gegen zum Teil hoch professionelle Werbekonzepte behaupten. Also mussten Leute her, die das Thema dauerhaft und vor allem kompetent bearbeiten." erklärt Bürgermeister Schäfer den Ansatz. Dabei ist Schäfer nicht nur ein Bürgermeister einer mittleren Kommune in Hessen: Er ist Präsident der deutschen Sektion im Rat der Gemeinden und Regionen Europas und Vizepräsident des Hessischen Städte- und Gemeindebundes.





Ausbildung von Fachkräften

Ziel war nun die Ausbildung von Fachkräften und die Einrichtung eines neuen Fachdienstes: Der "Fachgruppe Bevölkerungsinformation und Medienarbeit". Durch die Gießener FeuerwehrAgentur wurde ein 40stündiges Ausbildungskonzept geschaffen, dass auf der jahrelangen Erfahrung der renommierten Fachagentur für Feuerwehren fußt. Die zukünftigen Öffentlichkeitsarbeiter wurden in den 6 Modulen "Recht und Verwaltungsstruktur", "Mediengerechtes Schreiben", "Medientaugliche Fotografie", "Social Media", "Medienbetreuung an Einsatzstellen" und "Planung und Durchführung von Kampagnen" geschult. Ausbilder waren Dozenten von der FeuerwehrAgentur, nämlich Journalisten, Psychologen, Marketingleute und Mediengestalter. Auf hohem Niveau wurde die Kleingruppe von 6 Feuerwehrfrauen und -männern aus Pohlheim geschult und trainiert. Ihre Aufgabe ist es zukünftig, den Leiter der Feuerwehr Pohlheim bei der kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Zudem wird zukünftig immer ein diensthabendes Mitglied der Gruppe bei Einsätzen den Einsatzleiter bei der Betreuung von Journalisten unterstützen, rund um die Uhr alarmierbar. "Wir versprechen uns hiervon eine Entlastung aller Führungskräfte durch diesen zentralen Fachdienst und eine verbesserte Informationsweitergabe bei Einsätzen" fasst Feuerwehrchef Schöps das Ganze zusammen. Dabei ist Schöps sich sehr sicher, dass das Konzept aufgeht. Hierzu hat er auch konkreten Anlass "Bereits vor offizieller Indienststellung sind diese neuen Fachkräfte bereits zwei Mal tätig geworden und haben unerwartet beeindruckend bewiesen, dass sie wirklich etwas gelernt haben und das umsetzen können." so Schöps weiter.



Mehrwert für Berufsleben

Die meist jungen Feuerwehrleute, die in der Funktion der Bevölkerungsinformation zukünftig tätig sein werden oder bewusst noch in diese Funktion reinwachsen sollen, haben dabei auch den persönlichen Mehrwert begriffen. Julien Fedak, Feuerwehrgruppenführer, angehender Elektrotechnikingenieur und zukünftiger Öffentlichkeitsarbeiter bringt das klar auf den Punkt "Das ist eine Fähigkeit mehr, die ich bei der Feuerwehr erworben habe. Damit kann nicht nur meine Heimatfeuerwehr voranbringen - das macht mich auch im beruflichen Umfeld attraktiver.



Landrätin und Aufsichtsdienst begeistert

Von dem Projekt begeistert ist ebenfalls die Landrätin des Landkreis Gießen, Anita Schneider. Als oberste Katastrophenschützerin ließ sie es sich nicht nehmen, der Ernennung der neuen Fachberater und Indienststellung der Fachgruppe persönlich beizuwohnen. "Eine außergewöhnlich gute Idee, um eines der zentralen Zukunftsthemen der Feuerwehr konsequent zu bearbeiten. Öffentlichkeitsarbeit gehört zu den Themen, die man nur machen kann, wenn man sie gelernt hat. Der Transfer von Wissen und Know-how hat hier bestens geklappt." Auch der stellvertretende Leiter des Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreis Gießen, Thomas Kreuder ist das Thema wichtig. "Hier wird mit der Einrichtung eines neuen Fachdienst ein relativ großes Rad gedreht, aber das macht Sinn, das hat Substanz, das ist gewollt und wir begrüßen das ausdrücklich."









Inhaltliche Substanz

Inhaltlich zeichnete für das innovative Projekt die Gießener FeuerwehrAgentur verantwortlich. Hier hat man sich seit über 10 Jahren auf Dienstleistungen spezialisiert, die Feuerwehren zukunftsfähig machen. Die Analyse von Feuerwehren und die Beratung und das persönliche Coaching von Fach- und Führungskräften, die Moderation von Veränderungsprozessen, Trainings im Bereich Ausbildungsmethodik, Kameratraining oder Krisenkommunikation gehören ebenso zum Leistungsspektrum, wie die Konzeption und Durchführung wirksamer Mitgliederwerbeaktionen. Die FeuerwehrAgentur betreut Feuerwehren, Brandschutzaufsichtsdienste, Ministerien und Verbände in ganz Deutschland. "Meistens ist es so, dass Bürgermeister, Amtsleiter oder Feuerwehrchefs auf uns zukommen und sagen `wir haben ein Problem mit der Feuerwehr, helft uns`. Das kommt derzeit 3-4 Mal die Woche so vor" berichtet Martin Lutz, Chef der FeuerwehrAgentur. Wenn alles passt entspinne sich daraufhin ein Projekt mit Ergebnissen, die zum Teil für die Auftraggeber kurios sind, so Lutz weiter "Da kann es schon mal passieren, dass wir von draußen auf so eine Feuerwehr draufsehen, zwei, drei richtige Fragen stellen und danach eine Feuerwehr mit einer einzigen Aktion die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr mal eben verdoppelt". Das Problem sei, so Lutz weiter, nicht die Feuerwehr an sich. "Freiwillige Feuerwehr ist attraktiv, im Trend der Zeit und damit absolut marktfähig. Überall in Deutschland. Allein vielen Feuerwehrangehörigen gelingt es mit der Innensicht aus der Feuerwehr heraus und unter Missachtung von so ziemlich allem, was wir aus dem Marketing wissen, nicht, den Funken erfolgreich auf neue Mitglieder überspringen zu lassen."







Auf dem Foto: von rechts Feuerwehrchef Bernd Schöps und Bürgermeister Karl-Heinz-Schäfer, von Links Projektleiter Martin Lutz von der FeuerwehrAgentur, Landrätin Anita Schneider, der stellvertretende Fachdienstleiterleiter Gefahrenabwehr Thomas Kreuder und die neuen Fachberater Bevölkerungsinformation und Medienarbeit.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Martin Lutz (Tel.: +49 (0) 641 330 55 105 0), verantwortlich.

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