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Nachwuchsmangel bei Informatikstudiengängen gefährdet Innovationsfähigkeit

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Digitale Spaltung der Gesellschaft kostet Arbeitsplätze


Bonn/Düsseldorf – Mitte November 2005 tagte der deutsche Fakultätentag Informatik http://www.ft-informatik.de an der Technischen Universität Braunschweig. Große Sorge bereitet den Experten die so genannte digitale Spaltung der Gesellschaft: So gut wie alle modernen Arbeitsplätze setzen fundierte Kenntnisse im Bereich der Informationsverarbeitung voraus, die jedoch vielen Jugendlichen in Schule und Ausbildung nicht vermittelt werden. Durch fehlende Computerkenntnisse entstehe ein immer größerer Kreis von Personen, die eine begrenzte berufliche Perspektive besitzen. Die Informatik sei eine Querschnittsdisziplin, die heute fast alle Bereiche des Alltags durchdringt.

Doch zu wenig junge Menschen entscheiden sich für ein Informatik-Studium. Um dem gravierenden Nachwuchsmangel der High-Tech-Branche zu begegnen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standortes Deutschland zu stärken, will die Initiative D21 http://www.initiative21.de den Bologna-Prozess in den IT-Studiengängen aktiv unterstützen. Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Sie besteht aus einem Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen, die nach eigenen Angaben gemeinsam mehr als eine Million Menschen in der Bundesrepublik beschäftigen. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, durch bessere Bildung, Qualifikation und Innovationsfähigkeit wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern.

Bei einem Kongress zum Thema „Bachelor und Master für den IT-Standort Deutschland“ äußerten Experten, der Bologna-Prozess biete die Chance, Studieninhalte sowie Lehr- und Lernmethoden in der Informatik auf den Prüfstand zu stellen. „Wir müssen den Bologna-Prozess als Chance begreifen, die Qualität der akademischen Informatik-Ausbildung zu verbessern und die Zahl der Absolventen zu erhöhen. Dies hat angesichts des bereits jetzt offenbaren Nachwuchsmangels in einer der wachstumsstärksten Branchen in Deutschland höchste Priorität. Die Initiative D21 wird den Bologna-Prozess in den IT-Studiengängen deshalb mit eigenen Maßnahmen konsequent unterstützen“, sagte Jürgen Gallmann, stellvertretender Vorsitzender der Initiative D21 und Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland http://www.microsoft.com/germany/.

Die Initiative D21 werde einen Bologna-Arbeitskreis aus IKT-Unternehmensvertretern, Bildungspolitikern und Hochschulvertretern bilden, um den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik künftig zu intensivieren und systematischer zu gestalten. Dabei solle es zunächst konkret um die Vermittlung wichtiger praxisorientierter Qualifikationen und Kompetenzen gehen. Gemeinsam werde der Arbeitskreis im Jahr 2006 unter anderem einen Leitfaden für Praxisangebote im Studium erarbeiten, der Hochschulen, Unternehmen und Studierenden zur Verfügung gestellt werde. Der Praktikumsleitfaden solle in einem ersten Schritt dazu beitragen, den praktischen Teil der Informatikstudiengänge zu verbessern und vergleichbarer zu gestalten.

Sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben diejenigen Kandidaten, die sowohl über Ingenieurwissen als auch über IT-Kompetenz verfügen, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de: „Eine Kombination aus Kenntnissen beispielsweise in Maschinenbau, Informatik und Betriebswirtschaftslehre ist ideal und eine sehr gute Voraussetzung für späteren beruflichen Erfolg.“ Harvey Nash ist seit knapp fünfzehn Jahren in Deutschland als Beratungsunternehmen für Personal-, IT- und Engineering-Services tätig. In der Datenbank des Unternehmens finden sich über 70.000 IT- und Engineering-Experten. Doch bei zahlreichen Studierenden, da sind sich Bildungsexperten einig, hapert es schon bei elementaren Kenntnissen in einer Disziplin.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Paul Humberg, verantwortlich.

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