info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Christoph Blumenthal - Architekt |

Christoph Blumenthal warnt Hausbesitzer: Mehr als 90 % aller Gas- und Ölheizungen haben Optimierungsbedarf

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Im Frühjahr die Heizung prüfen? Gerade jetzt sind Heizungsfirmen nicht so stark mit Notfällen beschäftigt. Das ist ein günstiger Zeitpunkt, die Heizung einer Prüfung durch den Fachmann zu unterziehen.

Bauliche Veränderungen, wie neue Fenster, eine verbesserte Dämmung an Kellerdecke, Fassade und Dach bringen vor allem den Gebäuden einen spürbaren Effekt, die bislang noch viel Wärme über die äußere Hülle verlieren. Im zweiten Schritt kommt dann die Erneuerung der Technik an die Reihe. Doch selbst in vielen älteren Häusern kann man die vorhandene Heizungsanlage schon mit kleinen Einzelmaßnahmen verbessern.



BEVOR SIE TEURE MASSNAHMEN ERGREIFEN: HEIZUNG TESTEN LASSEN

Wenn Sie Hausbesitzer sind, haben Sie wegen hoher Heizkosten womöglich auch schon über eine Modernisierung nachgedacht. Doch wo soll man ansetzen? Was ist überhaupt notwendig? Was bringt einen deutlichen Effekt, was verschlingt nur Geld?



Wenn Ihr Haus im Winter viel Wärme verliert, weil es schlecht gedämmt ist, sind bauliche Veränderungen an Kellerdecke, Fassade und Dach natürlich das Erste, was einen deutlich spürbaren Effekt bringt. Doch solche Maßnahmen sind bekanntermaßen sehr kostenaufwändig. Am Anfang müssen Sie sich die Frage stellen, wie viel darf eine Verbesserung der Situation - zumindest im ersten Schritt - kosten?



Bevor Sie beginnen, das ganze Haus durch Baumaßnahmen energetisch auf ein höheres Niveau zu bringen, schauen Sie sich lieber zuerst die vorhandene Heiztechnik an. Ist die Anlage älter als 15 Jahre und in der letzten Zeit nicht mehr nachgesehen worden, dann ist es höchste Zeit für eine Überprüfung. Doch selbst bei neueren Heizungen lohnt es sich, genauer hinzusehen. Zwar werden Sie keine Traumwerte mit zig Prozentpunkten an Energieeinsparung erzielen, aber auch hier schlummern unentdeckte Potenziale zur Optimierung, die sich bei der Heizkostenabrechnung bemerkbar machen.



Kaum einem Hausbesitzer ist bewusst, dass allein falsche Einstellungen und die falsche Kombination von Bauteilen den Wirkungsgrad eines Heizungssystems massiv beeinträchtigen. Mit Hilfe einer einfachen Checkliste kann ein Heizungsfachmann herausfinden, wo die Schwächen Ihrer Anlage liegen.



Dazu überprüft er die drei Hauptkomponenten der Heizungsanlage durch Messungen und genaues Hinsehen:



den Wärmeerzeuger

Das ist der Heizkessel mit Brenner und Steuerungseinrichtungen.



den Wärmeverteiler

Das sind die Heizleitungen, die Umwälzpumpe, Ventile und ein eventueller Speicher.



die Wärmeübergabe

Das sind die Heizkörper oder die Fußbodenheizung mit ihren Thermostaten.





SO LÄUFT DER HEIZUNGSCHECK AB

Schritt 1

Mit einem Gerät werden zunächst Abgas-, Ventilations- und Oberflächenverluste gemessen.



Schritt 2

Danach überprüft der Fachmann, ob der eingebaute Kessel sich für die Nutzung des Brennwerteffektes eignet und ob er auch so eingestellt ist, dass er ihn überhaupt erreicht.



Schritt 3

Im nächsten wichtigen Punkt, der bei den meisten älteren Anlagen zu bemängeln ist, untersucht er die Dimensionierung des Kessels: Als überdimensioniert gilt ein Heizkessel, wenn die eingestellte Kesselleistung um mehr als 50 % über der zu versorgenden Heizlast liegt. Anhand von Diagrammen kann der Installateur die Heizlast vereinfacht in Abhängigkeit von der beheizten Fläche und vom Wärmeschutzstandard (dem Alter des Hauses) abschätzen.



Schritt 4

Wie alt oder leistungsfähig die Heizungsregelung ist, kann man mittels Sichtprüfung einordnen: Gibt es überhaupt eine, wie läuft sie ab, ist sie raum- oder außentemperaturgeführt, wie alt sind die Geräte und was können sie?



Schritt 5

Wenn der Prüfer sich die Verteilungstechnik anschaut, kann er relativ leicht feststellen, ob die Anlage hydraulisch abgeglichen ist oder nicht.



Schritt 6

Die Heizungspumpe ist genauso häufig wie der Kessel falsch dimensioniert. Wenn sie nicht richtig abgestimmt oder nicht ausreichend regelbar ist, pumpt sie meist viel zu viel heißes Wasser in die Leitungen.



Schritt 7

Sind die Rohrleitungen im Keller gedämmt? Hier geht ansonsten Wärme verloren.



Schritt 8

Sind die Heizkörper und ihre Ventile in Ordnung? Wenn die Wärme nicht richtig ankommt, verschenken Sie Energie. Hier prüft man mindestens 3 Heizkörper in verschieden großen Räumen.





DAS ERGEBNIS

Die Ergebnisse der Untersuchung werden in einem Bericht festgehalten, ähnlich wie bei der TÜV-Prüfung des Autos. Nach einem Punktesystem vergibt das Verfahren für die verschiedenen Prüfungen Minuspunkte. Am Ende können Sie ablesen, wie der Zustand und die Funktion Ihrer Heizungsanlage einzuschätzen sind. Je höher die erreichte Punktzahl, desto stärker weicht sie von der optimalen Einstellung ab. Maximal können 100 Minuspunkte erreicht werden.



Auf einem gesonderten Blatt gibt der Prüfer auch Empfehlungen, welche Modernisierungsmaßnahmen als nächstes sinnvoll sind.





WER FÜHRT DEN HEIZUNGSCHECK DURCH?

Sie erhalten diese Prüfung von jedem Heizungsbaufachmann oder von großen Dienstleistern wie Techem oder Ista. Für ein Einfamilienhaus kostet der Heizungscheck circa 100 EUR und dauert etwa eine Stunde.



WO ERHALTEN SIE MEHR NEUTRALEN RAT ZU HEIZUNGSTHEMEN?

Möchten Sie sich genauer über Heizungsanlagen und energieeffizientes Bauen informieren, werfen Sie einen Blick in die Buchreihe Baukompass. Erschienen im Durchblickverlag, finden Sie dort neutrale, werbefreie Informationen über alle Systeme.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Christoph Blumenthal (Tel.: 02202 - 1249969), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 775 Wörter, 6115 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Christoph Blumenthal - Architekt lesen:

Christoph Blumenthal - Architekt | 19.07.2013

Umsteigen auf LED-Beleuchtung günstiger und besser: 10 deutsche Kommunen machen es vor

Die Studie ist keine theoretische Abhandlung, sondern der Abschlussbericht eines groß angelegten Versuchs unter realen Bedingungen. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten LED-Leitmarktinitiative wurde als e...
Christoph Blumenthal - Architekt | 13.06.2013

Neue Rubrik 'Checklisten' auf der Webseite des Real Estate Owners Club

13.06.2013, Christoph Blumenthal / BVFI Jetzt praktische Checklisten zum Download für Bauherren und Käufer Ein Name verpflichtet: Der Real Estate Owners Club bietet allen Immobilienbesitzern mit seinen Dienstleistungen einen praktischen Nutzen u...
Christoph Blumenthal - Architekt | 02.04.2013

Dämmen, Dichten, Lüften - Wie alles zusammenhängt (Teil 1 Ziele und Konflikte)

ENERGIEEFFIZIENT, ABER AUCH UMWELTFREUNDLICH UND GESUND BAUEN Wer heute ein neues Haus baut, kommt am Thema Energieeffizienz nicht vorbei. Dabei spielt die persönliche Motivation des Bauherrn gar keine so große Rolle. Ob für ihn im Vordergrund st...