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Neu-Holland: Ein neues Stadtzentrum für St. Petersburg

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Das ehemalige militärische Sperrgebiet soll zum neuen kulturellen Stadtzentrum St. Petersburgs werden. Die zu Roman Abramovich‘s Millhouse Group gehörende Projektgesellschaft New Holland Development ist Investor und Entwickler des Projektes. Das Unternehmen wird auf der acht Hektar großen Insel Theater, Museen, Ausstellungsräume, Ausbildungsinstitute sowie einen multifunktionalen Komplex mit Hotels, Wohnungen, Einzelhandelsgeschäften und Bürogebäuden errichten. Das amerikanische Architekturbüro WorkArc ist für das architektonische Konzept verantwortlich. Drees & Sommer begleitet das Vorhaben seit 2011 als Vertreter des Bauherren und als Berater für die bauliche und ingenieurtechnische Entwicklung der Liegenschaft.

Die Umnutzung der Insel ist durch ihre zentrale Lage und historische Bedeutung eines der wichtigsten strategischen Projekte Sankt Petersburgs. „Nach einer wechselvollen Geschichte von mehr als 300 Jahren, die eng mit der Entstehung des so genannten Venedig des Nordens verbunden ist, erlebt Neu-Holland nun den Aufbruch in ein neues Leben. Für die verantwortungsvolle Umnutzung und Revitalisierung trägt Drees & Sommer als Berater und Vertreter des Kunden maßgeblich bei", sagt Steffen Sendler, Partner bei Drees & Sommer, Geschäftsführer des Standortes in Moskau und seit 2011 mit dem Projekt betraut. Die historischen Backsteingebäude werden seit fast zwei Jahren denkmalpflegerisch gesichert. 2014 soll die aktuell laufende Sanierung der Gebäude abgeschlossen werden. Voraussichtlich wird die Arbeit am neuen funktionalen Konzept weitere vier Jahre in Anspruch nehmen. Drees & Sommer ist seit 2011 als Berater und Manager für dieses Projekt tätig. Hierzu gehört sowohl die Kontrolle von Kosten, Terminen und Qualitäten als auch die Teilnahme am Genehmigungsmanagement.

„Das Projekt ist eine große Chance und Herausforderung zugleich. Es handelt sich um historische Bausubstanz mit wichtiger Bedeutung für die Geschichte Russlands. Gleichzeitig werden hier neueste technische Lösungen, funktionale Entscheidungen und Energieinnovationen auf alte Gemäuer treffen", sagt Sendler.

Mehr als 20 Jahre war die Insel Neu-Holland im Stadtzentrum St. Petersburgs militärische Brachfläche und zog das Interesse lokaler und internationaler Investoren, Architekten und Entwickler auf sich. Ende 2010 gewann die New Holland Development den Investorenwettbewerb, der von der Stadt St. Petersburg ausgelobt wurde. Mit Roman Abramovich erstand eine der bekanntesten Wirtschaftspersönlichkeiten Russlands die Rechte an der Insel. Unter inhaltlicher Ausrichtung durch seine Londoner Stiftung „Iris Foundation" und der Projektgesellschaft New Holland Development hat er die Neuentwicklung eingeleitet. In den vergangenen zwei Sommern wurden die unbebauten Flächen auf der Insel in einen öffentlichen Park umgewandelt und für Besucher geöffnet. Temporäre Spielplätze und Sportanlagen sowie Ausstellungen und Cafés wurden errichtet. „Damit wurde die geheimnisvolle Insel, die den St. Petersburgern nur von außen bekannt war, endlich für das öffentliche Leben eröffnet und zu einem Ort zum Sehen und Gesehen werden", sagt Sendler.

Seit 1721 ist die Insel Kriegshafen, Gefängnis, Krankenhaus, Experimentierbecken zum Testen neuer Schiff-Designs sowie Standort des einflussreichsten Radiosenders im zaristischen Russland gewesen. Nach der russischen Revolution im Jahr 1917 fanden durch das Militär zahlreiche Nutzungen und Umnutzungen statt. Während des zweiten Weltkriegs wurde sie schwer beschädigt. 20 Jahre Brachfläche, eine Reihe von Bränden und witterungsbedingte Einwirkungen setzen der Substanz außerdem zu. Die außergewöhnliche Architektur der Bogengewölbe und Warenlager hat Neu-Holland den Ruf als eine der romantischsten und geheimnisvollsten Ecken Sankt Petersburgs verliehen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nadja Lemke, verantwortlich.

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Das Unternehmen erbringt alle Leistungen unter der Prämisse, Ökonomie, Funktionalität und Prozessqualität ebenso zu berücksichtigen wie Ökologie, Architektur und Wohlfühlfaktoren. Diese ganzheitliche und nachhaltige Herangehensweise heißt bei Drees & Sommer „the blue way“.
Über 1.770 Mitarbeitern arbeiten dabei an 17 deutschen und 20 internationalen Standorten für den Erfolg der Kunden und setzten im Jahr 2013 204,7 Millionen Euro um.


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