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Donau-Universität Krems |

International führende Telemedizin-Experten lehren in Krems

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Krems (kpr). Räumliche oder zeitliche Distanzen zwischen Arzt und Patient oder zwischen einander beratenden Medizinern können heute mit den Mitteln der modernen Telekommunikation überwunden werden. Dazu werden Spezialisten benötigt, die mit den technischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen von E-Health und Telemedizin vertraut sind. Das nötige Know-how vermittelt ein neuer Master-Lehrgang an der Donau-Universität Krems, der erstmals Telemedizin-Experten aus international führenden Zentren in Norwegen, Australien und China nach Österreich bringt.

Eine Gesundheitsplattform im Internet, eine Videokonferenz zwischen Fachärzten oder eine Operation mit einem hoch komplizierten ferngesteuerten Roboter – all dies zählt zu den vielfältigen Anwendungen von E-Health und Telemedizin. Diese bieten eine Reihe von Chancen: So können etwa Ärzte Patienten am anderen Ende der Welt behandeln oder rasch internationale Spezialisten zur Beratung hinzuziehen.

Experten für das weltweit vernetzte Gesundheitssystem bildet der postgraduale Lehrgang „E-Health und Telemedizin“ ab April 2006 an der Donau-Universität Krems aus. Er qualifiziert Mediziner für die Leitung von E-Health-Projekten und bietet Juristen, Ökonomen und Informatikern einen kompakten Einstieg in einen zukunftsorientierten Bereich des Gesundheitswesens. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf internationalen Trends, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten. Nach vier Semestern schließt der Universitätslehrgang, der größtenteils via E-Learning absolviert werden kann, mit dem internationalen akademischen Grad „Master of Science“ (MSc) ab.

Internationale Experten im Kremser Lehrgang
„Telemedizin ist interdisziplinär ausgerichtet und durch die Verfügbarkeit der Leistung über Telekommunikation in der Qualität international vergleichbar. Der Lehrgang trägt dem Rechnung, indem nicht nur erstmals Referenten aus allen Medizinischen Universitäten in Österreich, sondern auch international führende Telemedizinzentren eingebunden werden, welche neben Routineanwendungen auch neueste Forschungsergebnisse vorstellen“, so Lehrgangsleiter Dr. Michael Truppe, Direktor des Karl Landsteiner Instituts für Biotelematik und Pionier der computerassistierten Chirurgie. Durch die Kooperation mit dem Norwegian Centre for Telemedicine in Tromsø, dem ersten WHO Collaborating Centre for Telemedicine, und dem Centre for Online Health an der Queensland-Universität in Australien erhalten die Studierenden Gelegenheit, erfolgreich umgesetzte internationale Projekte kennen zu lernen und bekommen Zugang zu einem Netzwerk weltweit führender Experten und Entscheidungsträger.

Kooperation mit chinesischen Universitäten
Der Universitätslehrgang „E-Health und Telemedizin“ wird auch neueste Entwicklungen aus China vorstellen. Prof. Dr. Peter Soyer von der Medizinischen Universität Graz, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Lehrgangs „E-Health und Telemedizin“, kooperiert im Bereich Tele-Dermatologie schon seit mehreren Jahren mit Universitäten in China. Im Dezember 2005 erörterte Soyer in Peking mit dem Leiter des China Preparatory Office for CATP eine Kooperation mit dem Lehrgang der Donau-Universität Krems. CATP steht für „China Austria Technology Park“, einen Technologiepark, der vom chinesischen Forschungs- und Technologieministerium gemeinsam mit dem österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie für den Standort Wien geplant wird. Im CATP sollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen unter anderem aus den Bereichen Traditionelle Chinesische Medizin, Telemedizin und E-Health angesiedelt werden.
(11.01.2006)

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Bildtext: Renommierte Telemedizin-Experten aus Norwegen, Australien und China werden ab April 2006 an der Donau-Universität Krems lehren. (Foto: Michael Truppe)

Über die Donau-Universität Krems:

Die Donau-Universität Krems ist spezialisiert auf postgraduale akademische Weiterbildung.
Sie bietet exklusive Master-Studiengänge in den Bereichen Wirtschafts- und Managementwissenschaften, Telekommunikation, Information und Medien, Europäische Integration, Umwelt- und Medizinische Wissenschaften sowie Kulturwissenschaften an. Neben hoher Qualität in Lehre, Forschung und Consulting sind Kundenorientierung und Praxisnähe die Markenzeichen des europäischen Modellprojekts. Im Wintersemester 2004/05 sind mehr als 3.000 Studierende in über 100 Studiengängen eingeschrieben.


Für Rückfragen und Bildmaterial:

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Monika Weisch
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, silvana mai, verantwortlich.

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