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Kann Cisco das Internet weltweit abschalten?

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Wie sicher sind Internetverbindungen für Unternehmen?


TEMPORA bezeichnet das Programm, mit dem die Internet-Daten aus Überseekabeln in Südengland kopiert und gespeichert werden. Verschlüsselungsanbieter aus UK oder USA müssen ihre Schlüssel bei der NSA hinterlegen, Das Argument: Schließlich könnten auch...

Koblenz, 26.11.2013 - TEMPORA bezeichnet das Programm, mit dem die Internet-Daten aus Überseekabeln in Südengland kopiert und gespeichert werden. Verschlüsselungsanbieter aus UK oder USA müssen ihre Schlüssel bei der NSA hinterlegen, Das Argument: Schließlich könnten auch Terroristen diese Verschlüsselung nutzen. Da möchte man gerne mitlesen. Um terroristische Mails identifizieren zu können, muss man alle Daten scannen. Die wirtschaftlichen Interessen der USA sind nicht klar von den nationalen Diensten getrennt. Die Tür zur Wirtschaftsspionage ist damit offen.

Wie funktioniert TEMPORA?

Mit unseren Seekabeln weltweit könnte man mittlerweile fünfzig Mal die Welt umrunden. Die Hauptverbindungen der Deutschen laufen über England und von dort in die USA. In England stehen Router zur Datenweiterleitung. Diese verfügen über eine Kopierfunktion, die alle Daten in unerwünschte Speicherräume führt. Wer sich die weltweiten Kabelverbindungen ansehen will, findet eine Übersicht bei http://www.cablemap.info.

Welche Rolle spielen die Router?

Die CISCO Aktie rauschte zuletzt aufgrund der PRSIM Affäre dramatisch in den Keller. Warum? Alle Nichtfreunde der USA wollen keine Cisco-Router mehr einsetzen, seitdem der Verdacht bekannt wurde, dass Cisco mit Backdoor Technologien alle Daten mitschneiden kann. Umgekehrt läuft das Spiel mit Huawei-Routern aus China. Die westlichen Industriestaaten möchten in Know-How schützen und verzichten auf den Einsatz chinesische Produkte in diesem sensiblen Umfeld. Theoretisch können beide Anbieter ihre Router per Fernsteuerung abschalten. Dann geht in der Welt das Licht aus. Bye bye Industrie 4.0!

Eine E-Mail zum Nachbarn geht rund um die Welt

Wer glaubt, dass eine E-Mail zum Nachbarn nur unter dem Haus durchgeht, irrt. Der Weg der Email kann von uns nicht gesteuert werden und geht unter Umständen über die USA und zurück zum Nachbarn. Die internationalen Vereinbarungen der Infrastrukturanbieter sagen, dass man sich gegenseitig keine Internet-Nutzungsgebühr berechnet. Dies führt unter anderem dazu, dass bandbreitenintensive Dienste wie Videos direkt vom Router ins befreundete Ausland geschickt werden, um die eigenen Netze zu entlasten. Das beweist, dass Datenwege an den Router Schnittstellen bewusst gesteuert werden können. Die anderen Daten gehen den Weg des geringsten Widerstandes.

Trapdoor Technologien sind nicht Neues

So mancher CIO ist verwundert über Backdoors in den Systemen zur Ausspähung von Firmendaten. Bereits 1999 ließ die NSA ein "trapdoor" in den Windows Server und in Lotus Notes einbauen! Aus US Sicht lautete der damalige Tenor: If only NSA can listen, so thats o.k.. Die Anschläge auf das World Trade Center erfolgten in 2001.

Wie sicher sind Firmendaten in Verbindungen zur Cloud?

All dies gilt auch für Firmendaten in der Cloud. Mit speziellen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Vorkehrungen treffen, um die Daten zu schützen. Die unabhängige Initiative GERMAN CLOUD zertifiziert nicht nur sichere Cloud Dienste, sonst bietet auch strategische Beratung beim Umgang mit Firmendaten an. Dies betrifft Cloud Technologien ebenso wie Industrie 4.0. Social Business und Big Data. " Es sind im Durchschnitt nur fünf Prozent der Firmendaten wirklich schützenswert. Unsere Spezialisten kennen die Wege und Strategien, um diese Daten sehr sicher zu übertragen und zu speichern", so Götz Piwinger, CEO von German Cloud.

Kostenloser Dienst zur Auswahl sicherer Cloudanbieter für Firmen

www.cloud-finder.de führt zu einem German Cloud Portal, in dem Unternehmen ihre Anforderungen an ihren künftigen Cloudanbieter kurz schildern können. Das Beraterteam analysiert die geschilderten Aufgaben und empfiehlt passende und vor allem sichere Anbieter. "Pro Monat treffen derzeit circa zehn Anfragen ein, Tendenz steigend. Dieses Verhalten unterstreicht den Trend nach Cloudlösungen im Mittelstand", so Götz Piwinger weiter.


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