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PEAG Personaldebatte zum Frühstück: 'Welche Wachstumsimpulse braucht der deutsche Mittelstand?'

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CDU-Wirtschaftsexperte Dr. Joachim Pfeiffer und DGB-Arbeitsmarktexperte Johannes Jakob diskutierten heute morgen den druckfrischen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD.

Berlin - Nicht einmal 24 Stunden nach der Präsentation des schwarz-roten Koalitionsvertrages analysierten am heutigen Vormittag Dr. Joachim Pfeiffer, Wirtschaftsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Johannes Jakob, Arbeitsmarktexperte des DGB, die möglichen Folgen der druckfrischen Einigung zwischen CDU/CSU und SPD. Im Fokus der Diskussion standen die geplanten Regulierungen bei der Zeitarbeit.





"Arbeitsmarktpolitisch ist der Koalitionsvertrag zufriedenstellend. Die Zeitarbeit bleibt unter der neuen Bundesregierung als Flexibilisierungsinstrument glücklicherweise erhalten - dies ist vor allem für den Mittelstand bedeutend, da die Klein- und Mittelständler somit weiterhin beispielsweise saisonalen Bedarf an Arbeitsplätzen unproblematischen decken können", betonte Dr. Joachim Pfeiffer. "Trotz allem müssen in einer Koalition immer Kompromisse geschlossen werden, daher sehe ich das Ergebnis des Koalitionsvertrages mit einem lachenden und einem weinenden Auge", so Pfeiffer weiter.





Johannes Jakob ist grundsätzlich mit dem geschlossenen Kompromiss zufrieden und lobte, dass durch eine Umsetzung des Koalitionsvertrages eine neue und bessere Ordnung des Arbeitsmarktes entstünde. Er konstatierte jedoch: "Die Zukunft Deutschlands ist nicht von der Regulierung des Arbeitsmarktes abhängig, sondern von Deutschlands Innovationsfähigkeit bei Bildung, Forschung und Entwicklung."





Sven Kramer, Geschäftsführer der PEAG Personal GmbH, zeigte sich weniger zufrieden. "Die im Koalitionsvertrag vorgesehene Regulierung der Zeitarbeit ist unnötig. Der Flächentarifvertrag der Zeitarbeit ist vor der Bundestagswahl zur Zufriedenheit aller Beteiligten geschlossen worden. Die zeitliche Limitierung der Arbeitsnehmerüberlassung wird gerade im Bereich der Fachkräfte negative Folgen haben. Der Arbeitgeber wird dadurch gezwungen, einen qualifizierten und im Vergleich zu Festangestellten gleichwertig bezahlten Arbeitnehmer zu entlassen", so Sven Kramer. "Dass alle Zeitarbeiternehmer nach 18 Monaten in eine unbefristete Beschäftigung überführt werden können, ist nämlich gerade bei mittelständischen Unternehmen unwahrscheinlich."



In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Gerd Galonska (Tel.: 0231 56785-171), verantwortlich.

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