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Bundesregierung erleichtert Zuwanderung

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Zuwanderung als TRend. Mehr als 400 Jahre lang wanderten die Menschen aus Europa in alle Teile der Welt aus.

Das beliebteste Ziel dabei war Amerika, insbesondere die USA und Kanada, weiterhin zog es auch viele Europäer nach Neuseeland und Australien. Dabei spielte nicht immer der eigene Willen eine Rolle, sondern oft auch Krisen im Heimatland - Krieg, Hungersnöte, politische oder religiöse Verfolgung. Heute hat sich der europäische Kontinent stabilisiert und hat gerade hinsichtlich des sozialen und gemeinschaftlichen Standes eine weltweite Vormachtstellung inne: Europa bietet heute Wohlstand und Sicherheit sowie Zugang zu Bildung für alle. Das hat eine Revolution der Wanderungsbewegung hervorgerufen: Es wollen wieder mehr Menschen nach Europa einwandern, als auswandern. Auch aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote fehlen Arbeitskräfte und Gründer in Deutschland. Die Bundesregierung Deutschlandes hat sich mit anderen Staaten in Europa zusammengeschlossen und die Zuwanderungsbedingungen gelockert bzw. verbessert.



Das gilt zunächst bezüglich der Einwanderung in die EU, da das schließlich alle Staaten innerhalb der EU beschreibt, aber auch speziell für Deutschland. Vielen Bundesbürgern bereitet es allerdings Unbehagen, dass die Zuwanderung aus Drittländern (also Nicht-EU Ländern) steigt und der jetzige Gesamtbevölkerungsanteil bei 4 Prozent liegt.



Zuwanderung resultiert aus Fachkräftemangel

Der hohe Lebensstandard in der EU bedarf immenser Aufwendungen um ihn aufrecht zu erhalten, da Arbeitskräfte fehlen, die ihn Tag für Tag erarbeiten müssen. Die sinkende Geburtenrate in Europa resultiert zwar genau aus diesem hohen Lebensstandart heraus, jedoch muss dieser Rate entgegengewirkt werden. Das versucht die Bundesregierung zum Einen mit finanziellen Anreizen an Familien, zum Anderen auch mit Hilfe der Lockerung der Einwanderungsgesetze und mit Gründungsförderung. Dennoch ist der momentane Trend, dass immer weniger Kinder immer mehr Rentner finanzieren müssen. Ein Problem ist dabei, dass immer mehr Fachkräfte fehlen, was durch die Abwanderung hochqualifizierter Mitarbeiter noch verschärft wird. Zudem gibt es Berufe, die immer weniger Menschen in Europa bereit sind zu machen: Erntehelfer oder die Müllabfuhr sind hier nur zwei Beispiele. Studien zeigen zudem, dass Europa den demografischen Wandel nur dann überleben kann, wenn jährlich hunderttausende Menschen einwandern.



BlueCard und die Folgen für die Bundesregierung

Seit dem 19. Juni 2011 gibt es in Europa die sogenannte BlueCrad. Angelehnt an die amerikanische GreenCard ist es damit möglich, bis zu vier Jahre in Europa zu arbeiten, die ersten 18 Monate davon in einem bestimmten Land der EU. Voraussetzung für die BlueCard ist ein akademischer oder beruflicher Ausbildungsabschluss, ein fester Arbeitsvertrag und ein Gehalt, dass mindestens dreimal höher ist als der Mindestlohn im jeweiligen Land. Eine Richtlinie für Saisonarbeiter ist in Arbeit.



Auf Grund diesen Beschlusses hat die Bundesregierung ein Konzept gegen den Mangel an Fachkräften in Deutschland beschlossen. So sind neben der Integration von älteren Arbeitskräften und Frauen auch Zuwanderer im Konzept enthalten. Es gab bisher eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung für Fachkräfte, die mehr als 66.000 Euro im Jahr verdienen. Man überlegt zur Zeit, dieses Limit auf 40.000 zu senken, um so auch jüngere Menschen anzulocken. Weiterhin reicht allein das Anwerben von Fachkräften nicht aus. Um deren Kompetenzen und Potentiale voll auszunutzen müssen diese hinreichend in die Gesellschaft integriert werden - das ist ein sehr großer Punkt auf der Liste der Änderungen zur Erleichterung der Zuwanderung.



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Andreas Schilling (Tel.: +49(0)3581.76 70 03), verantwortlich.

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