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Nelson Mandela ist tot

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Nelson Mandela ist gestern Abend im Alter von 95 Jahren friedlich in den Armen seiner Familie eingeschlafen. Mit dem Tod Mandelas „verliert Südafrika seinen größten Sohn“, sagte Südafrikas Präsident Jacob Zuma. Nicht nur die Menschen in Südafrika trauern um diesen Helden, US-Präsident Barack Obama meldete sich kaum zwei Stunden nach Mandelas Ableben zu Wort. Er „betrauere den Tod eines Vorbilds“, weiter sagte er in seiner Rede „Ich kann mir mein eigenes Leben ohne Mandelas Vorbild nicht vorstellen.“

Nelson Mandela galt als Freiheitsikone, für seine Bestrebungen gegen die Apartheid in seinem eigenen Land, nahm er alles in Kauf, er ging dafür mehrere Jahre ins Gefängnis. Die Jahre von 1962 bis 1990 verbrachte Mandela im Gefängnis.
Mandela kämpfte für sein Land, für seine Idee von einem demokratischen Südafrika. Bis heute gilt er als Symbolfigur für Freiheit und Humanität.
Selbst aus dem Gefängnis heraus kämpfte er weiter gegen die Apartheid. Erst für bessere Haftbedingungen für farbige Häftlinge, dann gegen die rassistische Apartheid in den Gefängnissen. Mandela hatte immer Einfluss auf seine Anhänger selbst hinter Gittern, aber auch als zentrale Figur des Afrikanische Nationalkongress ANC .
1993 erhält Nelson Mandela zusammen mit dem früheren südafrikanischen Präsidenten Willem de Klerk, den Friedensnobelpreis. De Klerk und Mandela standen bereits in Mandelas Haftzeit in engen Kontakt. De Klerk stand im Verdacht das Apartheid Regime zu schüren und sich nicht dagegen zu wehren. 1994 eineinhalb Wochen vor den Präsidentschaftswahlen standen sich der damalige Präsident De Klerk und Mandela in ihrem einzigen Fernsehduell gegenüber, beide griffen sich hart an, doch am Ende besaß Mandela die Größe dem Mann die Hand zu geben, der ihn fast drei Jahrzehnte ins Gefängnis brachte und ihm zu vergeben. Mit den Worten „Ich bin stolz darauf, ihre Hand zu halten, damit wir gemeinsam voranschreiten können.“
Kaum ein Jahr nach dem er den Friedensnobelpreis erhielt wurde Nelson Mandela zum ersten demokratisch gewählten Präsidenten gewählt. Der damalig bereits 76 Jahre alte Mann führte Südafrika in eine Demokratie, ohne rassistische Apartheid und Rassismus. Fünf Jahre später gibt er das Präsidentenamt an Thabo Mbeki aus Altersgründen ab.
Zu seiner Vereidigung zum Präsidenten lud Nelson Mandela die Gefängniswärter ein, die ihn über 27 Jahre gedemütigt und drangsaliert hatten, den Staatsanwalt des Rivonia Prozesses lud er zum Mittagessen ein und die Frauen früherer Apartheidführer zum Tee. Mandela verkörperte mehr christliche Ideale als je Jemand zuvor. Eine südafrikanische Zeitung beschrieb ihn einmal mit den Worten „eine magische Synthese aus Popstar und Papst.“
Nach dem sein Sohnes Makgatho, sich mit HIV infizierte, gründetet Mandela die Nelson-Mandela-Stiftung die Anti-Aids Kampangen finanziert und organisiert. Bis heute gibt es in Südafrika die höchste Anzahl HIV Infizierter. 2003 organisierte die Stiftung ein Konzert mit Pop-Größen aus aller Welt, die zum Kampf gegen Aids aufrufen, das Konzert steht unter dem Motto „46664“ Mandelas Häftlingsnummer.
Nach und nach zog Mandela sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück. 2008 nimmt Mandela an einem Konzert in London teil, dass ihm zu Ehren gegeben wurde. Es trägt wieder das Motto „46664“.
In diesem Jahr wird er immer wieder mit Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert. Am Ende wird er zeitweise künstlich beatmet. Im September wird er aus dem Krankenhaus entlassen und in seinem Haus in Johannisburg weiter intensiv medizinisch betreut. In den vorangegangenen Tagen sind immer mehr Familienangehörige in sein Haus gekommen, ein letzten Abschied vom Vater, Großvater und Idol.
Am 5. Dezember 2013 verstirbt er im Beisein seiner Familie, die er in seiner Haftzeit so sehr vermisst hat, im Alter von 95 Jahren.


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