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VR Netze GmbH |

Mehr Effizienz und Kundennähe mit VR Video

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Die VR Netze GmbH, ein Unternehmen der GAD-Gruppe und Kompetenzcenter für Telekommunikations- und Netzwerkservices, betreut seit ihrer Gründung im Jahr 2005 Banken und Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie externe Kunden mit einem ganzheitlichen...

Münster, 10.12.2013 - Die VR Netze GmbH, ein Unternehmen der GAD-Gruppe und Kompetenzcenter für Telekommunikations- und Netzwerkservices, betreut seit ihrer Gründung im Jahr 2005 Banken und Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie externe Kunden mit einem ganzheitlichen Service- und Dienstleistungsportfolio. Ab sofort bietet VR Netze ihren Kunden auch den Video-Kommunikationsservice "VR Video" an. Dieser neue Service soll Banken nicht nur bei der internen Optimierung von Kommunikations- und Geschäftsprozessen helfen, sondern künftig auch die Kommunikation mit dem Bankkunden und damit den Kundenservice verbessern.

Im privaten Bereich sind Videokommunikationsdienste wie Skype bereits weit verbreitet. In vielen Unternehmen, vor allem dort wo kritische und hochvertrauliche Daten und Informationen ausgetauscht werden, gibt es jedoch noch starke Vorbehalte gegenüber der Technik - einerseits aus Gründen der Sicherheit und Angst vor ungebetenen Lauschern, andererseits wegen der meist noch komplizierten Technik der verschiedenen Videokonferenzlösungen. Denn häufig muss ein Techniker hinzugezogen werden, um die Geräte in Betrieb zu nehmen, die Videokonferenz einzurichten und eine Verbindung herzustellen.

Dabei ist die sogenannte "Face-to-Face"-Kommunikation, also das Gespräch mit Augenkontakt, eine wichtige Basis für Vertrauen und das Gefühl, verstanden worden zu sein. Videokommunikation kann eine tatsächliche Begegnung nicht völlig ersetzen, kommt ihr jedoch sehr nahe und kann helfen, eine persönliche Beziehung und ein Vertrauensverhältnis zu vertiefen. Dr. Friedrich Zuther, Bereichsleiter Bankorganisation/IT beim BVR, sieht deswegen in diesem Medium eine ideale Ergänzung gerade für die Kunden, die mittlerweile viele ihrer Bankgeschäfte von zuhause erledigen. Wann immer eine Frage auftaucht, kann Hilfe kommen - und wenn es persönliche Fragen sind, lässt sich der persönliche Bankberater auch einmal per Video erreichen. So kann der persönliche Kontakt - der Vorteil der Volksbanken Raiffeisenbanken - auch im Internet eingebracht werden.

Um nun eine breite Akzeptanz bei den Anwendern zu erreichen - den Banken ebenso wie ihren Kunden -, hat die VR Netze gemeinsam mit ihren Partnern den VR Video-Service konsequent in die Infrastruktur der Banken eingebettet und zugleich die Handhabung durch Nutzung von Touch-Panels wesentlich vereinfacht.

Winfried Richert, Geschäftsführer der VR Netze: "Die Einfachheit der Benutzung dieses Systems muss im Vordergrund stehen. Wir haben in der Vergangenheit bei einer unausgereiften Technikinstallation schon erlebt, dass dadurch die Akzeptanz verspielt wird."

Entstanden ist ein "Rundum-Sorglos-Paket", bei dem gemäß der aktuellen GAD-IT-Strategie sämtliche zentrale Komponenten in den beiden GAD-Rechenzentren laufen und bei den Banken lediglich die Video-Endgeräte stehen. "Der Anwender braucht sich weder um die Anbindung der Endgeräte, noch um zentrale Komponenten kümmern - alles was er benötigt, ist sein im Rahmen von VR Video bereitgestelltes Videokonferenz-Endgerät", bestätigt Axel Schittek, Bereichsleiter IT- und Geschäftsfeldstrategie bei der GAD, und verweist auf den Aspekt der Datensicherheit: "VR Video läuft über das geschützte und geschlossene Netzwerk der VR Netze und die dazu notwendige Technologie liegt in den abgesicherten Rechenzentren der GAD. Damit erfolgt die Kommunikation geschützt und in einer hohen Qualität - und das ist eine wesentliche Differenzierung zur Nutzung von Skype oder anderer Technik."

Dass der neue Ansatz der VR Netze bereits auf eine positive Resonanz stößt, zeigt das Beispiel der GLS Bank: Als erste sozial-ökologische Universalbank der Welt handelt die GLS Bank konsequent nachhaltig. Auch interne Geschäftsprozesse unterliegen einer regelmäßigen Prüfung mit dem Ziel, Betriebsabläufe weiterzuentwickeln und zu optimieren. So war durch die bundesweite Präsenz die persönliche Kommunikation zwischen der Bochumer Zentrale und den sechs Standorten in Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Stuttgart, Berlin und München bislang mit zeit- und kostenintensiven Reisetätigkeiten verbunden. Um auch hier der Unternehmensphilosophie gerecht zu werden, reisebedingte CO2-Emissionen zu reduzieren, größere Flexibilität zu schaffen und zusätzlich Einsparpotenziale zu realisieren, entschied sich die Bank, Pilotanwender des VR Video-Service der VR Netze zu werden. "Die Komplettlösung VR Video hat uns ohne Investitionskosten einen schnellen Start in die Welt der Videokommunikation ermöglicht", bekräftigt Oliver Friedrich, Projektleiter der GLS Bank. "Wichtig waren uns eine erstklassige Bild- und Tonqualität, intuitive Bedienung sowie ein umfassender Support. Nur dann konnten wir sicher sein, eine große Akzeptanz bei den Kolleginnen und Kollegen zu erreichen. Ein weiterer Pluspunkt war für uns die Tatsache, dass für die Datenkommunikation das bestehende Bankennetz auf Basis der MPLS-Technologie genutzt wird, sodass wir keine zusätzlichen Leitungen schalten mussten."

VR Video ermöglicht sowohl Punkt-zu-Punkt- als auch Multipunkt-Videokonferenzen, bei denen sich alle Teilnehmer in einem virtuellen Konferenzraum zusammenfinden und so stets über denselben Informationsstand verfügen. Das ist optimal für die GLS Bank, denn die Einsatzgebiete sind vielfältig: Strategiegespräche des Vorstandes mit den Regionalleitern, filialübergreifende interne Schulungen, Zuschaltung von Experten aus der Zentrale zu Beratungsgesprächen in den Filialen, standortübergreifende virtuelle Treffen der Mitarbeitervertretung oder auch Vorstandsansprachen und Pressekonferenzen. Dadurch, dass die beteiligten Personen bei Videokonferenzen bis zum Beginn des Meetings in ihrem eigenen Büro vor Ort bleiben, wird wertvolle Arbeitszeit gewonnen und unproduktive Reisezeit eingespart.

Doch die Spezialisten von VR Netze denken beim Thema VR Video nicht nur an die bankeninterne Kommunikation, sondern zukünftig auch an die Verbindung von Bankkunden mit ihren Ansprechpartnern und Beratern in der Bank. Denn gerade bei den Volksbanken ist die Kundennähe ein wesentlicher Wert. So können zum Beispiel zu den Beratungsgesprächen in den Filialen die Fachspezialisten aus dem Wertpapier- oder Immobilienbereich der Hauptstelle bzw. Kompetenzcenter der jeweiligen VR Bank zugeschaltet werden. Geplant ist darüber hinaus eine Weiterentwicklung von VR Video, die es Endkunden ermöglicht, eine Videokommunikation mit dem zuständigen Berater in der Bank zu starten. "Besonders Institute in ländlichen Gegenden mit großen Einzugsgebieten und kleinräumigen Siedlungen können davon profitieren", so Winfried Richert. "Die Kunden müssen dann keine weiten Wege mehr in Kauf nehmen, um mit ihrem Berater oder Fachspezialisten zu sprechen - und es ist eben etwas anderes, ob man nur eine Stimme am Telefon hört oder auch das Gesicht dazu vor Augen hat." Gleichzeitig wird das räumliche Handlungsspektrum der Fachspezialisten der Bank erweitert. "Der Kunde nutzt nicht 'Technik', sondern als Service einfach einen weiteren, voll integrierten Kommunikationskanal. Dadurch können wir auch die Sicherheit der Kommunikation gewährleisten. Denn alles läuft über die abgesicherten Systeme und Netzwerke der Bank."


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