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Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. |

BVDW verurteilt Missbrauch von Cookies zu geheimdienstlichen Überwachungszwecken

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"Massive Bedrohung für das Vertrauen der Nutzer in das Internet und die digitale Wirtschaft"


Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. verurteilt den jüngst aufgedeckten Missbrauch von Cookies zu geheimdienstlichen Überwachungszwecken aufs Schärfste und fordert die Bunderegierung zur entschiedenen Unterbindung solcher Praktiken im Rahmen...

Düsseldorf, 12.12.2013 - Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. verurteilt den jüngst aufgedeckten Missbrauch von Cookies zu geheimdienstlichen Überwachungszwecken aufs Schärfste und fordert die Bunderegierung zur entschiedenen Unterbindung solcher Praktiken im Rahmen des geplanten NO-SPY-Abkommens auf.

"Cookies sind für den Internetbürger ein selbstverständliches state-of-the-art Steuerungsinstrument bei der Nutzung von digitalen Angeboten. Zugleich sind sie datenschutzkonforme und -fördernde Grundlage vieler erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle. Sollten die aktuellen Berichte zutreffen, wonach der US-Geheimdienst NSA sich Zugriff auf in Cookies gespeicherte Informationen ahnungsloser Nutzer verschafft hat, dann ist das nicht nur in höchstem Maße besorgniserregend, sondern auch völlig inakzeptabel und im deutschen Rechtsraum illegal. Solche Praktiken zerstören das Vertrauen der Nutzer in das Internet und sind damit eine massive ökonomische Bedrohung für die digitale Wirtschaft. Die Bundesregierung hat hier eminenten Handlungsbedarf und ist dringend gehalten, diese wirtschaftsschädigen Praktiken im Rahmen des geplanten NO-SPY-Abkommens zeitnah vertraglich zu unterbinden", erklärt Matthias Ehrlich, Präsident des BVDW.

In diesem Zusammenhang weist der BVDW darauf hin, dass Browser-Cookies als reine Textdateien lediglich passive Informationen beinhalten und keine Schad- oder Spähsoftware installieren können. Cookies ermöglichen es einem Online-Angebot, ein von einem oder mehreren Usern genutztes Endgerät über seinen Browser wiederzuerkennen. Dabei werden der oder die Nutzer nicht als Person(en), sondern nur das Endgerät wiedererkannt. Cookies werden beim Schließen des Browsers in einer Textdatei auf dem Computer des Nutzers abgelegt und beim nächsten Aufruf des Online-Angebotes (des Webservers) wieder aufgerufen. Cookies sind passiv und können nur Informationen aufzeichnen (bspw. Webseitenbesuche). Sie sind keine aktiven Programme und können weder Viren, Trojaner oder andere schädliche Programme enthalten, noch Dateien auf Endgeräten ausspionieren.


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