info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. |

NSA-Affäre bringt Verschlüsselung in Mode

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


. - Spähaktionen führen zu einem stärkeren Sicherheitsbewusstsein - 10 Prozent der Internetnutzer verschlüsseln Dateien, 9 Prozent E-Mails - Auch die Zahl der "anonymen Surfer" wächst Die Computer- und Internetnutzer in Deutschland setzen seit Bekanntwerden...

Berlin, 19.12.2013 - .

- Spähaktionen führen zu einem stärkeren Sicherheitsbewusstsein

- 10 Prozent der Internetnutzer verschlüsseln Dateien, 9 Prozent E-Mails

- Auch die Zahl der "anonymen Surfer" wächst

Die Computer- und Internetnutzer in Deutschland setzen seit Bekanntwerden der geheimdienstlichen Abhöraktionen häufiger Verschlüsselungsverfahren ein. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Umfrage. Danach gebrauchen aktuell rund 5 Millionen Bundesbürger für ihre E-Mails eine Verschlüsselungssoftware. Das entspricht 9 Prozent der Internetnutzer. Zum Vergleich: Im Juli, kurz nach Aufdeckung der Spähaktionen, waren es erst 3,3 Millionen oder 6 Prozent der Internetnutzer. Etwas häufiger werden Dateien technisch unzugänglich gemacht. Derzeit verschlüsseln rund 5,5 Millionen Bundesbürger persönliche Dateien. Das entspricht 10 Prozent der Onliner. Im Juli waren es erst 4,4 Millionen oder 8 Prozent der deutschen Internetnutzer. "Immer mehr Menschen greifen in puncto Internetsicherheit zur Selbsthilfe", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Zudem wollen viele Internetnutzer beim Surfen im Internet möglichst unerkannt bleiben." Laut Umfrage nutzen 13 Prozent der Onliner entsprechende Anonymisierungsdienste wie "Tor" (Juli: 11 Prozent). Das entspricht rund 7 Millionen "anonymen Surfern".

Trotz des Anstiegs scheuen weiterhin die meisten Nutzer den Einsatz von Verschlüsselungssystemen. Als Grund für den Verzicht auf eine Verschlüsselung geben 61 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sich damit nicht auskennen. Im Juli waren es 65 Prozent. 56 Prozent nennen als Ursache, dass ihre Kommunikationspartner keine Verschlüsselung einsetzen (Juli: 59 Prozent). Ein Viertel hält Verschlüsselung grundsätzlich für zu aufwändig (Juli: 24 Prozent). Nur 10 Prozent halten entsprechende Software für zu teuer.

Immerhin 13 Prozent der Befragten halten auch Verschlüsselungssoftware nicht für sicher. Dieser Wert hat sich seit Juli von 6 Prozent mehr als verdoppelt. "Der Grund sind wahrscheinlich die Enthüllungen darüber, dass die Geheimdienste auch vermeintlich sichere Verschlüsselungsprotokolle für die Datenübertragung angegriffen haben", so Kempf. "Trotz und gerade wegen der Aktivitäten der Geheimdienste sind Verschlüsselungssysteme ein guter Weg, sensible Daten zu schützen." Laut Umfrage stört es immerhin 8 Prozent der Internetnutzer nicht, wenn ihre Daten von Dritten eingesehen werden. Das entspricht rund 4,4 Millionen Personen.

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS Umfrageforschung 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 340 Wörter, 2736 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. lesen:

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. | 27.10.2014

Jeder Zweite gibt keinen Cent für PC-Software aus

Berlin, 27.10.2014 - .- Kostenlos-Mentalität bei Software noch immer weit verbreitet- Aber: Immerhin fast jeder Vierte zahlt für AppsJeder zweite Verbraucher (51 Prozent) gibt kein zusätzliches Geld für Computer-Software aus. Nur rund 34 Millione...
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. | 23.10.2014

Eine Million Smart Homes bis 2020

Berlin, 23.10.2014 - Der Smart-Home-Markt steht in Deutschland vor dem Durchbruch. Bis zum Jahr 2020 werden voraussichtlich in einer Million Haushalte intelligente und vernetzte Sensoren und Geräte eingesetzt. Damit würde sich die Anzahl der Smart ...
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. | 23.10.2014

Vernetzung entscheidender Standortfaktor

Berlin, 23.10.2014 - .- "Charta der digitalen Vernetzung" vorgestellt- Branchenübergreifende Grundsätze der Digitalisierung- Geschäftsstelle 'Intelligente Vernetzung" im Frühjahr 2015Der Hightech-Verband BITKOM ruft Unternehmen und Institutionen ...