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Rund um Werkzeugkreislauf und Maschinenanbindung

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Internationales TDM Anwendertreffen 2013 bei der Krones AG


Ende Oktober trafen sich rund 60 Industrieunternehmen zum Internationalen TDM Anwendertreffen 2013 in Neutraubling bei Krones.

Der bekannte Hersteller von Abfüllanlagen, der selbst die Software für die Werkzeugdaten-, Rüst- und Betriebsmittelverwaltung an seinen Fertigungsstandorten nutzt, bot der TDM-Community eine optimale Plattform für den Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt stand neben Praxisberichten von BAE Systems und der Krones AG vor allem der Erfahrungs- und Ideenaustausch unter den Anwendern.

Das Highlight eines jeden Anwendertreffens sind die Praxisvorträge. Dabei stellen TDM-Kunden die jeweilige TDM-Anwendung im Unternehmen vor und erläutern, welche Funktionen und Abläufe TDM übernimmt bzw. unterstützt. So bot auch der Praxisbericht von Christian Loipeldinger, Leiter Logistikmanagement Krones AG und Heinz Wührer-Kirner, von der Produktionsplanung & CAM-Administration bei Krones, ausreichend Gesprächsstoff für einen lebhaften Erfahrungsaustausch. Die beiden Krones-Experten machten deutlich, dass eine bestmögliche Wertschöpfung nur möglich ist, wenn die Ressourcen auf Fertigungsebene optimal geplant bzw. virtuell gesteuert werden. Heinz Wührer-Kirner erläuterte, wie weit heute die CAM-Systeme in die Fertigungsprozesse bei Krones eingebunden sind. "Das Thema Tool Data Management geht in die nächste Runde. Früher lag der Schwerpunkt bei der Verwaltung von Werkzeugdaten. Nun stehen die Simulation und der Datentransfer im Vordergrund", so der CAM-Administrator. "Wir bei Krones haben rechtzeitig den Trend erkannt und befinden uns bereits in der Umsetzung". Dies könne aber nur realisiert werden, wenn die Systeme im CAM- und Fertigungsbereich mit denselben Werkzeugdaten arbeiten. Krones hat TDM als zentrales Know-how-System zwischen NX, SAP, der Zoller-Voreinstellung sowie den Kardex-Shuttles platziert. Diese zentrale Funktion war schon bei der Software-Einführung in 2005 entscheidend, denn TDM Systems lieferte damals als einziger Softwarehersteller entsprechende Schnittstellen zu NX und SAP. Die fundierte Basis bildet die TDM-Werkzeugdatenbank mit Modulen und Tools zur Werkzeugdatenpflege und -grafik Aufbereitung. Schwerpunkt auf Shopfloorebene ist die Organisation des Lager- und Werkzeugkreislaufs.

Industrie 4.0 in Reichweite

Gerade das Advanced Shopfloormanagement war eines der Hauptthemen des Anwendertreffens. "Unser Ziel ist es, den Werkzeugkreislauf noch weiter zu schließen bis hin zur PLM-und DNC-Integration. Wir haben dabei die Industrie 4.0 fest im Blick", erläutert Thomas Mücke, Senior Business Solution Consultant bei der TDM Systems GmbH, die künftige Strategie. Dass ohne digitale Werkzeugdaten Industrie 4.0 kaum denkbar ist, wissen auch die Anwender. Markus Frank, Leiter Fertigungssupport beim Maschinenbauer GROB in Mindelheim, dazu: "Uns treiben momentan auch Themen wie Industrie 4.0 und MES an, hier suchen wir für die Zukunft verlässliche Partner, die uns auf diesem Weg effektiv unterstützen können. Das war der Hauptfokus für mich heute auf dem Anwendertag gewesen." Und er ergänzt: "Für mich war das Thema DNC-Manschinenanbindung interessant. Wir sind momentan in der Auswahl eines MES-Systems und wir haben heute recht gut gesehen, wie der Gesamtprozess, der Datenfluss und dessen Vielzahl an Schnittstellen ablaufen muss. Schwerpunkt ist es, einen integrierten Informationsfluss zu Messsystemen, Lagerverwaltung, Maschinen-anbindung, NC-Postprozessoren zu gewährleisten. Das Thema Technologiedaten von der Maschine in einen PDCA-Zyklus über TDM mitzuführen, ist für uns noch ein recht neues Thema. In diesem Zusammenhang war das Anwendertreffen eine hervorragende Plattform, um zu erfahren, wie andere TDM-Anwender dies umsetzen wollen."

Skoda fährt auf Werkzeugdaten von TDM ab

Von dem hohen Integrationsgrad der TDM-Software ist auch Ing. Jaroslav Mislimer, Direktor Turbines Department bei Doosan Skoda, überzeugt. Skoda nutzt die Werkzeugverwaltungssoftware mit zahlreichen Schnittstellen zu den vor- und nachgelagerten Systemen. "TDM ist bei Skoda in Pilsen das Hauptsystem für die Werkzeugverwaltung. Um unsere Fertigungsprozesse effizient zu unterstützen und die Produktivität zu erhöhen, sind umfängliche Informationen aus zahlreichen anderen Systemen erforderlich. Hier ist es ein großer Vorteil für uns, dass TDM Softwareintegrationen von der NC-Programmierung über die Voreinstellgeräte bis an die Maschine bereitstellt."

Auch für den englischen Zulieferer der Luftfahrtindustrie BAE Systems war Integration von Anfang an ein wichtiges Thema. "Wir brauchten ein leistungsfähiges, hochgradig integrierbares Managementsystem für Zerspanungswerkzeuge mit Schnittstellen zu unseren Engineering-Toolsets CATIA, Vericut, Kelch und der NC Data Manager", betonte Phil Webster, Operations Team Leader BAE Systems, in seinem Praxisvortrag. Schon jetzt prognostiziert er dank der Werkzeugverwaltungssoftware eine Kostenersparnis bei den Zerspanungswerkzeugen von 30 Prozent. Phil Webster attestiert der Tübinger Software hervorragende Audit-Funktionalität für den Werkzeugbestand während des gesamten Werkzeug-Lebenszyklus und lobt die hohe Anpassbarkeit von TDM.

Wissen, was andere besser machen

Wie wichtig dieser Erfahrungsaustausch ist, bestätigte Günther Frühschütz, Leiter Werkzeugmanagement, beim Maschinenbauer GROB, der zum zweiten Mal beim TDM-Anwendertreffen dabei war: "Das Anwendertreffen ist eine gute Möglichkeit mit anderen Gleichgesinnten in Erfahrungsaustausch zu treten. Wir wollen doch sehen, ob wir am Puls der Wirtschaft sind und wo wir gerade stehen. Wie sind wir technologisch aufgestellt und was können wir noch besser machen. Da ist es von großem Vorteil zu schauen, wie andere Unternehmen mit TDM arbeiten." Nach gegenseitigen Referenzbesuchen zwischen GROB und Krones stellte Günther Frühschütz fest, dass beide Unternehmen im Grunde die gleiche Richtung einschlagen, um einen durchgängigen Werkzeugkreislauf mit TDM zu realisieren. Ganz so weit wie Krones ist Maschinenbauer GROB indes noch nicht, aber die künftige CAM-Integration steht bereits auf dem Programm. "Meine Kollegen haben TDM an ihren Arbeitsplätzen im Einsatz und wir versuchen monatlich weitere Optimierungen zu erreichen. Um hierfür Impulse zu erhalten, ist so eine Veranstaltung enorm wichtig. Das laufende Projekt "CAM-Optimierung-2014" treibt uns hier immer weiter voran. Hier möchten wir eine Schnittstelle zum TDM schaffen, um durchgängig mit realen Werkzeugdaten aus TDM im CAM zu simulieren. Das ist bei uns ein enorm wichtiges Thema" so Markus Frank, Leiter Fertigungssupport.

Auch Fertigungsspezialist Ing. Jaroslav Mislimervon von Doosan Skoda war schon mehrfach auf den TDM-Anwendertreffen dabei und ist immer wieder begeistert von den neuen technologischen Möglichkeiten. "Jedes Treffen bringt neue Erkenntnisse, zeigt mir neue Möglichkeiten auf, wie andere Unternehmen TDM einsetzen, wo sich Probleme ergeben können und welche Lösungsansätze es dafür bereits gibt."

Simon Scott, Manufacturing Engineering Process Team Lead bei BAE Systems, fügt hinzu: "Wir haben die Gelegenheit genutzt, das TDM-Anwenderforum zu besuchen und sind das erste Mal dabei. Wir haben mit der TDM-Software einen großen Erfolg verzeichnet, und deshalb wollen wir uns aktiv bei der TDM-Community einbringen, um auch von anderen zu lernen und zu sehen, wie diese mit TDM arbeiten."

Werkzeugdaten - global und im Standard

Da immer mehr Unternehmen weltweite Fertigungsstandorte an die zentrale TDM-Werkzeugverwaltung anbinden wollen, wird die Forderung nach einem einheitlichen Industriestandard für Werkzeugdaten immer lauter. "Gerade TDM Systems sieht sich hier in der Pflicht, diesen Standardisierungsprozess voranzutreiben", betont TDM-Geschäftsführer Peter Schneck. "Die Anwender benötigen einheitliche und verlässliche Daten für ihre CAM-Simulation. Bisher haben wir seitens TDM einen enormen Aufwand betrieben, um Werkzeug- und Technologiedaten einheitlich aufzubereiten." Wie sich dies in Zukunft ändern wird, erläuterte Mike Verkamp, Sr. Manager, Global Service Offer Sandvik Coromant. Sein Credo: "Wir werden auf Basis der ISO 13399 eine Generic Tool Classification (GTC) am Markt durchsetzen." Wie weit diese Bestrebungen bereits vorangeschritten sind, weiß Peter Schneck aus erster Hand: "Die Werkzeughersteller innerhalb der Sandvik-Gruppe Walter, Sandvik Coromant und Seco haben sich einhellig dazu erklärt, dem ISO-Standard 13399 zu folgen. Gegenwärtig wird mit enorm viel Aufwand daran gearbeitet, die Werkzeugdaten auf die neue ISO-Norm anzupassen. Ich gehe davon aus, dass bis Mitte 2014 ein Großteil der Werkzeuge verfügbar sein und sich die ISO 13399 als weltweiter Werkzeugindustrie-Standard durchsetzen wird." Auch für Markus Frank von GROB ist die Standardisierung ganz oben aufgehängt: "Für uns ebenso wichtig, das von Sandvik Coromant vorgestellte GTC, das würde uns bei Grob in der Stammdatenverwaltung ein ganz enormes Stück nach vorn bringen."

Bild: Das TDM-Team von GROB aus Mindelheim: v.l.n.r. Georg Wilbiller, TDM-Administrator, Günther Frühschütz, Leiter Werkzeugmanagement, Markus Frank, Leiter Fertigungssupport und Jens Schuster, Gebietsverkaufsleiter TDM Systems.
"Auf so einem Anwendertag erhalte ich neue Ideen, Anregungen und wichtige Impulse für meine tägliche Prozessoptimierung", so Markus Frank bei GROB. "Ein Thema wird sicherlich die neue Global Line sein, um TDM besser standortübergreifend zu nutzen", sagt TDM-Administrator Georg Wilbiller bei GROB in Mindelheim.
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Bild: Heinz Wührer-Kirner, CAM Administration bei Krones, zum Nutzen der TDM-Anwendertreffen, 2. von rechts: "Natürlich ist es interessant, welche Neuerungen auf uns zukommen und welche Entwicklungen derzeit stattfinden. Doch darüber hinaus bietet aus meiner Sicht der TDM-Interessenverband auch noch die Möglichkeit ein Netzwerk mit anderen Firmen aufzubauen, die strategisch die gleichen Ziele verfolgen."
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Bild: Ing. Jaroslav Mislimer, Direktor Turbines Department bei Doosan Skoda in Pilsen, 2. von links, ganz rechts TDM-Vertriebspartner Ing. Oldrich Bosman aus Tschechien.
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Bild: links: Phil Webster, Operations Team Leader BAE Systems; rechts: Simon Scott, Manufacturing Engineering Process Team Lead bei BAE Systems
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Bild: Mike Verkamp, Sr. Manager, Global Service Offer Sandvik Coromant:
"Wir werden auf Basis der ISO 13399 eine Generic Tool Classification (GTC) am Markt durchsetzen."
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Bild: TDM-Geschäftsführer Peter Schneck zur ISO 13399: "Gerade TDM Systems sieht sich hier in der Pflicht, diesen Standardisierungsprozess voranzutreiben. Die Anwender benötigen einheitliche und verlässliche Daten für ihre CAM-Simulation. Bisher haben wir seitens TDM einen enormen Aufwand betrieben, um Werkzeug- und Technologiedaten einheitlich aufzubereiten."
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Über TDM Systems
Bereits seit über 20 Jahren entwickelt die TDM Systems GmbH (Tübingen) Software zur Organisation von Werkzeugdaten und Betriebsmitteln.
Als Kompetenz-Center für Tool Data Management (TDM) innerhalb der Sandvik Group kann TDM Systems auf das Know-how verschiedener Werkzeughersteller bei der Entwicklung von Softwareprodukten zurückgreifen. Inzwischen befindet sich die vierte Produktgeneration von TDM im Einsatz. Ein Schlüssel zum Erfolg von TDM sind kundenorientierte Lösungen. Heute präsentiert sich TDM mit einem kompletten System zur Fertigungshilfsmittelorganisation: Werkzeuge, Vorrichtungen, Prüfmittel, Rüst- und Spannmittel und deren Daten werden mit TDM organisiert und verwaltet. www.tdmsystems.com

Ihr Ansprechpartner:
Sandra Schneck
Telefon +49.7071.9492-1173
sandra.schneck@tdmsystems.com

TDM Systems GmbH
A Member of the Sandvik Group
Derendinger Strasse 53
72072 Tübingen, Germany
www.tdmsystems.com

Agenturkontakt
Ralf M. Haaßengier
Telefon +49.711.71899-03
ralf.haassengier@pr-x.de
PRX Agentur für Public Relations GmbH
Kalkhofstraße 5
70567 Stuttgart, Germany
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