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Seniorengerechter Wohnkomfort mit Ziegelmauerwerk

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Schalldämmende Ziegelbauweise bei Seniorenresidenz 'Sonnenhügel' in Ergoldsbach

Wohnen im Alter ist ein Thema, das aufgrund der Entwicklung der Altersstruktur der deutschen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mittlerweile ist laut Statistischem Bundesamt bereits jeder vierte Einwohner älter als 60 Jahre - in zehn Jahren wird es gar jeder Dritte sein. Die Seniorenresidenz "Sonnenhügel" in Ergoldsbach bei Landshut dokumentiert, wie anspruchsvoller seniorengerechter Wohnungsbau optimal umgesetzt werden kann. Außenwände aus "Unipor WS10 Coriso"-Ziegelmauerwerk ermöglichen dank ihrer für den Geschosswohnungsbau besonders geeigneten bauphysikalischen Eigenschaften hohe planerische Flexibilität. Der sehr gute Schalldämmwert von 52,2 Dezibel und ein ganzjährig gewährleisteter Klimaschutz tragen maßgeblich zur Wohnbehaglichkeit bei.



Der Bauträger, die WKN Wohnbau GmbH aus Geisenhausen, gehört seit über 35 Jahren zu den Marktführern für schlüsselfertiges Bauen in der Landshuter Region. Über 2.500 in Ziegelbauweise errichtete Ein- und Zweifamilienhäuser sowie hunderte Eigentumswohnungen sprechen für sich. Der Ziegel ist als besonders werterhaltender Wandbaustoff dabei ebenso Teil der Bauphilosophie wie die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Bauausführung durch intensive Projektbetreuung und ausgewählte, ausschließlich in der Region ansässige Handwerker.



Ansprechende Gestaltung und Wohnungsausstattung



Die relativ zentral in der Ortsmitte von Ergoldsbach gelegene Seniorenresidenz besteht aus zwei in der Gebäudemitte abknickenden, dreigeschossigen Gebäudeteilen. Aufgrund der leichten Hanglage des Grundstückes überragt der eine Gebäudeteil den anderen um eine Geschosshöhe. Das Gebäude verbindet kompaktes, nutzflächensparendes Bauen mit einem ästhetischen Erscheinungsbild. Maßgeblich sind hierbei großflächige, bis zum Boden reichende Fenster und gestalterisch gefällig eingebundene Balkone und Terrassen. Lärchenholz-Verkleidungen an Teilen der Fassadenflächen und Balkongeländer knüpfen an regionaltypische Bauelemente an.



"Die Altenheime früherer Tage werden den heutigen Ansprüchen von Senioren nicht mehr gerecht. Einerseits gilt es, eine auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung sicherzustellen. Andererseits steht bei allen von uns errichteten beziehungsweise geplanten Seniorenresidenzen ein seniorengerechter Wohnkomfort im Vordergrund", erklärt der zuständige Projektbetreuer Reinhold Thiel von der WKN Wohnbau GmbH. Gebäudetechnik und Ausstattung der insgesamt 21 Wohneinheiten in der Seniorenresidenz in Ergoldsbach orientieren sich an diesem Qualitätsanspruch. Dazu gehören neben einer komplett barrierefreien Gestaltung der rund 58 Quadratmeter großen Wohnungen auch Aufzüge und leicht zu bedienende Technik - beispielsweise Fensterrollos mit Elektroantrieb. Parkettfußböden vermitteln dem großzügig bemessenen, 24,5 Quadratmeter großen, Wohnraum der einzelnen Wohnungen ein hochwertiges Ambiente. Die installierte Fußbodenheizung liefert nicht nur eine angenehme Fußwärme, sondern verhindert auch Staubaufwirbelungen, wie sie durch Luftströmungen bei herkömmlicher Heiztechnik entstehen. Das ist insbesondere für Allergiker oder Asthmatiker von besonderer Bedeutung.



Gleichermaßen schall- und wärmedämmend



Die Anforderungen an das Ziegelaußenmauerwerk waren in bauphysikalischer Hinsicht vielfältig. Die Gebäudefassaden sollten ohne Zusatzdämmung (WDVS) den Vorgaben eines KfW 70-Energieeffizienzhauses genügen. Damit allein war es aber nicht getan: "Ältere Menschen reagieren besonders sensibel auf Außenlärm. Daher musste der gewählte Ziegel neben einer entsprechend hohen Wärmedämmung und der erforderlichen Tragfähigkeit für drei Geschosse zudem einen hohen Schallschutz gewährleisten", so Thiel. "Statt des in der Ausschreibung ursprünglich vorgesehenen `Unipor WS12 Coriso`-Ziegels entschieden wir uns deshalb nach Beratung durch Michael Priller vom Unipor-Mitgliedswerk Leipfinger-Bader für den `WS10 Coriso-Ziegel`. Ausschlaggebend war sein höherer Schalldämmwert von 52,2 Dezibel." Mit dieser und einer zulässigen Mauerwerksdruckspannung von 1,9 MN/m² (Druckfestigkeitsklasse 12) setzt der Mauerziegel speziell für den Geschosswohnungsbau Maßstäbe. Zudem erzielt der WS10 Coriso (Zulassung Z-17.1-1021) dank seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung einen geringen Wärmeleitwert von 0,10 W/(mK). Beidseitig verputzte Außenwände erreichen so bereits bei einer Mauerwerksdicke von 36,5 Zentimetern einen niedrigen Wärmedurchgangswert von nur 0,25 W/(m²K).



Hoher Schallschutz stand auch bei der Festlegung der Ziegelsorte für die Wohnungstrennwände im Mittelpunkt. Hier hatte der Ziegelhersteller Leipfinger-Bader mit dem Unipor-Verfüll-Planziegel (Zulassung Z-17.1-688) ebenfalls eine maßgeschneiderte Lösung im Angebot. Mit nur 24 Zentimeter Mauerwerksdicke stellte der in Dünnbettmörtel verlegte Ziegel das für den erhöhten Schallschutz empfohlene Schalldämmmaß von 55 Dezibel (Beiblatt 2 der DIN 4109 für Wohnungstrennwände) sicher.



Sorgfalt bei Bauteilanschlüssen



Der Schallschutz hängt aufgrund der Bedeutung der Schalllängsleitung über flankierende Bauteile auch wesentlich von der Einbindung von Decken und Trennwänden in die Außenwand ab. Ein zentraler Faktor für das sogenannte Stoßstellendämm-Maß und damit eine reduzierte Schalllängsleitung ist die Biegesteifigkeit des Anschlusses. Durch eine hohe Steifigkeit wird ein gutes Stoßstellendämm-Maß erreicht. Die Verarbeiter des mit dem Rohbau beauftragten Bauunternehmens Merli-Bau führten deshalb den Anschluss der Wohnungstrennwände nicht in Stumpfstoßtechnik aus, sondern banden die Trennwände aus Verfüllziegeln in einer Tiefe des halben Außenmauerwerks in die Fassade ein. Die Anschlussfuge wurde mit Normalmörtel satt vermörtelt. Zu beiden Seiten der Trennwand wurde in die Einbindelagerfläche jeweils ein Flachstahlanker eingelegt. Eine Stirndämmung trägt zudem dazu bei, Wärmebrücken zu verhindern.



Bei den für den Trennwandanschluss erforderlichen Anpassungsarbeiten des Außenmauerwerks unterschied sich der Coriso-Ziegel nicht von herkömmlichen Unipor-Planziegeln. Trotz seiner mineralischen Coriso-Dämmstoff-Füllung ließ sich der Ziegel problemlos zuschneiden. Die Füllung verblieb dabei fest mit den Kammern des Ziegels verbunden. Auch bei der Verlegung der Ziegel im Dünnbettmörtel stand eine wirtschaftliche Mauerwerksausführung im Vordergrund. Gute Dienste leistete dabei der vom Ziegelhersteller zur Verfügung gestellte Mörtelschlitten, der eine zügige sowie mörteleinsparende Verarbeitung ermöglicht.



Betreuung durch angrenzendes Altenheim



Der Bauträger geht bei seinem Nutzungskonzept davon aus, dass die meisten Bewohner ihr Leben weitgehend selbstständig organisieren können und Wert auf Mobilität legen. Deshalb ist unter anderem für alle Wohnungen jeweils ein Carport vorhanden. Und wenn mit zunehmendem Alter die Mobilität nachlässt, so stellt dies auch kein Problem dar, denn eine individuelle Betreuung der Bewohner ist gewährleistet. Darüber hinaus ist das angrenzende Seniorenheim durch einen Laubengang angeschlossen.



Nächste Projekte bereits in Planung



Das für einen Baupreis von circa 1,8 Millionen Euro errichtete Gebäude konnte ab Anfang November 2012 bezogen werden. Dank der hohen Nachfrage waren die Wohnungen schnell vermietet. Das bereits bei drei anderen Seniorenresidenzen in der Region erprobte Gebäudekonzept hat sich wieder bewährt, sodass in naher Zukunft vom Bauträger weitere ähnliche Projekte geplant sind - natürlich in Ziegelbauweise.





Bautafel



Objektadresse: Jahnstraße 26, 84061 Ergoldsbach

Bauträger, Planung und Projektbetreuung: WKN Wohnbau GmbH, Hauptstraße 22, 84144 Geisenhausen

Rohbauausführung: Merli Bau GmbH, Daimlerstraße 10, 84144 Geisenhausen

Wandbaustoff (Außenwand): Unipor WS10 Coriso-Ziegel

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Dr. Thomas Fehlhaber (Tel.: 089-7498670), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: UNIPOR Ziegel Gruppe


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