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Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Berlin |

Bund gegen Missbrauch der Tiere appelliert an Verbraucher: Verantwortung für Tiere auch zu Ostern zeigen

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Das Ei symbolisiert das Leben, der Hase die Fruchtbarkeit, beide sind untrennbarer Bestandteil von Ostern.

Kinder lieben das Fest und besonders die Osterbräuche mit dem Färben von Eiern und seiner spannenden Suche am Ostersonntag nach versteckten Eiern aus Schokolade und Marzipan. Nach kindlicher Vorstellung werden die Eier vom "Osterhasen" gebracht, was viele Eltern zum Anlass nehmen, dem Wunsch ihres Nachwuchses nach einem Haustier spätestens jetzt zu folgen.



Der Handel hat längst darauf reagiert und setzt auf Familien mit Kindern, die sich gerade in den Wochen vor dem Fest in Gartencentern und Baumärkten von Kaninchenbabys verzaubern lassen. Doch die meisten lebenden Ostergeschenke landen über kurz oder lang im Tierheim. Traurige Kaninchen im zu engen Käfig, zur Bewegungslosigkeit verdammt, oft ohne Artgenossen gehalten, abgeschoben in den Garten oder den Keller, langweilen Kinder schnell. Dabei wäre es so bereichernd für die kleinen Tierhalter, wenn sie ihre (glücklichen) Kaninchen in einem artgerechten Umfeld erleben könnten.



"Kaninchen haben ein großes Bewegungsbedürfnis und ein vielseitiges Verhaltensrepertoire", sagt Claudia Lotz, Leiterin des Bund gegen Missbrauch der Tiere in Berlin. "In herkömmlichen Kleintierkäfigen können sie keines ihrer natürlichen Bedürfnisse ausleben und verkümmern regelrecht." Wer den Tieren nicht das bieten kann, was sie naturgemäß brauchen - Möglichkeit zur Bewegung, Beschäftigung, Kommunikation mit Artgenossen - sollte auf die Anschaffung verzichten oder sich vorab Rat im Tierheim holen. "Wir freuen uns über jede Familie, die einem unserer zahlreichen Kleintiere ein schönes Zuhause mit Artgenossen bietet", so Claudia Lotz.

Weiter weist die Berliner Geschäftsstellenleiterin des bmt darauf hin, dass die seit Wochen im Handel befindlichen bunten Eier in der Regel aus der Kleingruppenhaltung (modifizierte Käfighaltung) stammen. Gefärbte Eier unterliegen - wie die Zutaten in Back- und Teigwaren - nicht der Kennzeichnungspflicht. "Färben Sie Ihre Eier mit der Kennzeichnung 0 (ökologische Erzeugung/Freilandhaltung) oder 1 (Freilandhaltung) am besten selbst", rät Claudia Lotz und bittet die Verbraucher außerdem: "Ersetzen Sie den zu Ostern "typischen" Kaninchenbraten doch durch ein wunderbares vegetarisches oder veganes Gericht; das Fleisch von Mastkaninchen stammt aus tierquälerischer Intensivhaltung, die verantwortungsbewusste Konsumenten nicht unterstützen sollten."


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Claudia Lotz (Tel.: 030/80583338 ), verantwortlich.

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