info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
TREND MICRO Deutschland GmbH |

OpenSSL-Sicherheitslücke betrifft auch mobile Apps

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Rund 1.300 Apps in Google Play betroffen: Trend Micro rät, im Zweifelsfall vorübergehend auf Online-Einkäufe, mobiles Bezahlen und Banking zu verzichten


Die als "Heartbleed" bezeichnete Sicherheitslücke in OpenSSL zieht immer weitere Kreise: Trend Micro hat 390.000 Apps aus Google Play überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass sich rund 1.300 davon mit angreifbaren Servern verbinden. Leider befinden sich...

Hallbergmoos, 11.04.2014 - Die als "Heartbleed" bezeichnete Sicherheitslücke in OpenSSL zieht immer weitere Kreise: Trend Micro hat 390.000 Apps aus Google Play überprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass sich rund 1.300 davon mit angreifbaren Servern verbinden. Leider befinden sich darunter auch 15 Banking-Apps, 39 Apps für Online-Bezahlvorgänge sowie weitere zehn, die mit Online-Einkäufen zu tun haben.

"Leider kann der Nutzer nicht viel gegen diese Gefahr unternehmen", erklärt Sicherheitsexperte Udo Schneider, Pressesprecher bei Trend Micro. "Denn die meisten mobilen Anwendungen müssen sich mit Servern verbinden, um zu funktionieren. Doch die Sicherheitslücke können nur die Betreiber der Server schließen."

Dies ist vor allem für Besitzer von Smartphones oder Tablets ein Problem, die ihre Geräte für mobile Bankgeschäfte oder Einkäufe, einschließlich so genannter In-App-Einkäufe, verwenden. Wer zum Beispiel über eine App einen Einkauf tätigt und dafür innerhalb dieser Anwendung seine Kreditkartendaten eingeben muss, läuft Gefahr, dass diese Angaben im Nachhinein von Cyberkriminellen entwendet werden. Denn diese Daten liegen auf einem Server und auf die Speicherdauer hat der Anwender keinerlei Einfluss. Ist der Server nun über die Sicherheitslücke angreifbar und werden die Kreditkartendaten für längere Zeit aufbewahrt, besteht das Risiko des Datendiebstahls und eines späteren finanziellen Verlustes.

"Es wird sicherlich noch einige Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Sicherheitslücke auf allen betroffenen Servern geschlossen ist", so Udo Schneider. "Bis dahin sollten die Anwender der Versuchung widerstehen und insbesondere Finanztransaktionen dann und nur dann tätigen, wenn sie absolut sicher sind, dass die Betreiber hinter den Bezahl- oder Bankdiensten die Sicherheit wiederhergestellt haben, falls sie betroffen waren."


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 253 Wörter, 1974 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: TREND MICRO Deutschland GmbH


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von TREND MICRO Deutschland GmbH lesen:

TREND MICRO Deutschland GmbH | 06.12.2016

Die schlechten Vorsätze fürs neue Jahr: Was Cyberkriminelle 2017 vorhaben

Hallbergmoos, 06.12.2016 - Nachdem 2016 als das Jahr der Online-Erpressung in die Geschichte eingehen wird, wird sich Ransomware im kommenden Jahr in mehrere Richtungen weiterentwickeln. Zu den neuen Varianten zählt „Business Email Compromise“, ...
TREND MICRO Deutschland GmbH | 22.11.2016

IT-Entscheider und Ransomware: Fast ein Viertel unterschätzt noch immer die Gefahr

Hallbergmoos, 22.11.2016 - Fast ein Viertel (23 Prozent) der IT-Entscheider in deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern unterschätzt noch immer die Gefahr, die von Erpressersoftware ausgeht. Das hat eine vom japanischen IT-Sicherheitsan...
TREND MICRO Deutschland GmbH | 08.11.2016

Deutschland im Visier: Neues Exploit Kit verbreitet Erpressersoftware

Hallbergmoos, 08.11.2016 - Der japanische IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro warnt vor einem neuen Exploit Kit, das die Erpressersoftware „Locky“ verbreitet: „Bizarro Sundown“. Mit fast zehn Prozent der Opfer rangiert Deutschland im internati...