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Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss Sozialstunden leisten

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Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi wurde zu ursprünglich zu vier Jahren Haft verurteilt. Drei von diesen vier Jahren wurden Berlusconi schon bei der Urteilsverkündung erlassen. Nun muss er auch das letze Jahr nicht hinter Gittern verbringen. Stattdessen muss der 77-jährige als Strafe Sozialstunden leisten.

Berlusconi muss nicht in den Knast



August letzten Jahres war Silvio Berlusconi wegen Steuerbetrug zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Drei Jahre wurden ihm schon damals sofort erlassen. Nun muss er auf Grund seines Alters auch das letzte Jahr nicht mehr im Gefängnis verbringen. Stattdessen muss er nun Sozialstunden in leisten. Doch auch hier könnten ihm bei guter Führung weitere Wochen erlassen werden. Insgesamt muss Berlusconi zehneinhalb Monate Sozialdienst leisten. Dafür wird er einmal pro Woche für vier Stunden in einem Seniorenzentrum in der Nähe von Mailand arbeiten. So wurden aus ehemals vier Jahren Haft nun ca. 22 Tage Sozialdienst.

Mit einem blauen Auge davon gekommen



Nicht nur mit der Dauer der Bestrafung kam Berlusconi noch einmal gut davon. Auch bei den übrigen Auflagen kam man ihm entgegen. Um seinen politischen Angelegenheiten nachzugehen darf er Dienstag bis Donnerstag nach Rom reisen. Er muss sich jedoch innerhalb der Grenzen der Region Lombardei aufhalten. Des Weiteren darf er voraussichtlich sein Haus in der Nacht zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht verlassen. Außerdem darf er keinen Kontakt zu Kriminellen oder Drogendealern haben. Zudem hatte er bereits nach seiner Verurteilung letztes Jahr seinen Reisepass abgeben müssen. Entschieden wurde dies von einem Mailänder Gericht. Berlusconis‘ Partei kündigte bereits an, mit ihm in den Europawahlkampf zu ziehen.

Was hatte Berlusconi getan



Silvio Berlusconi hatte laut Fabio De Pasquale, dem Mailänder Staatsanwalt, Steuern in Höhe von insgesamt rund 350 Millionen Euro hinterzogen. Da Berlusconi es jedoch geschafft hatte seinen Prozess um 14 Jahre hinauszuzögern, blieben von dieser riesigen Summe im Endeffekt nur noch ein Betrag von knapp 20 Millionen Euro übrig die nicht verjährt waren.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Elgonoma, verantwortlich.

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