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In einer globalisierten Welt kann Europa nur als Ganzes bestehen

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Mittelstand sorgt für wirtschaftliche Dynamik in neuen EU-Ländern


Bonn/Brüssel – Mit Europa assoziierten die Bürger in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden und wirtschaftliche Prosperität. Mittlerweile denken jedoch viele Menschen zuerst an überbordende Bürokratie, eine räumliche und kulturelle Überdehnung der Europäischen Union und hohe Geldsummen, die an Brüssel überwiesen werden. Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille. Vielleicht haben auch die Auseinandersetzungen mit Teilen der islamischen Welt dazu geführt, dass sich Europa auch wieder seiner kulturellen und geistigen Wurzeln versichert. „Ziemlich überrascht wurde Europa in diesem Jahr von der aufgeflammten Debatte um den ‚Kampf der Kulturen’. Dabei hat die Diskussion auch eine gute Seite: Die Europäer lernen neu, dass sie nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine Kultur- und Wertegemeinschaft bilden“, sagt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de und Vorsitzender des Dachverbandes der Europäischen Mittelstandsvereinigungen CEA-PME http://www.cea-pme.org.

Für die Beitrittsländer habe sich die Hinwendung zur EU in wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Hinsicht als segensreich erwiesen, betont Ohoven. Für die alten Mitgliedsstaaten wie Deutschland ergäben sich aber neue Herausforderungen. Je flexibler die Arbeitsmärkte eines Landes organisiert seien, desto leichter werde ihnen die Anpassung an die neuen Verhältnisse in einer erweiterten Gemeinschaft fallen. „Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat dabei großen Nachholbedarf“, so der Mittelstandspräsident. „Wir haben es in der Hand, ob die Angleichung vor allem durch einen Aufholprozess im Osten erfolgt – oder durch eine Verschlechterung im Westen. Die wirtschaftliche Dynamik, die der Mittelstand in allen Ländern der EU entfaltet, spricht dafür, dass das erste Szenario wahrscheinlicher ist, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt.“

Wichtig sind auch effiziente europäische Entscheidungsprozesse. Deshalb setzen sich BVMW und CEA-PME für eine Vereinfachung und Verkürzung der 448 Artikel der europäischen Verfassung. Dies ließe sich am ehesten durch eine vollständig neue Ratifizierungsrunde nach der französischen Präsidentenwahl im Frühjahr 2007 erreichen. An einer politischen Einigung führe letztlich kein Weg vorbei, da Europa in einer globalisierten Wirtschaft nur als Ganzes bestehen könne.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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