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Rittal GmbH & Co. KG |

Stromsparendes Kühlkonzept steigert Energieeffizienz im Rechenzentrum

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LCP Hybrid von Rittal: hohe Kühlleistung bei niedrigem Energiebedarf


Kurz und mittelfristig stehen Unternehmen vor der Notwen­digkeit, ihre Rechenzentren zu modernisieren oder komplett neu zu bauen - so das aktuelle Whitepaper des internationalen Marktforschungsunternehmens IDC im Auftrag von Rittal. Investitionen in moderne...

Herborn, 21.08.2014 - Kurz und mittelfristig stehen Unternehmen vor der Notwen­digkeit, ihre Rechenzentren zu modernisieren oder komplett neu zu bauen - so das aktuelle Whitepaper des internationalen Marktforschungsunternehmens IDC im Auftrag von Rittal. Investitionen in moderne Rechenzentren tragen dazu bei, die laufenden Betriebskosten zu senken und die eigene Wettbewerbsstärke zu erhöhen. Energieeffiziente IT-Infrastrukturlösungen haben dazu ein großes Potenzial: Mit dem LCP Hybrid bietet Rittal ein neues IT-Klimatisierungssystem mit einer Gesamtleistung von bis zu 20 kW pro Rack. Der Wärmetauscher bekämpft wirkungsvoll Hot-Spots und kühlt Rechenzentren zuverlässig und energieeffizient - ohne zusätzliche elektrische Leistungsaufnahme basierend auf der indirekten Freikühlung. Erstmalig sorgt eine eingebaute Heatpipe für eine homogene Nutzung der Kühlfläche des Wärmetauschers.

Das Liquid Cooling Package (LCP) Hybrid besteht aus einem großflächigen Hochleistungs-Luft/Wasser-Wärmetauscher, der als passive Rücktür eines Serverschranks die Kühlung der installierten IT-Komponenten übernimmt. Das System wurde so ausgelegt, dass die im Server integrierten Lüfter die Warmluft über Leitbleche eigenständig an den Wärmetauscher führen. So kommt das Gerät ohne eigene Lüfter aus und benötigt keine elektrische Energie.

Wesentliche Neuerung ist die zusätzlich integrierte Heatpipe. Bei ungleichmäßigem Ausbau des Racks wird hierdurch eine homogene Nutzung des Wärmetauschers erreicht. Denn häufig ist im oberen Bereich eines Racks IT-Equipment mit geringer Verlustleistung installiert, während im unteren Bereich Komponenten mit hoher Verlustleistung arbeiten. Eine ungleichmäßige Auslastung des Wärmetauschers ist die Folge. Durch den Hybridwärmetauscher wird das Temperaturgefälle harmonisiert.

Indirekte Freikühlung großzügig nutzen

Die durch den Wärmetauscher abgekühlte Luft wird wieder in das Rechenzentrum abgegeben. So sind alle Racks im Rechenzentrum zuverlässig gekühlt, da die Raumtemperatur des Rechenzentrums nicht angehoben wird. Da hohe Vorlauftemperaturen möglich sind, kann während eines Großteils des Jahres indirekte Freikühlung verwendet werden. Chiller schalten sich nur dann zu, wenn aufgrund hoher Außentemperaturen das Wasser nicht mehr ausreichend gekühlt und daher zusätzliche Kompressionskälte notwendig wird.

Die LCP Hybridplattform ist in den zwei Leistungsklassen 10 kW und 20 kW mit jeweils vier mechanischen Größen verfügbar und mit IT-Racks bis zu einer Höhe von 2200 mm einsetzbar. Perfekt abgestimmt wurde das LCP für die Verwendung mit dem Rittal TS IT Racksystem für Server- und Netzwerktechnik. Als Weiterentwicklung des erfolgreichen Modells LCP Passiv ist es ab sofort lieferbar.

Klimatisierung für höchste Ansprüche

Die Klimatisierungslösung eignet sich insbesondere für Rechenzentren mit Wärmeleistung bis 10 kW bzw. bis 20 kW in den IT-Racks, wie sie bei Supercomputern in Universitäten oder der Automobilindustrie zum Einsatz kommen. Hier kann das LCP Hybrid nicht nur durch seine hohe Energieeffizienz punkten, sondern auch durch seine platzsparende, montagefreundliche Konstruktion als Rücktür. Ebenfalls überarbeitet wurde die Positionierung des Wasseranschlusses. Rittal hat den Wasseranschluss nun direkt an die Türzarge positioniert, wodurch die Schläuche fest installiert sind und keinen zusätzlichen Raum beanspruchen, wenn die Rücktür einmal geöffnet wird. Hierdurch reduziert sich der Planungsaufwand für das Rohrnetz erheblich.


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