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Krankenhaus: Risiken minimieren - Sicherheit erhöhen

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Die VDI-Tagung "Sicherheit im Krankenhaus" am 25. und 26. Februar 2015 in Köln diskutiert die unterschiedlichen Aspekte, die zum sicheren Betrieb im Krankenhaus beitragen


Krankenhäuser müssen heute immer nachhaltiger wirtschaften. Zudem haben sie gegenüber Patienten und Mitarbeitern bestimmte Pflichten zu erfüllen. Die erste VDI-Tagung "Sicherheit im Krankenhaus" am 25. und 26. Februar 2015 in Köln verdeutlicht, wie sich...

Düsseldorf, 27.10.2014 - Krankenhäuser müssen heute immer nachhaltiger wirtschaften. Zudem haben sie gegenüber Patienten und Mitarbeitern bestimmte Pflichten zu erfüllen. Die erste VDI-Tagung "Sicherheit im Krankenhaus" am 25. und 26. Februar 2015 in Köln verdeutlicht, wie sich bestimmte Prozesse, die IT, Infrastruktur und Medizintechnik sicherer und effizienter gestalten lassen.

Die Veranstaltung eröffnet Prof. Clemens Bulitta von der Ostbayrischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. Er spricht über das Risikomanagement als Erfolgsfaktor für mehr Sicherheit im Krankenhaus und nimmt Bezug auf wesentliche Elemente für die sichere und effiziente Patientenversorgung. Zudem berichtet Bulitta über die Risiken durch die zunehmende Technisierung der medizinischen Versorgung und liefert Beispiele für das Risikomanagement in Krankenhäusern.

Bei zunehmender Technisierung sind nicht nur die Anwender, sondern auch die Betreiber von medizinischen Geräten vom Risikomanagement betroffen. Auf der Tagung spricht ein Vertreter von Siemens als erfahrener Betreiber über die Sicherheit von medizinischen Produkten. Er geht dabei auf die technischen Anforderungen an medizinische Geräte ein und erläutert mögliche Produktoptimierungen, die dem Patienten mehr Nutzen bringen. Eine besondere Herausforderung für technische Geräte ist die Sicherheit im Operationssaal sowie bei der Beatmung von Intensivpatienten. Ein Referent von Dräger Medical greift dieses Thema auf und erklärt den Einfluss der Hygiene auf die Sicherheit sowie den Einfluss des Menschen.

Der Mensch sollte immer im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Daher liegt ein Themenschwerpunkt der Tagung auf der Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern. Unter dieser Thematik berichtet die Unfallkasse Berlin über den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Krankenhaus. Ein weiterer wichtiger Aspekt in Bezug auf die Sicherheit des Menschen ist die Versorgungssicherheit bei Arzneimitteln. Ein Experte von dem Universitätsklinikum Heidelberg berichtet über Gründe, Umfang und Folgen von Lieferengpässen und führt mögliche Risiken auf.

Bei der Sicherheit im Krankenhaus, spielen viele Faktoren eine Rolle. So hat auch die Informationstechnologie einen hohen Stellenwert: Dazu zählen WLAN, IT-Mobilität und die IT-Sicherheit. Experten diskutieren, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird und welche vertrauenswürdigen medizinischen Alarmierungen es gibt. Neben der sicheren Informationstechnologie ist auch die Gestaltung der Gebäude und der Betriebstechnik ausschlaggebend für die Sicherheit im Krankenhausbetrieb. Es muss immer ein Plan für Alarm- und Krisenkommunikation vorhanden sein sowie ein Evakuierungsplan. Auch eine zuverlässige Stromversorgung ist unabdingbar.

Der letzte Aspekt, der mit einfließt, ist die Sicherheit in der Versorgung und Entsorgung. Dr. Marc Hoffmann vom Universitätsklinikum Jena erläutert das Gefahrgutmanagement im Krankenhaus und liefert Beispiele aus dem eigenem Haus. Mögliche Tertiärleistungen im Krankenhaus wie das Outsourcing und Betriebsmodelle beschreibt Thorsten Reichle von den Sana Kliniken.

Am Tag vor der Veranstaltung, dem 24. Februar 2015, findet ein Spezialtag zur Qualifizierung und dem Betrieb von Reinräumen statt.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/sicherheit_krankenhaus oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.


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