info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
denkfabrik groupcom GmbH |

Standortweite Standardisierung der Produktionsprozesse im Visier

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


FELTEN-Studie: Unternehmen wollen ihre Produktionsstandorte vergleichbar machen und nach einheitlichen Standards steuern


Wenn es um das Produktionsmanagement geht, weisen die deutschen Fertigungsunternehmen an ihren verschiedenen Standorten sehr heterogene Verhältnisse auf. Nach einer Erhebung der FELTEN Group gehen damit höhere Kosten einher, außerdem lassen sich die Leistungsqualität und Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Produktionsstätten nicht miteinander vergleichen. Aber die Zeichen stehen inzwischen auf Standardisierung.

 

Von den befragten Unternehmen verfügen drei Viertel über mehr als zwei Standorte, in jedem sechsten Fall sind es sogar über 10 Fertigungsstätten. Charakteristisch für die Hälfte dieser Unternehmen ist, dass dort jeweils völlig unterschiedliche Systeme und Prozesse im Produktionsmanagement im Einsatz sind. Bei weiteren 17 Prozent sind sie teilweise verschieden, lediglich bei jedem siebten Hersteller herrschen unternehmensweit die gleichen Produktionsverhältnisse.

 

Diese heterogene Situation hat ihre Ursachen in der Vergangenheit, als die Produktionsstätten meist eine große Eigenständigkeit hatten und dadurch auch technisch meist ihren eigenen Weg gegangen sind, weiß Marco Pfeiffer, operativer Geschäftsführer der international agierenden FELTEN Group. Auch Unternehmenszukäufe und der Aufbau von Produktionsressourcen in Regionen der internationalen Abnahmemärkte hätten dazu geführt, dass in den Standorten unterschiedliche technische Verhältnisse entstanden sind. 

 

Allerdings haben die Unternehmen erkannt, welche Konsequenzen damit verbunden sind, wenn ein unterschiedliches Produktionsmanagement im Einsatz ist. So hat für eine deutliche Mehrheit der befragten Produktionsmanager der Verzicht auf Einheitlichkeit vor allem wirtschaftliche Nachteile, weil nicht nur höhere Investitions- und Betriebskosten entstehen, sondern auch der Administrationsaufwand höher zu Buche schlägt. Auch dass Erkenntnisse von Optimierungsmaßnahmen, die an einem Standort gewonnen werden, sich wegen der unterschiedlichen Verhältnisse in den weiteren Produktionsstätten nicht oder nur schwer übertragen lassen, bewerten fast zwei Drittel kritisch. Hinzu kommen die begrenzten Möglichkeiten eines Benchmarks der Standorte: Weder ihre Leistungsfähigkeit und Produktivität noch die jeweiligen Produktionskosten können miteinander verglichen werden, weil die Bedingungen der Fertigung unterschiedlich sind. 

 

Wer mit verschiedenen Systemen, Prozessen und Methoden zur Ermittlung von Kennzahlen arbeitet, hat zwangsläufig eine auf den jeweiligen Standort begrenzte Datenbasis, verweist Pfeiffer auf einen entscheidenden Nachteil. Ein Benchmarking für eine zentrale, kennzahlenbasierte Steuerung der Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitsoptimierung ist dadurch nicht möglich. Er verweist darauf, dass den Unternehmen genau dieser Aspekt des Produktionsmanagements in zunehmendem Maß wichtig ist. Es setzt sich immer mehr durch, dass Produktionsdaten der lokalen Standorte über einen zentralen Datenserver analysiert werden, um im Bedarfsfall gezielte Aktivitäten für ein einheitlich hohes Leistungsniveau initiieren zu können. Außerdem würden im Rahmen der Standardisierungsbemühungen die Ergebnisse erfolgreicher Verbesserungsmaßnahmen an einem Standort in einem zentralen Tool festgehalten, damit sie von den weiteren Fertigungsstätten adaptiert werden können. 

 

Dieser Trend zeigt sich auch in den Planungen der Unternehmen zur Prozessstandardisierung in der Produktion. Realisiert hat sie bereits jeder zehnte Betrieb, 30 Prozent befinden sich gegenwärtig in der Realisierung solcher Vorhaben. Ähnlich viele zielen in ihren Strategien mittelfristig darauf, haben aber noch nicht mit den konkreten Vorbereitungen begonnen. Nur ein Viertel der befragten Fertigungsbetriebe sieht derzeit keine Notwendigkeit, eine Standardisierung der Systemlandschaft und Prozesse vorzunehmen.

 



Web: http://www.denkfabrik-group.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Robin Heinrich (Tel.: 02233 6117-75), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 467 Wörter, 3937 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: denkfabrik groupcom GmbH

Business Strategy
PR Marketing
Web Commerce
Market Research
Expertainement
Kompetenzprofil

Hinter der Denkfabrik verbirgt sich ein ehrgeiziges PR-, Web- u. Marketingteam, das den Pulsschlag der Wirtschaft versteht und strategische Wege für den Vorsprung entwickelt. Mit besonderem Fokus auf wachstumdynamische Märkte sind wir der Partner von Unternehmen, die sich ebenfalls nicht mit durchschnittlicher Entwicklung zufrieden geben wollen. Um ihre Position im Wettbewerb spürbar zu verbessern, neue Marktsegmente zu erschließen oder andere anspruchsvolle strategische Ziele durch PR und Marketing zu realisieren.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von denkfabrik groupcom GmbH lesen:

denkfabrik groupcom GmbH | 30.06.2015

Stärkerer Business-Fokus bei den IT-Services durch rollenbasiertes Prozessmodell

Zunehmend setzt sich in den IT-Organisationen die Position des Business Service Managers für die Betreuung der Geschäftsbereiche durch. Dies geht mit entscheidenden Veränderungen in den Verantwortlichkeiten einher, da er in seiner koordinierenden ...
denkfabrik groupcom GmbH | 30.06.2015

Kundenportal für die Müllentsorgung in Düsseldorf erhält Sicherheits- und Qualitätszertifizierung

Über das Kundenportal der AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH für die Abfallentsorgung in Düsseldorf stehen den Immobilien-verantwortlichen vielfältige Selfservices zur Verfügung, die über PCs oder mobile Endgeräte...
denkfabrik groupcom GmbH | 30.06.2015

Doppelte E-Commerce-Chance für Großhändler

Zwar haben sich Großhändler in ihrer klassischen Funktion typischerweise zwischen den Lieferanten und dem Einzelhandel positioniert. Eine Doppelstrategie im E-Commerce eröffnet ihnen aber die Möglichkeit, auch die Endkunden unmittelbar zu adressi...