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IT-Innovationen für die postindustrielle Ära: Produktivität der Wissens- und Dienstleistungsberufe entscheidend für die Zukunft der westlichen Volkswirtschaften

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Düsseldorf, www.ne-na.de - Die immer komplexer werdende „Innovationsmaschine“ macht es notwendig, Geschwindigkeit und Effizienz durch ein straffes Innovations-Management zu erreichen und damit zu einem wettbewerbsentscheidenden Charakter zu verhelfen. „Daran hat es in der Vergangenheit in vielen Unternehmen in Deutschland gemangelt, weil es keine ausreichend straffe Konzentration auf das Innovations-Management gegeben hat. Erfolgreiche Unternehmen verstehen es, zukünftige Trends aus unterschiedlichen Quellen zu kondensieren und mit einer schlagkräftigen Einheit unter Einbeziehung von zentralen und dezentralen Einheiten zum Erfolg zu führen“, schreibt der IBM-Geschäftsstratege Dr. Lothar Dietrich in dem neu erschienenen Buch „Innovationen durch IT“ http://www.springer.com, das er gemeinsam mit dem Booz Allen Hamilton-Berater Dr. Wolfgang Schirra herausgegeben hat.

Innovationen zu managen sei ein entscheidender Punkt auf dem Weg zum Erfolg. „Diese Erkenntnis zieht sich durch alle Beiträge dieses Buchs. Es geht um den Weg, Ideen zu finden und darum, den Enthusiasmus der Innovatoren in Einklang zu bringen mit den Beharrungskräften des etablierten Managements, die mit den Erfolgen von gestern groß geworden sind. Dabei gilt es, gleichzeitig die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter zu wecken und die unterschiedlichen Disziplinen im Unternehmen zusammenzubringen: insbesondere Forschung und Entwicklung, IT, Marketing, Prozess- und Unternehmensstrategie und nicht zuletzt den Bereichen Finanzen und Controlling”, so Dietrich. Die Verschmelzung der klassischen Telefonwelt und der Datenwelt durch die Kommunikation über das Internet Protokoll sei ein wichtiger Innovationstreiber. „Da bisher nur rund zehn Prozent der Unternehmen diese Möglichkeiten nutzen, ist hier ein erheblicher Nachholbedarf des Markts zu erwarten. Zumal sich die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation und Anbindung an die Unternehmens-IT in Zukunft in Verbindung mit Technologien, die hohe mobile Bandbreiten zur Verfügung stellen (UMTS, HSDPA), deutlich erweitern werden. Die Verbindung der Technologien und das Zusammenwachsen der Infrastrukturen wird unmittelbare Auswirkung auf die Entwicklung von Anwendungen und Services haben“, führt Dietrich aus.

Künftig werde die Beherrschbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Betriebs von integrierten Lösungen verschiedenster Informations- und Kommunikationstechnologien über den Geschäftserfolg entscheiden. Die konsequente Ausrichtung unternehmerischen Handelns auf die kontinuierliche Entwicklung und Platzierung marktgerechter Innovationen sei das beste Mittel, um im Wettbewerb mit den derzeit noch produktionslastigen Unternehmen aufstrebender Volkswirtschaften wie China nicht nur zu bestehen, sondern die führende Position zu halten. „Innovative Ideen zur Serienreife bringen und umsetzen, Erfahrung sammeln, Know-how und Konzepte verkaufen, das sind Strategien, an denen es seit Jahren in deutschen Unternehmen mangelt“, bestätigt der After Sales-Experte Michael Müller von der a & o-Gruppe http://www.ao-services.de.

Beispielsweise beim servicegerechten Design von Produkten. „Wer den Lebenszyklus in die Produktentwicklung einbringt, sollte die mehrjährige Einsatzzeit mit berücksichtigen. Man kann Produkte mit Sensoren entwerfen, die Betriebszustände und den Einsatz in Echtzeit überwachen und rückmelden“, so Müller. Man könne Maschinen und Anlagen im Baukastensystem so planen, dass sie sich modular an den technischen Fortschritt anpassen. „Wir sollten uns mehr mit intelligenten Umgebungen und smarten Alltagsgegenständen auseinandersetzen, die mit digitaler Logik, Sensorik und der Möglichkeit zur drahtlosen Vernetzung ausgestattet sind und ein ‚Internet der Dinge’ bilden, in dem der Computer als eigenständiges Gerät verschwindet und in den Objekten der physischen Welt aufgeht“, fordert Müller.

Die in Asien produzierte Hardware sei für unsere Zukunft, für neue Arbeitsplätze und Wachstum nicht mehr entscheidend.“ Mit die Billiglohnländern können wir als Produktionsstandort nicht mithalten. Wir treten jetzt in eine Phase ein, die viel stärker von Softwarespezialisten, Logistikern, Produktmanagern, Marketing- und Vertriebsmanagern geprägt wird. Und da brauchen wir uns nicht zu verstecken. Wir müssen nur lernen, die Dynamik neuer Technologien zu verstehen und die Richtung und das Tempo des technischen Wandels im voraus abzuschätzen. Solange die neue Technik von einem einsamen Daniel Düsentrieb-Erfinder ausging, der außerhalb der Wirtschaft wirkte, war ein solches Verständnis nicht notwendig. Wenn aber eine bereits entwickelte und wachsende Wirtschaft rascher Neuerungen und Veränderungen fähig sein soll, müssen ihre Unternehmer die Innovationen frühzeitig antizipieren und imstande sein, diese Vorteile auch auszunützen“, erklärt Müller. Den Indikator für die Notwendigkeit eines Richtungswechsels sollten Politik und Wirtschaft nicht mehr ignorieren: Die Produktivitätsrevolution in der Industrie sei zu Ende. „So florierend und gewinnbringend sie einst war oder in Spezialmärkten noch ist, sie geht mit Riesenschritten der Vergreisung entgegen“ weiß der IT-Spezialist Müller. Darum müsse die erste wirtschaftliche Priorität der Industrieländer darin bestehen, die Produktivität in den Wissens- und Dienstleistungsberufen zu erhöhen. Das Land, dem dies zuerst gelingt, werde in Zukunft dominieren.





Web: http://www.ne-na.de


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