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Industrie 4.0 - Individuelle Massenware im Dialog

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Industrie 4.0 -Das Internet der Dinge - wieder eines dieser stark strapazierten und überall anzutreffenden Prophezeiungen nimmermüder Internet-Gurus?

Nicht unbedingt und nicht in jedem Bereich. Denn die Vernetzung bzw. Einbindung von beispielsweise kleinen Produktionsteilen in eine große Informationsstruktur ist lange keine Zukunftsmusik mehr, sondern Melodie, die Millionen begeistern und Milliarden einbringen kann. Aber wie?



Beispielsweise in Form der Industrie 4.0, wie sie das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH in seinem dreijährigen Verbundprojekt "Cyber-Physische Produktionssysteme - Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik" (CyProS) gerade testet. Rund 20 Unternehmen unterstützen die Wissenschaftler aktuell dabei, die 4. Stufe der industriellen Revolution zu erklimmen. Ziel ist es, Grundlagen dafür zu schaffen, dass in Zukunft Produktionsteile und Maschinen noch besser miteinander kommunizieren. Bauteile, Werkzeuge und Transportbehälter sollen sich lückenlos und permanent austauschen. Damit werden Fertigungsprozesse effizienter, schneller und günstiger.



Massenware war gestern



Beispielsweise trägt ein Autorücklicht einen winzigen Chips in sich. Mit diesem kommuniziert es mit den für die Montage am Auto notwendigen Montagestationen. Diesen teilt der Chip im Reflektor mit, welche Blende er wann benötigt. Zudem koordiniert das Autorücklicht auch, welche Automat gerade verfügbar ist und auch die notwendigen Bauteile hat. Kurz gesagt: Die Industrie 4.0 ermöglicht, dass Arbeitsprozesse autonom abgewickelt werden. Die klassischen Steuerungsaufgaben der Menschen werden sich damit verändern. Verändern wird sich damit auch aber die Qualität, Flexibilität und Geschwindigkeit der Produktion. Da, wo Zielinformationen und Prioritäten nicht mehr über Menschen gehen, sondern direkt zwischen Bauteilen und Maschinen geklärt und einfache Entscheidungen ohne menschliches Zutun getroffen werden, entstehen flexiblere Produkte bei geringeren Kosten und schnellerer Fertigung.



Das individuelle Produkt vom Fließband wird damit die Massenware ablösen - auch im Sinne der Produktions- und Personalkosten. Geht man alleine davon aus, dass die menschlichen Steuerer nicht unbedingt vor Ort sein müssen, um den Produktionsprozess zu überwachen, sieht man das Einsparpotential sehr deutlich.



Am Ende, so die Hoffnung beim Internet der Dinge, wird die Kette der Kommunikation und Produktion nahtlos sein und Maschinen, Bauteile und Transportgeräte in der Lage sein, den gesamten Produktions- aber auch Logistikprozesse selbstständig zu organisieren.



Qualitätsmanagement ist Menschensache



Aber auch diese autonomen Prozesse müssen erdacht und überwacht werden - auch und vor allem von Menschen. Zwar spielen beispielsweise auch im Qualitätsmanagement Maschinen eine wichtige Rolle, doch ohne die entsprechende menschliche Expertise können diese Maschinen und auch Produktionsprozesse nicht reibungslos funktionieren. Schließlich sind es erfahrene Qualitätsmanager, die darauf achten müssen, alle Fertigungsprozesse konsequent aus einer Dienstleistungsperspektive zu betrachten und dahin gehend zu konzipieren.



Dazu zählen auch Reklamationen als integrativer Teil jedes Produktentwicklungs- und fertigungsprozesses. Oder auch die Sicht darauf mithilfe der 8D-Methode, des APQP, oder der FMEA. Alle dieses Teildisziplinen des Qualitätsmanagement sind unverzichtbare Tools und Bausteine, die aufeinander setzen. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit fließen ohne Zweifel in die Fertigungsprozesse der Industrie 4.0.



MES KONTOR und CAQ KONTOR


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr René Kiem (Tel.: +49(0)231 / 15 01 -646), verantwortlich.

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