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The Hackett Group |

Mehr als eine Billion US-Dollar unnötig in Working Capital der größten Weltunternehmen gebunden

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11 % Plus in Nettogewinn durch Optimierungen möglich; Hackett-REL führt das Executive-Advisory-Programm für Umlaufvermögen ein.


Frankfurt, 1. Juni 2006 - Die 2.000 größten Unternehmen in den USA und in Europa binden unnötig mehr als eine Billion US-Dollar an Barmitteln in Working Capital. Hauptursachen dafür sind: Rechnungen, die von Kunden zu spät beglichen werden, Lieferverbindlichkeiten, die zu früh bezahlt werden und Lagerbestände, die ihren Bestimmungsort innerhalb der Supply Chain zu langsam erreichen. Dies geht aus den neuesten Ergebnissen des Book of NumbersTM der Hackett Group hervor. The Hackett Group ist ein auf strategische Geschäfte spezialisiertes Advisory Unternehmen und ein Tochterunternehmen von Answerthink (NASDAQ:ANSR).

Durch die Implementierung von Best Practices und das Erreichen von Working Capital Levels, wie sie von Top-Managern im Rahmen dieser Studie angegeben wurden, können jährlich bis zu 42 Milliarden US-Dollar Verwaltungskosten eingespart werden. Zusammengefasst heißt das, dass durch die Optimierungen des Working Capital eine Erhöhung des Nettogewinnes von bis zu 11 % möglich ist. Die Forschungsergebnisse von Hackett zeigen darüber hinaus eine Wechselwirkung zwischen hervorragendem Working Capital-Management und Steigerung des Shareholder Value.

Die Hackett-REL-Studie „Book of Numbers Research Series: 2005 Performance Metrics and Best Practices in Total Working Capital“ stellt eine große Streuung der Performance nach Regionen, Ländern und Industriesektoren fest. Die Ergebnisse zeigen auch, dass sich europäische Unternehmen im Hinblick auf die verbesserte Performance beim Umlaufvermögen den US-amerikanischen Unternehmen in den vergangenen Jahren angenähert haben.

Working Capital ist jenes Kapital, das im Rahmen von Verwaltungsprozessen in Einkauf, Produktion und Vertrieb fließt. Das „Operating Working Capital“ beinhaltet Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Lagerbestände abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten. Im Allgemeinen kann eine Reduzierung des Operating Capital dadurch erreicht werden, dass die Außenstände schneller eingefordert und die Abwicklung von Streitfällen sowie das Kundenkreditmanagement verbessert werden. Hinzu kommen die Optimierung der Lagerbestände und der Supply Chain, die Reduzierung der Zahl der Zulieferer und ein effizienter Einkauf.

Im Fazit der Untersuchungen wird eine Reihe von Möglichkeiten an Best Practices aufgeführt, mit deren Hilfe führende Unternehmen ihre Working Capital Performance steigern. Diese Unternehmen schaffen nachhaltige Verbesserungen im Management von Working Capital, indem sie sich besser in ihre Kunden hineinversetzen und sich proaktiv auf diejenigen konzentrieren, die eine größtmögliche Wirkung auf die Working Capital Performance erwarten lassen. Die segmentierte Analyse der drei Bereiche Kunden, Zulieferer und Lagerbestände ist hierbei laut Hackett eine Schlüsselstrategie. Darüber hinaus sieht Hackett weitere Optimierungsmöglichkeiten für Unternehmen, die gewillt sind ihre Supply Chain unter die Lupe zu nehmen und mit Kunden, Lieferanten und Channel Partnern zu kooperieren um größere Nachfragetransparenz zu erreichen, die Lagerhaltung zu optimieren und weitere Verbesserungen in den Verwaltungsabläufen zu erzielen.

„Die Optimierung von Working Capital ist von Natur aus komplex, weil es in die Belange vieler Verwaltungsabläufe und Zuständigkeiten innerhalb eines Unternehmens eingreift. Schlussendlich ist es ein Drahtseilakt. Die Unternehmen müssen vorsichtig damit umgehen um einerseits das Working Capital auf einem niedrigen Niveau zu halten. Andererseits müssen sie aber auch über die entscheidenden Ressourcen verfügen, um die Produktentwicklung, die Produktion an sich und die Verfügbarkeit ihrer Produkte sicher zu stellen. Gleichzeitig müssen sie noch in der Lage sein, ein sehr hohes Niveau im Kundenservice anzubieten. Doch die Gewinnpotentiale durch Optimierung des Working Capital sind riesig“, so Hackett-REL President Stephan Payne.

„Im heutigen, von starkem Wettbewerb geprägten Geschäftsklima ist es schlicht unvorstellbar, dass es Unternehmen gibt, die nicht froh wären, ihre Gewinne nachhaltig zu steigern, ohne gezwungen zu sein, die Umsätze zu erhöhen oder die Verwaltungskosten bis auf den letzten Cent zusammenkürzen.“, ergänzt Katie Downs, Total Working Capital Program Leader. „Eine schwache Working Capital Performance ist außerdem oft ein Zeichen für das Versagen zahlreicher Arbeitsprozesse, das Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn haben kann. Die herrschende Meinung geht davon aus, dass es sich dabei um ein Thema des Finanzbereiches handelt. Die Hauptgründe für gebundenes Kapital wurzeln jedoch innerhalb von Verwaltungsprozessen, die außerhalb der Sichtweite des Finanzbereiches liegen.“

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Die vollständige Studie finden Sie unter: www.thehackettgroup.com/insights/twc0506

Über The Hackett Group
Das auf Geschäftsprozesse spezialisierte Advisory-Unternehmen The Hackett Group(www.thehackettgroup.com), ein Unternehmen von Answerthink, ist Weltmarktführer in den Bereichen Best-Practices-Forschung, Benchmarking und Transformations-Beratungsdienst­leistungen. Hackett verfolgt das Ziel, es Unternehmen zu ermöglichen, World-Class Performance zu erreichen. Seit dem Zusammenschluss mit der REL Consultancy Group, einem weltweit führenden Working Capital Spezialisten, bietet Hackett seit dem Jahr 2005 zusätzlich Services im Total Working Capital Management an, um durch verbessertes Working Capital, verringerte Kosten und gesteigerte Servicequalität den Cashflow in Firmen zu verbessern. Allein in den letzten zehn Jahren konnte REL bei Kunden in über 60 Ländern mehr als 25 Mrd. US-Dollar durch optimiertes Working Capital Management freisetzen.

Einzig The Hackett Group definiert „World-Class Performance“ in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung und Supply Chain. Die Definition basiert auf empirischen Analysen, die das Unternehmen in den vergangenen 14 Jahren durch 3.500 Benchmarking-Studien bei nahezu 2.000 der weltweit führenden Unternehmen durchführte. Heute zählen 70 % der DAX-30-Unternehmen, 97 % der Dow-Jones-Industrials-Unternehmen, 77 % der Fortune 100 und 90 % des Dow-Jones-Titans-Index zu den Kunden von The Hackett Group.

Pressekontakt:
Lucy Turpin Communications
Eva Hildebrandt / Julia Coy
Prinzregentenstr. 79
81675 München
Tel.: +49 (0)89 417761 -14 / -15
Hackett@LucyTurpin.com

The Hackett Group
Rathausplatz 1
65760 Eschborn/Frankfurt a.M.
Tel.: +49 (0)6196 77726 -0
info.Europe@thehackettgroup.com


Web: http://www.thehackettgroup.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sybille Bloech, verantwortlich.

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