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Geringe Unterstützung der Online Community für Olympia in Hamburg - Oder: Im Namen des Volkes

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Der DOSB schlägt Hamburg als Olympia-Kandidat für 2024 vor. Eine Twitter-Analyse von über 2.500 Erwähnungen ergibt jedoch, dass die Hamburger Bevölkerung nicht mehrheitlich hinter den Spielen steht.

Berlin, 18.03.2015. Am Abend des 16.03.2015 wurde bekannt: Hamburg konnte den Deutschen Olympischen Sportbund überzeugen und erhält vor Berlin die Empfehlung als deutscher Kandidat für die olympischen Spiele 2024. Doch dieser Vorentscheid ist im Grunde bedeutungslos. Selbst wenn am kommenden Samstag, den 21.03.2015, die finale Olympia-Entscheidung auf Hamburg fallen sollte, muss die Hamburger Bevölkerung als letzte Instanz auch noch für die Austragung stimmen.



Die Twitter-Auswertung im Zeitraum 12.02. bis 12.03.2015 unter 2.664 Twitter-Erwähnungen (Mehrfachnennungen möglich) der Social-Web-Unternehmensberatung complexium ergab, dass die deutsche Online-Community die Austragung der olympischen Sommerspiele im Jahr 2024 weder in Berlin noch Hamburg zur Mehrheit unterstützt. Müsste jedoch eine Stadt gewinnen, so wäre es nach der Meinung der deutschen Twitter-User zu 18% Hamburg und nur zu 6% Berlin. Hier scheint der Vorentscheid die Realität widerzuspiegeln. Doch: Selbst für Hamburg sind 18% Gesamtzustimmung, als eher pessimistischer Ausblick zu bewerten.



Ganze 20% der Online-Diskutanten sprechen sich deutlich gegen eine Olympiateilnahme der deutschen Hauptstadt aus. Dagegen sprechen nur 7% negativ über die Austragung in Hamburg. Allgemeiner Tonus der Gegensprecher ist die Verbindung der olympischen Spiele mit den gescheiterten Großprojekten v.a. in Berlin. Schwerpunktmäßig wird der BER-Flughafen genannt. Für Hamburg wird häufiger die Kostenexplosion beim Bau der Elbphilharmonie als Negativbeispiel für Großprojekte erwähnt. Unter dem Hashtag "#dasdeutschegriechenland" wird die Verbrennung von Steuergeldern in Bezug zu den olympischen Spielen gesetzt.



Die Elbmetropole hat mit ihren werbewirksamen Maßnahmen im vergangenen Monat, wie z.B. dem Fackellauf durch die Stadt am 20.2., 196 positive Tweets erhalten. Aber auch hier kann nicht von einer euphorischen Stimmung gesprochen werden.



Auch die generelle Ablehnung in Bezug auf eine Olympiaaustragung in Deutschland – unabhängig von der austragenden Stadt – ist mit 15% als recht hoch einzuschätzen. Nur 4% sprechen sich deutlich für eine Teilnahme Deutschlands aus.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Stefanie Kahls (Tel.: +49 (0)30-27 874 174), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 304 Wörter, 2551 Zeichen. Als Spam melden


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