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Psychische Erkrankungen Kosten Spirale und die Vogel-Strauss-Politik

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Die täglich produzierten Seifenblasen sind endgültig geplatzt. Die notwendigen Reformen auf die lange Bank geschoben, das Shareholdervalue – Evangelium dreht weiter an der Stress- und Kostenspirale.


Beruhigungspillen der Politik, Wegschauen und das Negieren der explodierenden Kosten- eine Vogel-Strauss- Politik angesichts von 81 Millionen psychisch Erkrankten, die in der EU zu einem jährlichen Kostenfaktor von zwischenzeitlich rund 800 Milliarden geführt haben, können und dürfen nicht mehr toleriert werden. Nur mit gesunden und wettbewerbsfähigen Mitarbeitern, werden wir auch weiterhin Chancen auf den internationalen Märkten haben. 



Stress, Depressionen, Ängste und Burnout scheinen in den Industrienationen die Folge davon zu sein, sich kritiklos dem Diktat des Shareholder Value zu beugen, stellen die Business Doctors in ihren berufsgruppenspezifischen Stress- & Burnout Studien fest. Die ständige Jagd in den virtuellen Finanzwelten nach noch mehr, lässt die gläubigen Jünger des vermeintlichen Wirtschaftsliberalismus allein in Europa mit 81 Millionen psychisch Erkrankten, immer öfter ins tiefe, schwarze Loch von Stress, Ängsten und Depressionen bis hin zum absoluten Out, dem Burnout, fallen und verursacht zwischenzeitlich in der EU bereits Kosten von rund 800 Milliarden Euro pro Jahr. 

 

Von der Realwirtschaft zur virtuellen Finanzwirtschaft

 

Der Weg von der Realwirtschaft in die virtuelle Finanzwirtschaft ist gepflastert von geplatzten Seifenblasen. Moral, Ethik und Ästhetik haben sich aus unserer Wirtschaft und Politik mehr oder weniger verabschiedet. Gier, Stress, Ängste und Depressionen bis hin zum Burnout stehen auf unserer täglichen Agenda. Werte werden nur mehr als schnöde Worthülsen, balsamschwülstig in Leerformeln dem politikverdrossenen Bürger als durchsichtig, vergängliche Leerformeln serviert. Offensichtlich meint keiner das was er sagt noch ernst und niemand, selbst die größten Optimisten, scheinen noch irgendetwas, bzw. an etwas, außer an monetäre Werte zu glauben.

Psychoneurotische Erkrankungen sind ungebremst auf dem Vormarsch. Zahlen und Fakten werden verniedlichend weggeredet, Ignoranz und Stillstand behindern und negieren die dringend notwendige Prävention. Unfinanzierbar steigende Kosten lassen die Gesundheitsbudgets explodieren. Die Pflegekosten wachsen sich zu einem Tsunami aus, der - fängt man nicht umgehend an gegenzusteuern - unsere Sozialsysteme und die Soziale Marktwirtschaft zunehmend in Frage stellt und in weiterer Folge wegzuspülen droht.

 

Von Konsumterroristen und Konsumtrotteln

 

Die hierarchischen Ebenen der Gier haben verschiedene Gesichter. Das alles Andere vergessen machend überstrahlende Leuchten des Dollar- und Eurozeichens in den Augen der abgehobenen nimmersatten Shareholder– Value- Jünger, scheint den Blick auf Werte, Ethik und Ästhetik zu überstrahlen. Wertschöpfung und Gier korrumpieren unsere Gedanken und dominieren die Gesellschaft. Wertschätzung gilt als verzopft, Zeichen der Schwäche und bleibt somit auf der Strecke. Eine weitere erschreckende Folge dieser Entwicklung spiegelt sich in einer Gallup Studie, die besagt, dass 67% aller unselbstständigen in Deutschland nur mehr Dienst nach Vorschrift machen, weil sie sich nicht wertgeschätzt fühlen. Das hat aber auch zur Folge, dass 67 % der Kreativität verloren geht und die Wettbewerbsfähigkeit damit stark beeinträchtigt wird. Gerade im Schatten der Krise ist dies weder tolerabel und schon gar nicht verkraftbar. 

 

Vom Hamsterrad und den Insignien des Erfolges 

 

Wir beugen uns dem Konsumterror und kaufen, dem Konsumrausch gleich Drogenabhängigen verfallend, um der indoktrinierten Gier nachzugeben, unreflektiert Ge-und Verbrauchsgegenstände ein. Mit Stress plagen wir uns vielfach all die scheinbar notwendigen Dinge zu verstauen. Mit noch mehr Stress mühen wir uns ab, den Großteil der Anschaffungen in weiterer Folge zu entsorgen. Der Konsumgetriebene kauft und entsorgt z.B. in Deutschland pro Jahr 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel, 800 Tonnen Kleider und eine Million elektronische Geräte. So gesehen sind wir vom mündigen Konsumenten zum unmündigen Konsumtrottel mutiert, der sich willen- und kritiklos dem Diktat des Shareholder- Value beugt. Stress- und Leistungsdruck, gepaart mit dem oberflächlichen leeren Wunsch dabei zu sein, lässt uns immer schneller auf der Wachstumsgaleere rudern und Werte, Moral, Ethik und Ästhetik, zu Gunsten von materiellen Werten über Bord werfen. Für fragwürdige Insignien des Erfolges erhöhen wir die Schrittgeschwindigkeit und laufen 18 Stunden und mehr, bis zur totalen Erschöpfung im Hamsterrad. Ein sinnentleertes Leben lässt uns dann ausgebrannt auf der Strecke.

 

Zurück bleibt die deprimierende Leere des Erschöpften, der sich mit Antidepressiva von einem Tief zum nächsten quält. Das treibt er völlig unreflektiert nur so lange, bis er schlussendlich doch erschöpft zusammenbricht.

Stress, Ängste, Depressionen bis hin zur totalen Erschöpfung und einem Burnout sind die ernüchternden Begleiterscheinungen dieser Entwicklung. Wertschätzung ist dem allgemeinen Diktat der Wertschöpfung gewichen. Der Mensch, die Human Resources, heute wertvoller und wichtiger denn je, sind aus unserem Fokus in den Hintergrund gerückt. Die Entwicklung von der Arbeitsgesellschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft und die damit einhergehend signifikanten Veränderungen werden geflissentlich negiert.

 

 

Erfolgsfaktor Prävention

Die erste europäische Werschätzungs- und Bildungs Studie

 

 

Im Rahmen des Symposiums werden diese von Gallup Karmasin und den Business Doctors erstellten präsentiert und stellen auch einen wesentlichen Beitrag dar sich mit der durch Bildung und Wertschätzung wettbewerbsfähigeren und gerechteren Gesellschaft auseinanderzusetzten dar. 


Informationen zu den Studien sowie zu den aktuellen Zahlen und dem APP, sind kostenfrei unter: http://www.business-doctors.at/  abrufbar. 

 

SYMPOSIUM 2015 auf der Burg Schlaining...

 

Diesen Entwicklungen tragen die Business Doctors Rechnung und gehen darauf im Symposium 2015 in der Reihe "Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten" vom 22. bis 23. Oktober 2015 auf der Burg Schlaining ein.

 

 

 

Gemäss der heurigen Themenstellung „ Abgrenzungen – vom Krankheitssystem zum Gesundheitssystem BGF ein Erfrolgsfaktor für die Wirtschaft„ wird der zeitaktuell inhaltliche Bogen gespannt. Führende Wissenschaftler und Fachleute aus Medizin, Wirtschaft und Universitäten nehmen in diesem Symposium eine Bestandsaufnahme vor und geben dem interessierten Teilnehmer dieser hochkarätigen Tagung, wertvolle Tipps. Workshops vertiefen die praktikablen Hilfestellungen. 

Diese Tagung ist ein „ Must“„ für Personalisten, Unternehmer, Vertreter der öffentlichen Hand bis hin zum interessierten Bürger.

 

Nutzen Sie auch die im Rahmen des Symposiums bereitgestellten Gutscheine im Werte bis zu € 600.-

 

Informationen zum Symposium, Reservierung, Anmeldungen unter: 

http://www.business-doctors.at/symposium2015/

 

Terminaviso: 

Das Symposium 2015 
„ Abgrenzungen - Vom Krankheitssystem zum Gesundheitssystem“
22. bis zum 23. Oktober auf der Burg Schlaining. 

 

Kontaktinformation:

BUSINESS DOCTORS GmbH

Schulgasse 15

8010 Graz

Kontakt-Person:

Franz K. Daublebsky

Marketingleiter

Telefon: +43 664 10 12 333

E-Mail: daublebsky@business-doctors.at

Web: http://www.business-doctors.at/

 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen. 

 

 



Web: http://www.business-doctors.at


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, FRANZ K. DAUBLEBSKY (Tel.: 0043 (0)664 101 23 33), verantwortlich.


Keywords: Betriebliches_Gesundheitsmanagement, BGM, BGF, stresss-burnoutprävention, business_doctors, Schlaining_Symposium_2015,

Pressemitteilungstext: 952 Wörter, 8602 Zeichen. Als Spam melden


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