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Optos stellt optomap fa vor

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Neues Verfahren zur Fluoreszenz-Netzhautuntersuchung


Dunfermline (UK) / Mannheim, 23. August 2006 – Optos, Technologieentwickler und Hersteller von Geräten für Netzhautuntersuchungen, stellt ein neues Verfahren zur Fluoreszenzangiographie vor, der Gefäßdarstellung des Augenhintergrundes. Mit dem Scanning-Laser System optomap fa kann der Augenarzt über 80 Prozent des Netzhautbereichs auf einer einzigen Aufnahme in „Echtzeit“ bewerten, während andere Angiographien lediglich punktuelle Zustände liefern, die zu einem – zeitlich uneinheitlichen – Gesamtbild montiert werden müssen. So können diverse Erkrankungen, gerade in der Augenperipherie, in vielen Fällen frühzeitiger entdeckt werden als mit herkömmlichen Untersuchungsmethoden. Das optomap fa wird auf der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) Ende September in Berlin erstmals vorgestellt und ist voraussichtlich im ersten Quartal 2007 kommerziell erhältlich.

Das große Sichtfeld entsteht durch einen speziellen ellipsenförmigen Hohlspiegel im optomap-Gerät. Ein gebündelter Laserstrahl wandert den Spiegel über einen Winkel von 200 Grad entlang und wird von dort so auf den Augenhintergrund projiziert, dass er ebenfalls einen 200 Grad-Ausschnitt abdeckt. Das von der Netzhaut reflektierte Laserlicht wird in elektrische Impulse umgewandelt, aus denen schließlich die großräumige digitale Aufnahme entsteht. Optos erhielt für diese Technologie in diesem Jahr den MacRobert Award, die prestigeträchtigste Auszeichnung neuartiger Ingenieurleistungen in Großbritannien.

Für den Patienten ist die Untersuchung vergleichsweise angenehm. Während bei herkömmlichen Netzhautuntersuchungen die Pupillen häufig erweitert werden müssen, was die Sehfähigkeit für ein paar Stunden einschränkt, kommt der optomap-Scan in der Regel ohne Pupillenerweiterung aus.

Die neue Optos-Entwicklung ist für die Fluoreszenzangiographie gedacht, eine Standarduntersuchung bei Augenerkrankungen, die mit Gefäßveränderungen zu tun haben. Dazu gehören u.a. diabetische Retinopathien (s.u.) und die altersbedingte Makuladegeneration (AMD).

Dem Patienten wird ein aus Algen gewonnener Farbstoff, das Fluoreszein, in die Armvene gespritzt. Es dient als Kontrastmittel, das die Innenräume der Blutgefäße füllt und im Angiogramm durch Laseranregung sichtbar werden lässt. Sobald das Fluoreszein den Augenhintergrund durchfließt, werden periodisch Aufnahmen gemacht.

„Dadurch dass der optomap-Laser einen Großteil des Netzhautbereichs auf einmal erfasst, kann sich der Arzt mit einem einzigen Scan ein umfassendes und zeitlich konsistentes Bild zum Fluoreszeinfluss und den Zustand der Blutgefäße machen,“ erklärt Dr. Aljoscha Neubauer von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die das Gerät als erste Institution in Europa umfassenden klinischen Tests unterzogen hat. Per Internet lassen sich die Aufnahmen zudem als komprimierte Dateien leicht verschicken, etwa zur Beurteilung durch einen anderen Augenspezialisten.

Eine Liste der Augenärzte in Deutschland, die optomap-Untersuchungen anbieten, ist unter www.optos.com/templates/FindProvider____440.aspx zu finden.

Hintergrund: Diabetische Retinopathie

Die Netzhaut umgibt den größten Teil des Augapfels und übernimmt eine äußerst wichtige Funktion: Sie leitet die einfallenden Lichtreize an die Sehzentren im Gehirn weiter, wo schließlich das Bild von dem entsteht, was wir gerade sehen. Die Folgen von Netzhauterkrankungen können dementsprechend gravierend sein.

Zu den häufigsten gehört die Diabetische Retinopathie. Bei der einfachen Krankheitsform beeinträchtigen abgelagerte Fettsubstanzen und Gefäßveränderungen die Leistungsfähigkeit der Netzhaut. Bei der fortschreitenden oder proliferativen Retinopathie bewirkt Sauerstoffmangel, dass neue Blutgefäße ins Auge hineinwachsen und dort schwere Blutungen verursachen können.

„Bei der diabetischen Retinopathie ist die Früherkennung besonders wichtig, denn mit Laserbehandlungen oder Operationen lässt sich der Krankheitsfortschritt aufhalten bzw. eine akzeptable Sehschärfe wiederherstellen,“ erklärt Dr. Aljoscha Neubauer. „Das Problem dabei: Die Krankheit kündigt sich nicht durch Schmerzsymptome an. Sehstörungen werden meistens erst wahrgenommen, wenn die Retinopathie schon den Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut, die Makula, erreicht hat.“

Nach Angaben des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) gibt es in Deutschland sechs bis acht Millionen Diabeteskranke. 20 bis 25 Prozent der jugendlichen (Typ I) Diabetiker entwickeln eine Retinopathie nach fünf Jahren Diabetesdauer. Nach 15 bis 20 Jahren sind ca. 95 Prozent davon betroffen. Von den an „Alterszucker“ (Typ II) Erkrankten tragen 60 bis 80 Prozent Netzhautschäden davon. Die schwere Form der fortgeschrittenen Retinopathie entwickelt sich bei 40 Prozent der Typ I- und bei 25 Prozent der Typ-II-Diabetiker.

Der BVA schätzt, dass jedes Jahr etwa 2000 Menschen in Deutschland an der Folge von Retinopathien erblinden. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Weitere Informationen:

Art Crash Werbeagentur GmbH
Stefan Müller-Ivok
Weberstr. 9
D-76133 Karlsruhe
Tel.: +49-(0)721-94 00 9-44
Fax: +49-(0)721-94 00 9-99
E-Mail: stefan@artcrash.com
Internet: www.artcrash.com

Optos GmbH
Frank Skowronek
Hauptstr. 161
D-68259 Mannheim
Tel.: +49-(0)621-71 41 91-00
Fax +49-(0)621 71 41 91-19
E-Mail: fskowronek@optos.com
Internet: www.optos.com

Optos

Aus ganz persönlicher Motivation heraus gründete der Ingenieur Douglas Anderson 1992 im schottischen Dunfermline die Firma Optos: Sein Sohn war nach einer nicht diagnostizierten Netzhautablösung auf einem Augen erblindet. Heute ist das Unternehmen ein führender Technologieentwickler und Gerätehersteller für Netzhautuntersuchungen und seit Anfang 2006 an der Londoner Börse notiert.

Auf Basis des patentierten Scan-Verfahrens Panoramic200 lässt sich der hintere Augenabschnitt in Sekundenbruchteilen mit einer einzigen Aufnahme - dem optomap retinal image - in einem Winkel bis 200 Grad darstellen. Augenkrankheiten und andere Indikationen, z.B. Diabetes, Bluthochdruck und bestimmte Krebsarten, können auf einen Blick erkannt und dadurch frühzeitiger behandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Diagnoseverfahren erfährt der Patient durch die Untersuchung keine Beeinträchtigungen, da z.B. eine Pupillenerweiterung nicht zwingend erforderlich ist.

Für seine Technologie wurde Optos mit hochkarätigen Auszeichnungen bedacht: Im Dezember 2005 nominierte das World Economic Forum das Unternehmen als einen von zehn Pionieren weltweit in den Bereichen Biotechnologie und Healthcare. Im Juni 2006 erhielt Optos aus der Hand von Prinz Philipp den MacRobert Award der britischen Royal Engineering Company für eine innovative Ingenieurs- und Entwicklungsleistung, die der Allgemeinheit unmittelbar zugute kommt.

Optos beschäftigt ca. 220 Mitarbeiter und zählt über 2300 Anwender in UK, USA, Kanada und Deutschland. Die deutsche Optos-Niederlassung befindet sich in Mannheim.

Internet: www.optos.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Müller-Ivok, verantwortlich.

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