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Freier Autosattlerei GmbH & Co. KG |

Handwerk hat goldenen Boden – Autosattlerei Freier bietet 2016 Karrierechancen für zwei Auszubildende.

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Das Traditionsunternehmen Autosattlerei Freier in Rain bei Straubing bietet auch im nächsten Jahr wieder Ausbildungsplätze für den engagierten Nachwuchs im Sattlerhandwerk.

Dass ein Beruf nicht mit einem Job zu verwechseln ist, dass die Berufung auf Talent allein nicht für ein Arbeitsleben reicht, dass Fleiß eine Tugend ist, und dass mit eigener Hände Arbeit etwas zu erschaffen, jeden Tag aufs Neue Glücksgefühle schafft: Wer wüsste das besser, als ein Autosattler, der seinen Beruf mit Liebe zum Detail ausleben kann.



Einer, der das kann, ist Willi Engl. Vor 35 Jahren der beste Lehrbub in seinem Ausbildungsbetrieb, der Autosattlerei Freier (in Rain, bei Straubing), und heute dort der beste Altgeselle. Mit Herz und Verstand bei der Sache, mit guten Tipps für die Lehrlinge nie sparsam. Denn für Willi Engl, der das Sattlerhandwerk von der Pike auf erlernt hat, zählt, dass er "mit den Händen und mit viel Liebe zum Detail arbeiten" kann.





Autosattler – der schönste Beruf überhaupt



Sattler ist ein traditionsreicher Beruf. 1884 wurde der Bund der deutschen Sattler-, Riemer-, Täschner- und Tapeziererinnung in Berlin mit 66 Innungen und 1400 Mitgliedern gegründet. Anfang der 1950er Jahre gab es in Deutschland mehr als 25.000 Sattlereibetriebe. Inzwischen sind nur noch rund 1.800 Betriebe des Sattler- und Feintäschner-Handwerks in Deutschland tätig. Doch das hat auch Vorteile. Denn Sattler arbeiten heute in einer Nischenbranche mit hohem Kaufkraftpotential. Weil der Markt für Oldtimerfahrzeuge seit Jahren boomt. Weil die Stahldach-Ära bei Cabriolets längst beendet ist. Weil der Reitsport in Deutschland wieder einen Aufschwung erlebt. Weil ein Ledersofa vom Sattler sich grundlegend von dem unterscheidet, was oft als solches bezeichnet bei Rabatt-Häusern und 0%-Finanzierern angepriesen wird. Weil gute Bootssattler-Arbeiten einfach nicht zu ersetzen sind. Weil es immer einen Anhänger oder Lkw geben wird, der eine neue Plane benötigt. Weil die Zahl der Privatjets unaufhaltsam steigt und auch diese Fortbewegungsmittel in bestimmten Zeitintervallen eine neue Flugzeuginnenausstattung benötigen. Und weil sich last but not least zum Beispiel auch mit Damenhandtaschen weltweit ein Geschäft machen lässt.



Das alles weiß auch Willi Engl. Und auch aus eben diesen Gründen hat er es nie bereut, die Lehre (ohne Leere) dem Studium vorzuziehen. "Ich musste mich nicht in überfüllte Hörsäle drücken. Ich hatte das Glück, eine richtig gute, sehr solide dreijährige Ausbildung zu bekommen. Bereits in dieser Zeit konnte ich das Moped gegen ein Auto wechseln – und natürlich war dessen Leder-Innenausstattung vom allerfeinsten. Entstanden nach Feierabend, mit tatkräftiger Unterstützung meiner Ausbilder. Und das machen wir hier heute noch so bei uns in der Autosattlerei Freier."





Realschulabschluss oder Abitur – Hauptsache geschickte Hände und Liebe zum Detail



Auch im nächsten Jahr bietet die Autosattlerei Freier in Rain bei Straubing wieder Ausbildungsplätze für den engagierten Nachwuchs. Harald und Sebastian Freier wollen ab Herbst 2016 bis zu zwei neuen Auszubildenden den Spaß am Handwerken mit Leder, Kunstleder, Stoffen und Textilien, mit Näh-, Stanz- und Pressmaschinen, mit Holz und Metall nahebringen. "Wir machen keine Massenproduktion, sondern leisten individuelle Handarbeit. Deshalb ist unsere Arbeit ja so abwechslungsreich. Heute ein Autositz aus Leder oder Stoff, morgen ein Verdeck aus Sonnenland-Material und bis zum Ende der Woche noch bitte ein Plane für den Kleintransporter. In welchem anderen Beruf gibt es diese Abwechslung? Wo sonst lässt sich am (Feier-)Abend sagen, sieh’ mal, was ich geschaffen habe? Wir kennen niemanden, der beispielsweise Kauffrau/-mann im Einzelhandel oder für Büromanagement oder Verkäufer/in gelernt hat, der das von sich sagt.





3 Jahre (36 Monate) Ausbildungszeit



Seit der Handwerksnovelle 2003 gehört das Sattler- und Feintäschner-Handwerk zu den zulassungsfreien Handwerken. Das bedeutet, dass die Meisterprüfung nicht mehr zwingende Voraussetzung für die selbständige Ausübung des Handwerks ist. In der Autosattlerei Freier betrachtet man dies "sehr traditionsbewusst". Der Meisterbetrieb, inhabergeführt in vierter Generation, bietet dem Nachwuchs echte Karrierechancen. "Wir lieben unser Handwerk und wir vermitteln es. (...) Wer sich bei uns gut macht, dem stehen später alle Türen offen. Aber natürlich hoffen wir, das unsere Jahrgangsbesten nicht irgendwann in die Autoindustrie gehen – wo sie ja tagtäglich das gleiche machen müssten –, sondern bei uns bleiben." So wie eben Willi Engl.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Sebastian Freier (Tel.: +49 9429 9484966), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Freier Autosattlerei GmbH & Co. KG


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