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Neues godesys E-Book: Was kostet ein ERP-System?

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ERP-Experte nennt Kostentreiber bei der Software-Einführung   

 

Mainz, 10. November 2015 – Im Rahmen der Digitalisierung sind Unternehmen mehr denn je gefordert, Abteilungen mit Software zu vernetzen und Prozesse neu zu strukturieren. Da reicht es selten aus, ein paar neue Softwarelizenzen zu erwerben. godesys, Anbieter des mehrfach ausgezeichneten godesys ERP, gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass die Anschaffung einer neuen Geschäftssoftware eine komplexe und kostspielige Aufgabe sein kann. Doch was kostet ein ERP-System tatsächlich? Dieser Frage ist der Software-Experte auf den Grund gegangen und hat nun ein kostenloses E-Book zum Thema zusammengestellt.  

 

Dies sind die zentralen Kostenfaktoren, die Firmen im Auge behalten sollten:

 

1. Keine Äpfel mit Birnen vergleichen

Bei der Einführung neuer Geschäftssoftware macht es wenig Sinn, beim Vergleich verschiedener Anbieter nur auf die Grundkosten des Systems zu achten. Wer die Lösung sinnvoll und langfristig für die Abbildung seiner Prozesse nutzen will, sollte immer auch Kosten für Wartung, Anpassung und Beratung einbeziehen. „Idealerweise rechnet der Anwender sämtliche Kosten über einen Zeitraum von fünf Jahren durch – der gängige Einsatzzeitraum einer Lösung in Deutschland. So lassen sich dann auch Vor- und Nachteile verschiedener Anschaffungsszenarien ermitteln, etwa Software aus der Cloud oder zur Miete“, rät Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der godesys AG.

 

2. Softwareumfang und Lizenzen im Auge behalten  

Je nach Umfang der abzudeckenden Geschäftsprozesse setzt sich der tatsächliche ERP-Preis aus diversen Faktoren zusammen: Welche Programmpakete benötigt der Anwender konkret – etwa Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Produktionsplanung- und Steuerung oder CRM? Zudem muss ermittelt werden, wie viele User innerhalb der Firma auf das System zugreifen sollen. Als Faustformel gilt: zwischen 2.000 und 5.000 Euro Lizenzkosten pro User.  

 

3. Einführungskosten variieren je nach Branche und Unternehmen

Ein weiterer Faktor, den Unternehmen beachten müssen: Die Einführungskosten unterscheiden sich stark nach Branche und Unternehmensmodell. Nutzt Firma XY beispielsweise unterschiedliche Rechnungslegungsstandards in einer Installation, wächst der Einführungsaufwand erheblich. „Die ERP-Branche gibt die Einführungsaufwände gerne im Verhältnis zu den Softwarekosten an. Ein Verhältnis von 1:1 ist jedoch nur erreichbar, wenn der Anwender über eine eigene fitte und zeitlich auch entlastete IT-Truppe verfügt“, so Kühl. Dienstleistungsaufwände mittelständischer Einführungen stehen nach Angabe von godesys jedoch eher im Verhältnis 1:2 wenn nicht sogar 1:3 zu den Softwarekosten. Der Einsatz eines externen Auswahlberaters treibt die Kosten weiter in die Höhe – um bis zu 50 Prozent der Dienstleistungsaufwände.

 

4. Anpassungen sind weiterer Kostenfaktor

Es überrascht kaum: Je mehr Modifikationen der Kunde wünscht, desto höher der Preis. Standardlösungen sind somit oftmals günstiger als ein maßgeschneidertes und bis ins letzte Detail angepasstes System. Vorsicht ist immer dann geboten, wenn sich der Standard gar nicht erweitern oder anpassen lässt. Denn wer beispielsweise in Workflows und Prozessautomation investiert, spart dafür bei den Prozesskosten. Es lohnt sich also, auch diese Szenarien einmal durchzurechnen.

 

5. Interne Ressourcen und begleitende Kosten nicht vergessen

Budget ist auch für Personal und Arbeitszeit notwendig. Wie viele Tage interner Aufwand sollten eingeplant werden? Godelef Kühl hat dazu eine klare Meinung: „Seien Sie großzügig und kalkulieren Sie pro externem Beratertag mindestens drei Tage internen Aufwand. Sollten Sie Zweifel haben, nehmen Sie lieber vier. Zwei reichen auf keinen Fall.“ Vorausschauende Projektleiter wissen zudem: Lieber einen Sicherheitspuffer zwischen 10 und 15 Prozent für mögliche weitere Kosten einplanen, statt am Ende das Budget zu überschreiten.

 

„Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass viele Neueinführungen sich zwischen 100.000 und 500.000 Euro bewegen“, resümiert Kühl und fügt hinzu: „Bei allen Diskussionen um Kosten muss jedoch immer bedacht werden: Der Kunde entscheidet letzten Endes, was er oder sie benötigt. Unsere Aufgabe ist es, ihnen ein funktionales und hochmodernes Werkzeug an die Hand zu geben, das ihren Ansprüchen gerecht wird.“

 

Weitere Informationen finden sich im kostenlosen godesys E-Book „Was kostet ein ERP-System?“ unter http://www.godesys.de/erp-kosten.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christopher König (Tel.: 02115229460), verantwortlich.

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