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Interview mit Rye Patch Golds CEO

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2016 wird ein wichtiges Jahr für Rye Patch Gold. Unter anderem werden neue metallurgische Tests in ein aktualisiertes vorläufiges Wirtschaftlichkeitsgutachten eingearbeitet.



 

2016 wird ein wichtiges Jahr für den im US-Bundesstaat Nevada aktiven kanadischen Edelmetallexplorer Rye Patch Gold (ISIN: CA7837271005 / TSX-V: RPM -https://www.youtube.com/watch?v=e-ZhtUT5BsQ -). Das Unternehmen sollte in Kürze weitere metallurgische Tests veröffentlichen. Diese Tests werden in ein aktualisiertes vorläufiges Wirtschaftlichkeitsgutachten, ein sogenanntes 'Preliminary Economic Assessment' ('PEA') einfließen, welches dadurch noch attraktiver ausfallen sollte als das derzeitige. Die Analysten von Caesars Report, einem Online-Bergbauportal, haben mit dem CEO von Rye Patch Gold, Bill Howald, ein Interview geführt, über das wir nachfolgend berichten.

 

Auf die Frage nach der finanziellen Situation von Rye Patch Gold sagte Bill Howald, dass seine Gesellschaft keinerlei Finanzprobleme habe. Denn: Grundsätzlich rechne er, basierend auf der aktuellen Produktionsrate sowie dem vom US-Konzern Coeur Mining veröffentlichten Minenplan, mit Förderzinseinnahmen für weitere 3,5 Jahre aus der Produktion der 'Rochester'-Silbermine. Dieser Lizenz-Deal bringe einen stabilen und zuverlässigen Mittelzufluss, welcher nicht nur Unkosten deckt, sondern auch die Ausgaben vor Ort. Howald weist darauf hin, dass sein Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2015 über die 'Royalty'-Zahlungen 4,8 Mio. CAD eingenommen hat. Für das 4. Quartal gehe er von einer Zahlung in Höhe von etwa 1,5 Mio. CAD aus. Zehn Prozent der Einnahmen werden derzeit für den Rückkauf von eigenen Aktien verwendet. Durch das Aktienrückkaufprogramm wurde die Anzahl der ausstehenden Aktien in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 um rund 2 Millionen reduziert.

 

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Quelle: Caesars Report

 

Auf die Frage, ob ein aktualisiertes metallurgisches Testergebnis von 'Lincoln Hill' (welches auf eine höhere Rückgewinnungsrate für Gold schließen lässt) Anreize schaffen würde, den Grubenumriss ('pit outline') in der Machbarkeitsstudie zu überdenken, sagte Howald, dass man davon ausgehe, auf Basis des aktuellen Zeitplans in der Lage zu sein, gegen Ende 2016 ein aktualisiertes 'PEA' zu veröffentlichen um dann besser darüber entscheiden zu können. Diese aktualisierte Studie werde auch metallurgische Testarbeiten aus dem Phase 2-Programm beinhalten, sowie die Ergebnisse des 'Infill'-Bohrprogramms, welches wiederum die vorhandenen Ressourcen der gemessenen und angezeigten Kategorien stärken wird. Diese Arbeit ist von entscheidender Bedeutung, da sich das Unternehmen Ende 2017 in Richtung Machbarkeitsstudie bewegt.

 

Obendrein sei beabsichtigt, eine erste Ressourcenschätzung zur 'Gold Ridge'- sowie 'Independence Hill'-Zone (unmittelbar neben dem 'Lincoln Hill'-Projekt) zu erstellen. Howald betont: "Wir hatten ursprünglich die Claims bei ,Gold Ridge' im Jahr 2007 abgesteckt und einige sehr interessante mineralisierte Abschnitte in den letzten Bohrprogrammen entdeckt,". Es seien alle 12 Löcher des RC-Bohrprogramms, die im Jahr 2014 niedergebracht wurden, auf Mineralisierung gestoßen, wobei unter anderem 1,24 g/t Goldäquivalent über 20 Meter geschnitten wurden. "Es wäre toll, wenn wir daran anknüpfen könnten, da sich das sehr positiv auf die Ressource und den Kapitalwert ('NPV') des 'Lincoln Hill'-Projektes auswirken würde".

Bezüglich 'Independence Hill' freute sich das Unternehmen in einem im Jahr 2014 durchgeführten Bohrprogramm über 13,7 Meter mit mehr als 4 g/t Gold inklusive mehr als 20 g/t Silber, im 'Looney'-Target. Im ,Octopus'-Target traf man einen Abschnitt mit 0,62 g/t Gold über 22,9 Meter inklusive knapp 10 g/t Silber. Damit haben sowohl 'Independence Hill' als auch 'Gold Ridge' das Potenzial, den vorläufigen Minenplan für 'Lincoln Hill' um einiges zu vergrößern.

 

Quelle: Caesars Report

 

Weiter teilte Howald mit, dass das Bohrprogramm abgeschlossen sei und mit den aktualisierten metallurgischen Tests wohl in Kürze zu rechnen sei. In einem früheren Bericht gaben die Experten von Caesars an, dass es für Rye Patch möglich ist, dem Verwertungsprozess eine weitere Zerkleinerungseinheit hinzuzufügen, um die Größe des Gesteins weiter zu reduzieren und dadurch die Ausbringungsrate signifikant zu steigern. Auch hier sei man in der Endphase der der zusätzlichen metallurgischen Testläufe und man erwarte die Ergebnisse aus den Säulenlaugungstests noch im ersten Quartal 2016, so Howald. "Und wenn die metallurgischen Testergebnisse unsere Erwartungen wirklich bestätigen", so Howald weiter, "könnte dies ein äußerst wichtiger Meilenstein für das Projekt und das Unternehmen sein, da es auf jeden Fall die Wirtschaftlichkeit von 'Lincoln Hill' verbessern würde."

 

Noch für dieses Jahr arbeite man an weiteren Explorations- und Entwicklungsplänen für 'Lincoln Hill'. Zusätzlich sollen noch 12 Löcher auf 'Gold Ridge' über insgesamt 1.500 Bohrmeter niedergebracht werden. Den Schwerpunkt, fügte Howald hinzu, lege man auf die Verbesserung des 'PEA'. Da die neuen metallurgischen Testergebnisse zu Veränderungen des vorhandenen 'PEA' sorgen könnten, werde sehr wahrscheinlich mit einer 10-Tonnen-Sammelprobe für noch umfangreichere Tests weiter machen. Außerdem wolle man auch mit der Genehmigungsphase weiter vorankommen, weshalb er mit dem Landverwaltungsamt ('Bureau of Land Management') Hand in Hand zusammen arbeite. "Auf der Grundlage unseres jetzigen Wissensstandes erwarten wir, dass der Operationsplan im ersten Quartal 2016 genehmigt wird", so der CEO.

 

Bezüglich des 'Patty'-Projekts, wo Rye Patch Gold vor kurzem das 'Earn-In'-Abkommen neu ausgehandelt hatte, erklärt der CEO, dass man das Explorationsziel im 'Indian Creek'-Gebiet abgeschlossen habe und sich nun im laufenden Jahr auf die 'Goldrush'-Antiklinale konzentrieren werde, wo es Anhaltspunkte auf Mineralisierung aus früheren Bohrungen gebe (105 m mit einem Gehalt von 0,3 g/t Au).

 

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Quelle: Caesars Report

 

Caesars verweist bezüglich 'Patty' noch einmal gezielt darauf hin, dass die Bohrer, laut dem jüngsten Explorations-Update, die unteren wichtigen Plattenziele noch nicht durchteuft hätten. Dazu erklärte Bill Howald, dass entlang des 'Carlin' sowie 'Cortez'-Trends die unteren Plattenlithologien Wirtsgesteine die riesigen 'Carlin'-ähnlichen Goldvorkommen in East Central Nevada ausmachen. Die untere Plattenlithologie bildet eine Reihe aus Kalk- und Siltstein, welcher die richtige chemische Zusammensetzung für eine Goldablagerung besitzt. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung beherbergen die Oberplattenfelsen keine großen Goldvorkommen. Vom geologischen Standpunkt aus betrachtet handelt es sich hierbei lediglich um "Abdeckungsfelsen".

 

"Unser Mapping auf 'Patty' im 'Indian Creek'-Zielgebiet ließ vermuten, dass sich die unteren Plattenlithologien innerhalb bebohrbarer Tiefen befinden und das strukturelle Setting richtig für die Entdeckung eines 'Carlin'-ähnlichen Erzkörpers wäre", erklärte Bill Howald. 'Carlin'-ähnliche Vorkommen seien in der Regel sehr große Vorkommen mit mehr als 5 Mio. Unzen, fuhr er fort.

 

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Fazit:

Alles in allem ist CEO Howald sehr zuversichtlich, dass sein Unternehmen im Jahr 2016 einige wichtige Schritte nach vorn machen werde. Die metallurgischen Testergebnisse werden durch weitere Zerkleinerungen höchstwahrscheinlich stark ansteigen. Ferner werde Rye Patch auf absehbare Zeit die Kapitalmärkte nicht anzapfen müssen, da die Förderzinseinnahmen aus Coeurs 'Rochester Mine' ausreichen werden, um den Großteil der Ausgaben zu decken. Derzeit werde sein Unternehmen mit gerade einmal rund 20 Mio. CAD an der Börse bewertet, was für ein Unternehmen mit so vielversprechenden Assets im schon fortgeschrittenen Stadium sehr niedrig sei.

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte





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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jochen Staiger (Tel.: 015155515639), verantwortlich.


Keywords: Rye Patch Gold, Nevada, Gold, Silber

Pressemitteilungstext: 1538 Wörter, 13273 Zeichen. Als Spam melden

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