info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation |

FRK begrüßt FDP-Vorschläge zur Sicherung der Meinungsvielfalt lokaler TV-Sender

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


200 Millionen Mehreinnahmen aus den Mehreinnahmen der Haushaltsgebühr gezielt für Vielfaltsicherung einsetzen und durch Glasfaserausbau in unterversorgten Gebieten die Internetpräsenz und Empfangbarke

Lauchhammer, 8. Februar 2016 - Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt ausdrücklich das Modell des FDP-Vorsitzenden in Baden-Württemberg und Mitglied des Europäischen Parlaments Michael Theurer zur Sicherung der Meinungsvielfalt der lokalen TV-Sender sowie dessen Vorstoß für den privat finanzierten Glasfaserausbau in Richtung Gigabit-Gesellschaft als existenzsichernd für die lokalen Sender.



"Wir benötigen von äußeren Einflüssen unabhängige Medien. Zum Erhalt der Meinungsfreiheit leisten regionale und lokale TV-Sender einen elementar wichtigen Beitrag. Daher freuen wir uns, dass die FDP sich durch den bereits im Oktober 2012 veröffentlichten Beschluss der FRK-Mitgliederversammlung zur finanziellen Absicherung der lokalen TV-Sender bei ihrem Modell inspirieren ließ. Denn wir benötigen solche Ideen, wie sich die wirtschaftliche Existenz dieser freien Medien in unserer pluralistischen Gesellschaft auf einem sicheren Fundament gewährleisten lässt", kommentierte der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte heute in Lauchhammer ein Interview mit Michael Theurer MdEP, in der aktuellen Ausgabe des online - Mediendienstes MediaLABcom . Darin stelle die FDP klar, dass die Existenz dieser für die lokale und regionale Meinungsvielfalt besonders wichtigen Sender vor allem durch die Übermacht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und das Vordringen der nationalen TV-Sender in deren lokale Werbemärkte gefährdet werde.



Dieser bedrohlichen Entwicklung setze die FDP ein Modell entgegen, das zugleich die Staatsferne sichere. Das Konzept sehe vor, die Hälfte der 200 Millionen EURO Mehreinnahmen aus der Haushalts-, ehemals GEZ-Gebühr, zweckgebunden für die Zukunftssicherung der lokalen TV-Sender einzusetzen. Eine Schlüsselrolle bei der Verteilung der Gelder komme in dem Modell den Landesmedienanstalten zu. Für die FDP denkbar wäre ein Sockelbetrag von jeweils 4 Millionen EURO für die 16 Bundesländer sowie eine Verteilung des Restbetrages in Höhe von 36 Millionen entsprechend der Einwohnerzahl der jeweiligen Landes- und Ländermediananstalten Die andere Hälfte der 200 Millionen Mehreinnahmen sollten nach diesem Modell die öffentlich-rechtlichen Anstalten für den Haushaltsausgleich der drei notleidenden Sender Saarländischer Rundfunk, Radio Bremen und Rundfunk Berlin Brandenburg verwenden. Dies könnte dann auch mit der eventuellen Auflage verbunden sein, künftig auf Werbung zu verzichten. Zugleich würde dies der ARD und dem ZDF die Möglichkeit entziehen, den Finanzausgleich nicht mehr weiterhin für weitere Gebührenerhöhungen zu missbrauchen, erklärte Labonte.



"Der zudem vorgeschlagene großflächige Glasfaserausbau (siehe FRK-Meldung vom 5.2.2016) sichert außerdem über FttB/FttH die Existenz der Lokalsender und durch interaktive HbbTV - Versorgung in modernen Smart TV Geräten ihre flächendeckende Verbreitung. Dadurch bieten sich auch zusätzliche Einnahmequellen für diese Sender in innovativen Geschäftsmodellen an", erklärte Labonte abschließend.



Hinweis:

Zu beiden Themen veranstaltet der FRK gemeinsam mit dem BLTV (Bundesverband Lokal TV) und dem Infodienst MediaLABcom am 17. 02. 2016 bei Anixe Studios und der Real TV GmbH, in den anixe studios im Musikpark Hafenstraße 49, 68159 Mannheim ein zweistündiges Forum von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr bei dem Michael Theurer seine medienpolitischen Vorstellungen im Gespräch mit Vertretern der Sender und Infrastrukturanbieter erläutern wird. Die Veranstaltung adressiert in erster Linie Lokalsender, unabhängige mittelständische (Breitband)Kabelnetzbetreiber, die Wohnungswirtschaft sowie kommunale Versorgungsunternehmen und Netzbetreiber.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Heinz-Peter Labonte (Tel.: 06136 996910), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 477 Wörter, 3771 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation lesen:

FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation | 18.11.2016

FRK: Privatwirtschaftliches Finanzierungskonzept für Gigabit-Netze im ländlichen Raum erfolgreich

Lauchhammer, 18. November 2016 - "Die Finanzierung von Glasfasernetzen ist eine echte Alternative zur "Draghi"schen Nahe-Null-Zinspolitik der EZB. Private Investoren erzielen bei dieser Infrastrukturfinanzierung Zinsen von 4 Prozent und mehr, wie die...
FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation | 30.09.2016

Breitbandkongress des FRK 2016: Wandel verstehen - zukunftsorientiert handeln

Lauchhammer, 30. September 2016 - Der rasante Wandel der Breitband- und TV-Märkte sowie die nach eigenen Regeln handelnden neuen Marktakteure Google, Amazon & Co. stellen auch die mittelständischen Kabelnetzbetreiber vor große Herausforderungen. O...
FRK - Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation | 29.04.2016

FRK: Beschwerde gegen Unitymedia, Kabel Baden-Württemberg, Deutsche Telekom und netcologne

Im Zentrum der diesjährigen Mitgliederversammlung des FRK-Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation steht die am 21. April 2016 durch die Kanzlei Schalast und Partner (Frankfurt/Main) eingelegte Kartellbeschwerde beim Bundeskartellamt gegen U...