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Großprojekte müssen nicht scheitern: Deutsches Know-how beim Gotthard-Basistunnel

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Münchner Ingenieurbüro sorgte für optimales Projektcontrolling beim Bau des Mega-Tunnels durch die Schweizer Alpen


Münchner Ingenieurbüro sorgte für optimales Projektcontrolling beim Bau des Mega-Tunnels durch die Schweizer AlpenMünchen, 08.06.2016 - Der Anfang Juni eröffnete Gotthard-Basistunnel stellt nicht nur eine technisch beeindruckende Meisterleistung dar. ...

München, 08.06.2016 - Der Anfang Juni eröffnete Gotthard-Basistunnel stellt nicht nur eine technisch beeindruckende Meisterleistung dar. Das Schweizer Mega-Projekt überrascht darüber hinaus mit Attributen, die man gerade in Deutschland derzeit eher nicht mit großen Bauprojekten verbindet: Termin- und Kostentreue.

Möglich wurde dies unter anderem durch Know-how aus Deutschland: Die Schweizer setzten beim Bau des 57 Kilometer langen Tunnels auf die Projektplattform GRANID des Münchner Ingenieurunternehmens gibGREINER ( www.gibgreiner.net ).

Dabei ging es vor allem darum, die einzelnen Prozesse rund um das Mega-Projekt optimal zu organisieren und miteinander zu verzahnen. Gleichzeitig wurde ein Frühwarnsystem realisiert, um rechtzeitig auf Abweichungen von den Zielvorgaben reagieren zu können. Die Alp Transit Gotthard AG (ATG), ein Tochterunternehmen der Schweizerischen Bundesbahnen, war durch dieses Projektcontrolling in der Lage, Anpassungen bei Bedarf so zeitnah wie möglich vorzunehmen.

"Der Gotthard-Basistunnel zeigt eindrucksvoll, dass große Bauprojekte keinesfalls per se zum Scheitern verurteilt sind, wie es derzeit manchmal den Anschein hat", sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Greiner, Geschäftsführer der gibGREINER GmbH. "Ein immer wieder zu beobachtendes Defizit ist aber, zahlreiche dezentrale Informationsquellen aufzubauen, die nicht ausreichend miteinander vernetzt sind. Einfach nur Daten zu sammeln, aber nicht zielführend als Projektwissen nutzen zu können, führt in der Konsequenz oft zu genau den Problemen, die wir etwa von den uns allen geläufigen Großbaustellen in Deutschland kennen: Gewaltige Kostenexplosionen und deutliche Terminverschiebungen."

Die Projektplattform der Münchner Ingenieure wurde als GRANID ATG an die speziellen, individuellen Anforderungen des Gotthard-Projekts angepasst. Auf Basis eines Regelwerks des Schweizer Bundeamts für Verkehr konnten verschiedenste Kennziffern der einzelnen Baustellen organisiert, verarbeitet und aufbereitet werden. Der ATG war es dadurch zu jedem Zeitpunkt möglich, die aktuelle Projektsituation detailliert abzubilden und einen strukturierten Überblick über alle Einzelmaßnahmen zu behalten.

Als nunmehr längster Eisenbahntunnel der Welt bildet der Gotthard-Basistunnel einen entscheidenden Teil der so genannten Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die zur besseren Anbindung der Wirtschaftsräume in Nord- und Südeuropa beitragen soll. Firmenkontakt
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