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Der Mittelstand muss seine Stärken nutzen – die Politik kann von Unternehmen lernen

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Global Alumni Reunion der IESE Business School bringt Wirtschaft und Wissenschaft in München zusammen und zeigt im Rahmen einer zweitägigen Tagung Wege auf, Innovationspotenziale in Europa freizusetzen.


München, 30.10.2006 Das jährliche Treffen der Absolventen der internationalen IESE Business School fand vom 27. – 29. Oktober 2006 erstmalig in Deutschland statt. Im Rahmen der Tagung im Münchener Prinzregententheater diskutierten hochrangige Referenten mit rund 730 Gästen das Thema INNOVATION AND ENTREPRENEURIAL SPIRIT.

„Erfindergeist und unternehmerische Leistung haben in Europa eine lange Tradition“, erklärt Professor Jordi Canals, Dekan der internationalen IESE Business School. Dieses wertvolle Erbe könne den Kontinent auch für die Zukunft rüsten. Als wichtigste Ressource müssten immer die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter im Mittelpunkt jedes unternehmerischen Handelns stehen.
„Innovationen beruhen heute nicht mehr allein auf Erfindungen, sondern vor alllem auf der kondenorientierten Verbindung von neuen Produkten und Dienstleistungen, die eine Vielzahl Leistungen verschiedener Bereiche integrieren“, erläutert Alois Linder, Executive Vice President bei Henkel und Präsident der IESE-Alumnivereinigung in Deutschland. Innovationen ließen sich auch nur durchsetzen, wenn sie als langfristige Investition in die Zukunft wahrgenommen würden. Professor Pedro Videla von der IESE Business School betonte: „Gerade der Mittelstand kann hier auf sehr individuelle Anforderungen flexibel reagieren – im Vergleich zu großen Unternehmen, die oft nicht so schnell und anpassungsfähig sind.“ Eben dieses Potenzial zu nutzen, sieht Professor Canals als Verpflichtung und Chance – besonders für eigentümergeführte Unternehmen.
Ist es möglich, von Europa aus konkurrenzfähig zu bleiben? lautete eine der zentralen Fragen des Kongresses. „Dafür muss die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schaffen“, fordert Hans Ulrich Maerki, Vorstandsvorsitzender IBM Europe, Middle East, Africa, mit Blick nach Berlin und Brüssel. Jeder strebe heute nach Innovationen, aber zu Veränderung seien die wenigsten bereit. Politiker, die aus Angst vor einem Scheitern bei den nächsten Wahlen notwendige Reformen verzögerten, müssten die richtigen Signale aus der Wirtschaft erhalten. „Es ist paradox,“ sagt Maerki, „Manager, die für die Zukunft ihres Unternehmens nicht die nötigen Schritte wagen, werden entlassen. Politiker dagegen werden abgewählt, gerade wenn sie dies tun.“ Die Politik könne von der Wirtschaft lernen, wie Change Management erfolgreich umgesetzt wird. Manager sollten sich fragen, wie sie die politisch Verantwortlichen bei der Umsetzung von strukturellen Veränderungen unterstützen könnten.
Werden die notwendigen Veränderungen tatsächlich umgesetzt, sieht auch Dr. Klaus Mangold, Vorstandsmitglied bei Daimler Chrysler, große Chancen für Europa. Er warnt allerdings vor dem Wiederaufblühen von nationalstaatlichem Denken. Produktions-verlagerung ins Ausland helfe auch dem Inland, so Mangold. In seinem Unternehmen habe sich die Erkenntnis durchgesetzt: „Durch jeden Job, der außerhalb von Deutschland geschaffen wird, entsteht einer hierzulande“.
Dr. Enrico Tomaso Cucchiani, Vorstandsmitglied der Allianz SE, betont die wachsende Bedeutung der Flexibilität in Organisationen. In den letzten Jahren seien die Ansprüche der Kunden enorm gestiegen. Daher sei professionelles und kontinuierliches Change Management eine zentrale Herausforderung, um in den Unternehmen die notwendige Kundennähe und Anpassungsfähigkeit zu sichern.
Professor Dr. Claus Weyrich, Vorstandsmitglied bei Siemens, sieht eine besondere Chance durch die stärkere Vernetzung von Forschungs- und Entwicklungsbereichen auf der Basis von Public Private Partnerships. Öffentliche und private Forschung könne durch stärkere Kooperation gemeinsam neue Möglichkeiten erschließen.
Der bayerische Finanzminister Professor Dr. Kurt Faltlhauser unterstrich, dass wirtschaftliche und akademische Spitzenleistungen untrennbar miteinander verknüpft seien. Mit den Programmen, die IESE in München für das Top-Management anbietet, habe die Business School eine bedeutende Lücke in der deutschen Ausbildungslandschaft geschlossen.
Zu den Rednern gehörten auch der ehemalige NATO-General Dr. Klaus Naumann sowie Unternehmer und Professoren aus allen Teilen der Welt.
Eine ausführliche Kongressdokumentation ist in Kürze erhältlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Dorothee von Canstein
IESE Business School
Media Relations Manager
Pacellistr. 4
80333 München
Tel + 49 (89) 24 20 97 90


Web: http://iese.edu


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sebastian Frölich, verantwortlich.

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