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Usability Professionals’ Association |

Ein ganzer Tag im Zeichen der Gebrauchstauglichkeit: Bundesweite Aktionen gegen nutzerfeindliche Produkte am 14. November

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Zum diesjährigen Welt-Usability-Tag finden in zehn deutschen Städten Vorträge, Diskussionen und Vorführungen statt / Rund um den Globus beteiligen sich 25 Länder am „World Usability Day 2006“ / „Für immer mehr Käufer ist die Usability eines Produkts ein z


Stuttgart/Frankfurt am Main, 2. November 2006 --- In zehn deutschen Städten – von Aachen bis Walldorf – wird am 14. November 2006 über nutzerfeindliche Produkte aufgeklärt und für mehr Benutzerfreundlichkeit geworben. Die bundesweiten Aktivitäten für mehr Gebrauchstauglichkeit finden im Rahmen des „World Usability Days“ statt, der in diesem Jahr zum zweiten Mal zeitgleich als weltumspannender Aktionstag durchgeführt wird.

In Deutschland sowie in 24 weiteren Ländern rund um den Globus steht der diesjährige „World Usability Day“ unter dem programmatischen Motto „Making It Easy!“. Als Appell richtet sich diese Parole an alle Hersteller von Gegenständen des täglichen Gebrauchs sowie von Software, Internetseiten und anderen technischen Entwicklungen, die ihre Nutzer wegen mangelnder Transparenz oder ungenügender Bedienungslogik nicht selten zur Verzweiflung bringen. Nach dem Premierenerfolg im Vorjahr (am „World Usability Day 2005“ fanden weltweit mehr als 120 Veranstaltungen mit insgesamt rund 8.000 Teilnehmern statt) wird der Usability-Aktionstag wiederum von der Usability Professionals’ Association (UPA) veranstaltet. Sie ist der erste Berufsverband für Experten, die sich professionell mit der Entwicklung und Gestaltung nutzerfreundlicher Produkte beschäftigen. Federführend für die Durchführung des deutschen Aktionstages (www.worldusabilityday.de) und für die Koordination der zahlreichen Einzelveranstaltungen ist die deutsche Sektion („German Chapter“) der UPA (www.gc-upa.de).

„Für immer mehr Konsumenten ist die Usability eines Produkts ein entscheidendes Qualitätskriterium und damit maßgebend für eine Kaufentscheidung“, betont Vera Brannen, Vizepräsidentin der deutschen UPA-Sektion: „Wenn der Nutzer jederzeit das Gefühl hat, dass er es ist, der das Produkt beherrscht – und nicht umgekehrt –, dann ist eine zentrale Voraussetzung für Bedienerfreundlichkeit erfüllt. Trotz der aufgrund des teilweise enormen Konkurrenzdrucks immer kürzer werdenden Produktentwicklungszyklen sollten sich Unternehmen immer die Zeit nehmen, die Nutzerperspektive in die Entwicklungsprozesse zu integrieren – die Kunden entlohnen dies ganz konkret mit ihrem Vertrauen in den Hersteller und ihrer Treue zu dessen Produkten!“

In Deutschland werden im Rahmen des „World Usability Days 2006“ an zehn Orten – Aachen, Berlin, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Kaiserslautern, Magdeburg, Stuttgart sowie Walldorf bei Heidelberg – Vorträge, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und Vorführungen stattfinden, einige davon in Zusammenarbeit mit Universitätsinstituten, privaten Forschungseinrichtungen oder Volkshochschulen. Hier ein Überblick der einzelnen Aktivitäten am Dienstag, dem 14. November 2006:

Aachen:
Prof. Dr. Jan Borchers, Inhaber des Lehrstuhls Medieninformatik an der RWTH Aachen, ist seit Jahren ein aktiver Verfechter des Themas Usability; er unterrichtet Usability und Mensch-Maschine-Interaktion seit 1995, unter anderem in Stanford, an der ETH und seit 2003 an der RWTH. Im Rahmen des „World Usability Days 2006“ bietet er erstmalig in einem kostenlosen Seminar auch Vertretern der Wirtschaft die Möglichkeit, die Welt der Usability kennenzulernen.
- Ort: Informatik-Zentrum RWTH Aachen, Raum 2010, Ahornstraße 55, 52074 Aachen
- Zeit: 8.30 bis 12.00 Uhr
- Ansprechpartner: Jonathan Diehl (jonathan.diehl@rwth-aachen.de)
- Programm: http://worldusabilityday.de/aachen

Berlin:
Unter dem Motto „Integration – Kooperation – Qualifikation“ fokussiert die Veranstaltung in Berlin das Thema der Professionalisierung von Usability. Wege zur Qualifikation werden ebenso aufgezeigt wie Kriterien zur Auswahl guter Usability-Dienstleister. Professionals können sich über aktuelle Methoden informieren und Er¬fahrungen austauschen.
- Ort: Meistersaal, Köthener Straße 38, 10963 Berlin (www.meistersaal.de)
- Zeit: 10.00 bis 18.00 Uhr
- Ansprechpartner: Björn Balazs (030-50509496; konzeption@usabilitytag.de)
- Programm: www.worldusabilityday.de/berlin

Darmstadt:
Der Darmstädter „World Usability Day 2006“ hat sich zum Ziel gesetzt, Medienschaffende, Künstler und Gestalter interaktiver Produkte – von Industrie bis Web – aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammenzubringen. Im Fokus stehen dabei insbesondere neue und zukünftige Entwicklungen des Umgangs mit Technik. Diese Visionen und Ansätze sollen inspirieren und unterhalten, aber auch zum Nachdenken über die Qualität und Bedienbarkeit interaktiver Produkte anregen.
- Ort: Stella, Rheinstraße 40-42, 64283 Darmstadt (www.dasstella.de)
- Zeit: 18.00 bis ca. 22.00 Uhr
- Ansprechpartnerin: Vera Brannen (0172-6246171; Vera.brannen@gc-upa.de)
- Programm: www.worldusabilityday.de/darmstadt

Dresden:
Die Frage nach der Gebrauchstauglichkeit digitaler Artefakte stellt sich immer wieder neu: Es entstehen neue Funktionen und Bedienoberflächen, für die es noch keine Gebrauchsweisen gibt. Kann Usability-Forschung hier helfen, indem sie das unbekannte Wesen – den Benutzer – erkundet? Rund um diese Frage werden am 14. November Forschung und Praxis aufeinander treffen.
- Ort: Media Design Center, TU Dresden, Raum 43, Weberplatz 5, 01217 Dresden
- Zeit: 14.00 bis 19.00 Uhr
- Programm: http://worldusabilityday.de/dresden

Düsseldorf:
Unter dem Motto „Komplexität praxisnah erkennen und reduzieren“ soll in Düsseldorf geklärt werden, weshalb Nutzer manchmal nicht das tun, was Produktentwickler (zum Beispiel Designer und Programmierer) von ihnen erwarten vermuten – und welche Lehren daraus zu ziehen sind. Da der beste Weg des Erkennens technischer und medialer Komplexität im Testen von Endbenutzern liegt, nimmt das Thema „Usability-Testing“ eine zentrale Rolle in Düsseldorf ein: Welche Methoden gibt es? Wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen? Was macht einen aussagekräftigen Usability-Test aus? Wie sieht ein Testlabor aus? Das Thema „Usability-Projektmanagement“ wird das Düsseldorfer Event abrunden: So erfahren beispielsweise Projektleiter und Produktmanager praxisnah aus erster Hand, welche Usability-Dienstleistungen man intern aufbauen oder aber besser extern zukaufen sollte, wie man die Thematik „Benutzerfreundlichkeit“ im eigenen Unternehmen verankert, und mittels welcher Kunstgriffe dabei auftretende Probleme am besten umschifft werden können.
- Ort: Life Science Center Düsseldorf, Merowingerplatz 1a, 40225 Düsseldorf
- Zeit: 12.00 bis 18.00 Uhr, danach After-Show-Event
- Ansprechpartner: Ralph Hinderberger (0211-52391567 oder 0170-2491596; WUD@ue-management.com)
- Programm: www.worldusabilityday.de/duesseldorf

Hamburg:
Die Hamburger Veranstaltung wird Einblicke in die Arbeit von Usability-Experten bieten. Neben einer allgemeinen Einführung in die Thematik werden anhand konkreter Beispiele unterschiedliche Anwendungsgebiete von Usability und deren Relevanz für die Praxis demonstriert. Eine ergänzende Ausstellung macht das Gehörte erlebbar und rundet die Vorträge thematisch ab. Das abschließende Get-together für Presse- und Wirtschaftsvertreter bietet Platz für vertiefende Gespräche.
- Ort: Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Foyer und Hörsaal, Campus Berliner Tor, Haus A, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg
- Zeit: 15.00 bis 19.45 Uhr, anschließend Get-together
- Ansprechpartnerin: Maren Meyer (040-682827-38; meyer@sirvaluse.de)
- Programm: www.worldusabilityday.de/hamburg

Kaiserslautern:
Der „World Usability Day“ in Kaiserslautern richtet sich an interessierte Unternehmen in der Region, die Software herstellen oder deren Produkte in starkem Maß auf Softwarelösungen basieren. Die Kunden dieser Unternehmen werden künftig immer häufiger danach fragen, ob das, was sie kaufen, tatsächlich benutzbar ist. Effektiv, effizient, zufriedenstellend nutzbar – diese wesentlichen Kriterien sind bei der Entwicklung eines jeden zeitgemäßen interaktiven Produkts zu beachten. Die Teilnehmer erfahren anhand von Vorträgen und Beispielen, wie ihr Unternehmen seine Produkte noch anwenderfreundlicher gestalten kann und nach welchen Kriterien und mit welchen Methoden Produkte auf ihre Gebrauchstauglichkeit überprüft werden können.
- Ort: „Alte Eintracht“, Unionstraße 2, 67657 Kaiserslautern
- Zeit: 16.00 bis 20.00 Uhr
- Ansprechpartner: Christian Höcht (0631/2052025: christian.hoecht@gc-upa.de)
- Programm: www.worldusabilityday.de/kaiserslautern

Magdeburg:
In einem Symposium sowie einer Ausstellung werden Anwender, Designer, Ingenieure, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter über die Benutzerfreundlichkeit von Produkten referieren, diskutieren und innovative Konzepte und Ideen präsentieren. Dabei wird spezifisch auf die Entwicklung intuitiver Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine, auf seniorengerechte Technik im häuslichen Alltag sowie auf Methoden der Usability-Evaluation eingegangen.
- Ort: Forum Gestaltung Magdeburg, Brandenburger Straße 10, 39104 Magdeburg
- Zeit: 15.00 bis 21.00 Uhr
- Ansprechpartner: Matthias C. Schroeder (0391-6624490; info@supernuetzlich.de)
- Programm: http://worldusabilityday.de/magdeburg

Stuttgart:
Unter dem Motto „Einfach. Besser. Usability!“ umfasst der „World Usability Day 2006“ in der Medienstadt Stuttgart eindrucksvolle Präsentationen namhafter Unternehmen der Region sowie spannende Ausstellungsstücke und interessante Vorträge. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart statt und steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.
- Ort: VHS Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70174 Stuttgart
- Zeit: 10.00 bis 18.00 Uhr, ab ca. 20.00 Uhr zwangloses Beisammensein
- Ansprechpartnerin: Trixy Freude (0711-6201167; Trixy.Freude@5gestalten.de)
- Programm: www.worldusabilityday.de/stuttgart

Walldorf bei Heidelberg:
In der Metropolregion Rhein-Neckar wird der „World Usability Day 2006“ gemeinsam von der SAP AG (Walldorf) und der kuehlhaus AG (Weinheim) organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltung wird sich mit Beispielen aus der Praxis beider Unternehmen befassen. Eine Podiumsdiskussion und eine Ausstellung runden das Angebot ab.
- Ort: SAP-Schulungszentrum, Neurottstraße 20, 69190 Walldorf
- Zeit: 13.30 bis 17.30 Uhr
- Ansprechpartnerin: Kirsten Zahnleiter (06201-9035-27; k.zahnleiter@kuehlhaus.com)
- Programm: www.worldusabilityday.de/walldorf


Die Usability Professionals’ Association (UPA) mit Sitz in den USA ist die weltweit agierende Vereinigung der Experten für Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit („Usability“). Sie wurde 1991 gegründet und hat derzeit rund 2.000 Mitglieder. Usability ist ein relativ junges Berufsbild, aber auch eine wissenschaftliche Forschungsrichtung. Usability-Fachleute arbeiten eng mit Produktentwicklern zusammen und bringen dabei Erkenntnisse aus der Wahrnehmungs- und Sozialpsychologie sowie aus der Ergonomie ein. Das German Chapter (GC) der UPA, 2002 als nationale Organisation für Deutschland ins Leben gerufen, verfolgt als eingetragener Verein und anerkannter Berufsverband grundlegende Zielsetzungen: Förderung des Themas Usability in der Öffentlichkeit, speziell in Wirtschaft und Medien; Wahrung der Interessen der Usability-Spezialisten bei Arbeitgebern, Kunden und in der Öffentlichkeit; Aufbau eines Netzwerks zwecks Erfahrungsaustauschs und gegenseitiger Unterstützung. Zu den wichtigsten Verbandsaktivitäten der letzten Jahre zählten die Organisation der „Usability Professionals Tracks“ auf der Konferenz „Mensch & Computer“ (2003, 2004), die Erstellung eines Branchenreports und eines Honorarspiegels (2003) sowie seit dem Jahr 2005 die jährliche Durchführung des weltweiten „World Usability Days“. Weitere Informationen: www.gc-upa.de und www.worldusabilityday.de

Weitere Informationen zum „World Usability Day“; Pressekontakt für das German Chapter der UPA:
Vera Brannen, Vizepräsidentin des German Chapters der Usability Professionals’ Association e.V. (GC UPA)
Fon fest: +49 (0)69 - 96 37 60 10; Fon mobil: +49 (0)172 - 624 61 71; E-Mail: vera.brannen@gc-upa.de

PR-Agentur: Helmut Weissenbach PR GmbH
Carolin Palmes, Tel.: (+49)89/55 06 77 - 74, Fax: (+49)89/55 06 77 - 90
Email: carolin@weissenbach-pr.de, Web: www.weissenbach-pr.de

Web: http://www.gc-upa.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Carolin Palmes, verantwortlich.

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