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Wenn die Generation Y den Familienbetrieb übernimmt

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Hoteliers haben bei der Betriebsübergabe einiges zu beachten: Die Nachfolgegeneration hat vor allem andere Vorstellungen. Die Unternehmensberatung conos zeigt Lösungswege aus der Praxis auf.

Die conos gmbh begleitet seit vielen Jahren erfolgreich Betriebsübergaben innerhalb der Hotellerie im deutschsprachigen Raum. Dabei blieben die starken Veränderungen in Bezug auf die nachfolgende Generation nicht unbemerkt. Noch vor wenigen Jahren wurde die Nachfolgeregelung innerhalb des Familienbetriebes patriarchisch festgelegt und der Nachwuchs ist im Bewusstsein dieser Rolle am elterlichen Betrieb aufgewachsen. Heute ist die Betriebsübergabe an die nächste Generation wesentlich komplexer geworden. Neben dem demografischen Wandel, der unter anderem für eine Reduktion zukünftiger Übernehmer sorgt, sind es die Eigenschaften der Generation Y, die klassische, familieninterne Übergabemodelle verändern.



"Charakteristisch für diese Generation ist vor allem das Hinterfragen vieler Gegebenheiten. Die Yler wollen mehr Freiräume, sind oft auf der Sinnsuche und arbeiten gerne in flachen Hierarchien. Sie verfügen außerdem über einen technologieaffinen Lebensstil. Nicht zu vergessen ist ein hoher Anteil an Hochschulabschlüssen. Diese Eigenschaften stellen Hoteliersfamilien vor eine besondere Herausforderung. Jedoch sind genau diese Eigenschaften wiederum eine sehr gute Chance, den Betrieb erfolgreich weiterzuführen", so Mag. (FH) Manuela Wiesinger, Consultant bei der conos gmbh.



Die Wirtschaftswissenschaftlerin weist darauf hin, dass die heutige Übernahmegeneration vor einer Übernahme auch kritisch die wirtschaftliche Situation und Potenziale des Betriebes hinterfragt. Hier wird genauer auf die Zahlen geschaut. Die Übergeber-Generation ist daher dazu angehalten, durch laufende Investitionstätigkeit und Qualitätsdenken einen "gesunden" Betrieb im Markt zu halten. Das gewährleistet die Übergabetauglichkeit der Unternehmen.



Im alten Rollenmodell oblag die Planung der Meilensteine in der Übergabe primär dem Übergeber. Zukünftig erfordert dieser Prozess jedoch eine deutlich stärkere Einbindung der Übernehmer-Perspektive in Fragen des Zukunftskonzeptes, des Organisationsmodells oder hinsichtlich finanz- und steuerrechtlicher Gestaltungsbereiche. Die vielfach akademisierte Generation Y wendet ihr erworbenes Wissen direkt in der Praxis an: Unternehmensübergaben werden somit als Projekt mit zahlreichen komplexen Fragestelllungen verstanden, die eine systematische Prozessplanung erfordern. Die historisch oftmals gelebten ad-hoc Übergabemodelle werden davon zunehmend ablöst.

Bei fehlendem Interesse oder Möglichkeit einer Übernahme des Hotelbetriebes durch die Nachfolgegeneration gibt es außer der "Radikalvariante" Veräußerung an Dritte alternative Lösungen. Pächter oder ein externes Management können den Familienbetrieb als temporäres oder auch dauerhaftes Fortführungsmodell bewirtschaften.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Christina Bamberger (Tel.: +43 732 216 000), verantwortlich.

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