info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Optos GmbH |

Warnsignale zuverlässig im Blick

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 2)


Früherkennung durch Augenuntersuchung


Mannheim, 21. November 2006 – Die Augen sind ein Spiegelbild unserer Gesundheit. Das beschränkt sich nicht auf die eigentliche Sehfähigkeit. Verbreitete Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) können ebenfalls Hinweise im Augenbereich hinterlassen. Umso wichtiger ist die regelmäßige und umfassende Kontrolle des Sehorgans. Moderne Untersuchungsmethoden wie die optomap-Technologie eröffnen ganz neue Möglichkeiten zur Früherkennung und Verlaufskontrolle, nicht nur von klassischen Augenkrankheiten.

Dem Deutschen Grünen Kreuz (DGK) zufolge leiden rund 12 Millionen Menschen in Deutschland – einer von sieben Einwohnern – an Bluthochdruck (Hypertonie). Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind durch Bluthochdruck (mit)bedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen für 52 Prozent aller Sterbefälle in Europa verantwortlich. Auf Basis der Zahlen des Statistischen Bundesamts starben 2005 in Deutschland von insgesamt rund 830 000 Menschen demnach weit über 400 000 an diversen Folgen von Bluthochdruck.

Was die Statistik besonders ärgerlich macht: In vielen Fällen müsste es gar nicht dahin kommen – wenn die Prävention stimmen würde. Ein gutes Beispiel ist der Schlaganfall, woran nach Auskunft der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe über 200 000 Menschen pro Jahr in Deutschland erkranken. Etwa ein Drittel der Betroffenen stirbt daran, von den Überlebenden können nur ca. 40 Prozent nach einem Jahr ohne Einschränkungen am Alltag teilnehmen. Ansonsten bleiben Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen zurück.

„Ein Schlaganfall kommt nicht aus dem Nichts,“ erklärt Dr. Georg Weber, Augenarzt im südhessischen Riedstadt. „Gerade im Augenhintergrund kann man den Grad von Durchblutungsstörungen des Gehirns gut ablesen. Zum Beispiel an der Form der kleinen Blutgefäße, die bei einem Schlaganfall verstopfen. Das ist eine vergleichsweise einfache Untersuchung, mit der sich eine Schlaganfallgefährdung zuverlässig und frühzeitig erkennen lässt. Wer verengte Blutgefäße im Auge hat, hat sie mit höchster Wahrscheinlichkeit auch anderswo.“

Eine solche einfache Untersuchung ist das von Optos entwickelte optomap-Verfahren, mit dem sich mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig feststellen lassen. Denn genau darin liegt das Problem: „Bluthochdruck und gängige Augenleiden wie diabetische Retinopathie oder Altersbedingte Makuladegeneration gelten mit gutem Grund als Krankheiten ohne Schmerzen,“ erklärt der Augenspezialist. „Sie entwickeln sich oft über Jahre, ohne dass die Betroffenen etwas spüren oder deutliche Einschränkungen in ihrem Lebensalltag erfahren. Warum sollten sie dann ausgerechnet die Augen kontrollieren lassen? Diese Haltung ist verständlich, aber unter Umständen folgenschwer: Man kann die genannten Krankheiten heute gut behandeln – aber eben nur, wenn sie früh genug entdeckt werden.“

Laser und Spiegel

Gegenüber herkömmlichen Untersuchungen der Netzhaut unterscheidet sich das optomap-Verfahren vor allem in zweierlei Hinsicht: Zum einen muss die Pupille nicht mit Tropfen weit gestellt werden; der Patient kann nach der Begutachtung ohne Einschränkungen wieder am Alltag teilnehmen, Auto fahren, zur Arbeit gehen etc.
Zum andern liefert der Scan auf einer Aufnahme einen sehr viel größeren Ausschnitt des Augenhintergrundes, etwa 80 Prozent in einem Sichtwinkel von 200 Grad. Andere Methoden kommen häufig über 30 Grad nicht hinaus. „Das große Sichtfeld entsteht durch eine spezielle Spiegelanordnung im Laser-Scanner,“ erklärt Frank Skowronek, Geschäftsführer der Optos GmbH. „Das Laserlicht wandert einen Hohlspiegel über einen Winkel von 200 Grad entlang und wird direkt durch die Augenlinse auf die Netzhaut projiziert. Auch dort ist der gescannte Bereich dann 200 Grad groß.“ Die Aufnahme entsteht in Sekundenbruchteilen, was für den Patienten besonders komfortabel ist. Mit einer speziellen Software lassen sich einzelne Schichten im hinteren Augenbereich separat darstellen. „Der Augenarzt kann damit eine Tiefendifferenzierung vornehmen und Krankheitssymptome oder -verläufe besser lokalisieren,“ ergänzt Skowronek.

Das Prinzip erweitert im wahrsten Sinne des Wortes den Blick auf Vorgänge im Auge, die anderweitig möglicherweise unentdeckt bleiben würden. In einer Studie mit Diabetes-Kindern an der Medizinischen Hochschule Hannover wurde bei 17 Patienten eine beginnende Retinopathie entdeckt. 13 davon waren bei einer gewöhnlichen Untersuchung zuvor ohne Befund geblieben. Auch Hinweise auf Hirntumore, die sich in Schwellungen des optischen Nervs und Blutergüssen auf der Netzhaut äußern, konnten mit der optomap-Methode schon frühzeitig entdeckt werden. Ebenso sekundäre Tumore, die sich im Augenhintergrund zeigten, ohne dass zuvor eine Krebserkrankung diagnostiziert worden war.

Weitere Informationen:

Optos GmbH
Frank Skowronek
Hauptstr. 161
D-68259 Mannheim
Tel.: +49-(0)621-71 41 91-00
Fax: +49-(0)621 71 41 91-19
E-Mail: fskowronek@optos.com
Internet: www.optos.com

Art Crash Werbeagentur GmbH
Stefan Müller-Ivok
Weberstr. 9
D-76133 Karlsruhe
Tel.: +49-(0)721-94 00 9-44
Fax: +49-(0)721-94 00 9-99
E-Mail: stefan@artcrash.com
Internet: www.artcrash.com

Optos
Aus ganz persönlicher Motivation heraus gründete der Ingenieur Douglas Anderson 1992 im schottischen Dunfermline die Firma Optos: Sein Sohn war nach einer nicht diagnostizierten Netzhautablösung auf einem Augen erblindet. Heute ist das Unternehmen ein führender Technologieentwickler und Gerätehersteller für Netzhautuntersuchungen und seit Anfang 2006 an der Londoner Börse notiert.

Auf Basis des patentierten Scan-Verfahrens Panoramic200 lässt sich der hintere Augenabschnitt in Sekundenbruchteilen mit einer einzigen Aufnahme - dem optomap retinal image - in einem Winkel bis 200 Grad darstellen. Augenkrankheiten und andere Indikationen, z.B. Diabetes, Bluthochdruck und bestimmte Krebsarten, können auf einen Blick erkannt und dadurch frühzeitiger behandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Diagnoseverfahren erfährt der Patient durch die Untersuchung keine Beeinträchtigungen, da z.B. eine Pupillenerweiterung nicht zwingend erforderlich ist.

Für seine Technologie wurde Optos mit hochkarätigen Auszeichnungen bedacht: Im Dezember 2005 nominierte das World Economic Forum das Unternehmen als einen von zehn Pionieren weltweit in den Bereichen Biotechnologie und Healthcare. Im Juni 2006 erhielt Optos aus der Hand von Prinz Philipp den MacRobert Award der britischen Royal Engineering Company für eine innovative Ingenieurs- und Entwicklungsleistung, die der Allgemeinheit unmittelbar zugute kommt.

Optos beschäftigt ca. 220 Mitarbeiter und zählt über 2600 Anwender in UK, USA, Kanada und Deutschland. Die deutsche Optos-Niederlassung befindet sich in Mannheim.

Internet: www.optos.com



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Müller-Ivok, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 789 Wörter, 6363 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Optos GmbH lesen:

Optos GmbH | 27.05.2009

Scanner: Avision stellt AV6200 vor und macht Flachbettgerät einzugsfähig

Der Einzug des AV6200 kann 50 Blatt bis zu einer Größe von 216 x 368 mm aufnehmen. Das Gerät lässt sich ebenfalls als Flachbettscanner verwenden und ist auf ein Tagesvolumen bis zu 5000 Seiten ausgelegt. Die optische Auflösung beträgt 600 dpi, ...
Optos GmbH | 30.04.2008

Medizintechnik/Augenvorsorge: Optos stellt optomap P200C vor

Mit optomap P200C lässt sich der Augenhintergrund mit unterschiedlichen Auflösungen und Aufnahmewinkel noch gründlicher darstellen. Der Arzt kann in bestimmten Bereichen mehr Details herausarbeiten. Zum Beispiel lassen sich mit der Eye Steering-Fu...
Optos GmbH | 15.04.2008

Medizintechnik/Augenvorsorge: Optos für „European Inventor of the Year 2008“ nominiert

Bei der Kandidatenauswahl für „European Inventor of the Year“ stützt sich eine unabhängige, international besetzte Jury auf die Empfehlungen nationaler Patentprüfer und Experten des EPA. Für die aktuelle Vergabe kamen Erfindungen in Frage, di...